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häusische Linie, welche mit dem Ur-Urenkel: Franz Ignaz, kurbayer.Kämm, und Wildmeister in Landshut, der bei seinem Tode 1704 keinemännliche Nachkommen, sondern nur zwei Töchter hatte, erlosch. VonWolff Heinrich stammte Heinrich Hannibal, Herr auf Prondorff u. Prai-denhil, kurbayer. Kämm., Rath, Vicedom zu Landshut und Pfleger zuKirchberg und von Letzterem entsprossten die Brüder: Freih. JohannEberhard zu Mayer, genannt Flügelsberg und Franz Albrecht, welcherals kurbayer. Pfleger, Forstmeister und Landeshauptmann zu Ober-Mu-rach, wie auch als bischüfl. regensburg. und freisingscher Rath, 1683auf seinem Schlosse Stralfeld starb. Zu dieser Linie gehörten auch Jo-hann Dietrich, Herr zu Wahl, Canonicus zu Salzburg, welcher 1648den Fricdenstractaten zu Münster als Abgesandter beigewohnt hatte,Maria Theresia v. M., gest. 1693 als geforstete Reichs-Aebtissin desStifts Niedermünster zu Regensburg, Johanna Franzisca v. M., welcheals Aebtissin desselben Stifts 1722 starb und Johann Heinrich v. M.,welcher 1706 kurmainz. Kämm, und Rath war. — Der Stamm blühtefort, doch fehlen zusammenhängende weitere Nachrichten über densel-ben. v. Hefner giebt nur an, dass die Freiherren v. Müggenthal schwä-bischer Linie erloschen wären, dass die gräfliche Linie, welche wohlnicht lange blühte, ausgegangen sei, dass das Geschlecht im bayerischenOrden des heiligen Georg aufgeschworen habe und dass in neuer Zeitin Bayern noch ein Freiherr v. M. lebe. — Die Immatriculation derFamilie in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern muss nach v. Lang's Zeiterfolgt sein.
Bucelini, P. U. u. IV. — Seifert, Ahnentafeln, I. 32. — Sinapius, II. S. 820—22. —Gauhe, I. S. 1427—29. — p. Hattstein , I. S. 395. — Zedier, XXII. S. 24. — Biedermann,Canton Ottenvvald, Tab. 219—25. — Siebmacher. I. 31: v. Mugkenthal, Bayerisch. — Durchl.Welt, Aust;. von 1710, I. S. 1119. — v. MeJing, I. S. 404. — Suppl. zu Siebm. W.-B. IV 19:v. M. ii. VII. 2: Gr. v. 11. — W.-B. d. Kgr. Bayern, XII. »6 u. XIU. 21 : F. H. v. M. —v. Hefner, bayer. Adel, Tab. 48 u. S. 43: v. 11. u. F.-H. v. M. — Kneschke, IV. S. 298—300.
Mühl, Freiherren (in Silber auf einem grünen, dreihügeligenBerge ein hoher, verdorrter Baum mit vielen dürren Aesten nach oben,so wie nach rechts und links). Reichsfreiherrnstand. Diplom im kur-sächsischen Reichsvicariate vom 29. Juni 1792 für Christoph ChristianMühl, kurbraunschw. Hofrath und Gesandten am k. k. Hofe zu Wien.Derselbe bekleidete nach Jacobi, II. S. 423, diesen Posten noch imAnfange des jetzigen Jahrhunderts. Dass der Stamm fortgeblüht, istnicht bekannt.
Handschrift]. Notiz. — Tyroff , I. 1S5. — Kneschke , III. S. 321 u. 22.
Mühl v. Ulmen, auch Freiherren (Schild von Schwarz und Goldschräggeschacht mit einem rothen Turnierkragen). Altes, rhcinländi-sches Adelsgeschlecht, eines Wappens mit den Haust v. Ulmen, welchesbereits 1491 zu Ulmen unweit Cochem u. zu Croncnburg bei Gemünd,1529 zu Wassenbach, 1579 zu Gundorf etc. sass und bis zur zweitenHälfte des 18. Jahrh. fortblühte. Der Stamm, aus welchem mehrereSprossen in kurmainzischeu und trierschen Diensten standen, erlosch17. Febr. 1762 mit Heinrich Carl Ferdinand Caspar Freiherrn Mühlv. Ulmen, kurtrierschen Kämmerer und Ober-Amtmann zu Coblenz undEhrenbreitstein. — Die v. Mühl zu Herberode 1329; zu St.Goarl330;zu Neuerburg beiWittlich 1350 (im Schilde drei Hammer, s. v.Hont-