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um 1229 als Kriegslielcl bekannt; Busse v.Milow, auch alsBusso v. Mi-law oder Busso v. Milaw und Busso de Milowe aufgeführt, tritt in bran-denburgischen pritzwalckschenUrkunden 1321 und 1325 auf; Heinrichv. M., des Landgrafen Albert in Thüringen Schlosshauptmann zu Gotha,hatte schon vorher von seinem Herrn das Schloss Tenneherg gekauft,doch trat Marquard, Abt zu Reinhardsbrunn in den Kauf und brachtedas Schloss an sein Kloster. Bernhard v. Mylen, schon 1520 dänischerCommandant in der schwedischen Festung Steckeburg, kam später indas Meissensche, wurde des Kurfürsten Johann Friedrich Kriegs-Oberstund Landvogt in Sachsen, wohnte in Wittenberg, wo er Luthers Freundwurde, war, vermählt mit einer Freiin v. Werberg ohne Nachkommenzu haben, Herr auf Herbsleben bei Gotha und kommt noch 1570 alsLandvoigt in Thüringen vor; Bartusch v.Mühlen war 1556 Hauptmannzu Sagan und Gottfried v. M., Landes-Aeltester des sprembergischenKreises, sass auf den Familiengütern Simmersdorf und Klein-Kölzig beiSorau und Friedrich v. Myla lebte 1598 auf seinem Rittersitze Wellers-dorf ebenfalls bei Sorau. Später, 1716, war Gerhard v. Mühlen k. poln.und kursächs. Oberlieutenant und um 1732 wird ein v. Milau, lc. preuss.Oberstlieutenant, als Commandant zu Draheim aufgeführt. — Der Stammblühte, namentlich in der Niederlausitz, zu Klein - Kölzig, Simmersdorfund Wellersdorf fort und sass noch 1837 zu Rackau bei Calau. Der imKgr. Württemberg angesessene und bedienstete Zweig gehört seit 1847zur altadeligen Gan - Erbschaft Alten -Limpurg in Frankfurt a. M., inwelche andere Glieder des Geschlechts, die aber ohne Nachkommenstarben, schon 1733 und 1796 aufgenommen worden waren. Der indie Niederlande gekommene Zweig wurde zuNymwegen angesessen. —Friederike Ulrike v. Mühlen, Wittwe des k. preuss. Hauptmanns v. M.,lebte in neuester Zeit in Dresden.
Gau/m, I. S. 1447—50. — Zedier, XXII. S. 1689 u. 90. — Freib. r. Ledebur, II. S. 124,SiebmacJier, V, 113: v. Mylen. Schwäbisch. — Knesclike , III. S. 3 22.
Mühlen, v. u. zur Mühlen, v. Zurmühlen (in Grün drei schräg-reclits geführte, silberne Bäche). Reichsadelsstand, im Kgr. Preussenanerkannt. Adelsdiplom vom 15. Febr. 1792 für die Gebrüder: Bcrn-hardHeinrich, Hermann Heinrich, Caspar, Carlu. Friedrich Job. zur Müh-len u. für den Vetter derselben, Cornelius zur Mühlen. - -Ein zu dem Adelim Kgr. Preussen zählendes Geschlecht, welches im Münsterlande 1823 zuBerge, Grollenburg, Hohenhotte u. Ruhr sass u. aus welchem mehrereSprossen in k. pr. Staatsdienste traten. — In denselben standen 1839Wilhelm v. u. zur Mühlen, k. preuss. Geh. Justizrath zu Berlin, v. u. zurM., Assessor bei dem Ober-Landesgericht zu Münster u. v. u. zur Müh-len, Justiz-Commissar zu Steinfurt im Reg.-Bez. Münster.
Handschriftl. Notiz. — N. Pr. A..L. V. S. 341. — Freih. v. Ledebur. II. S. 124. — W.-B,d. Preuss. Monarch,, IV. 6.
Mühlenfeld, auch Graf (Stammwappen: in Blau ein fliegenderStorch). Grafenstand des Kgr. Württemberg. Diplom vom 26. Sept.1826 für Carl v. Mühlenfels, k. k. Geh.-Rath u. k. württemb. Reise-marschall. — Ein, in den schwedischen Adelsstand erhobenes Geschlecht,welches in Neu-Vor-Pommern ansässig wurde. Dasselbe sass bereits1780 zu Wahlendow, 1799 zu Ziissow und 1836 zu Möckow unweit