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Solin, Ludeger (Lothar), venu, mit Gesa (Gisela) de Slittsee, Schwesterdes Abts Berthous zu Fulda, erscheint 1006 u. in späteren fuldaischenUrkunden kommen mit den Geschlechtsnamen vor: Marquardus, miles,1238, 1240 u. 1259, Ludegerus 1238, Rupertus 1239 und 1240 undRuggerus ebenfalls 1240. Georg, Ritter, lebte um 1270. Ludwig starb1342 als Fürst-Abt zu Hersfeld u. die Söhne seines Bruders, Friedrich:Heinrich, Ritter, Marschall des Stifts und Amtmann zu Landeck, verm.mit Agnes v. Rumrodt und Berthold, Ritter, errichteten 1359 mit ihremVetter, Hermann, Sohn ihres verstorbenen Oheims Ludwig, einen Burg-frieden u. 1362 söhnten sich dieselben mit dem Grafen Gottfried v. Zie-genhain wegen dessen und seiner Vorfahren Ucbergriffe und des für siedaraus erwachsenen Schadens aus. Erst nach dieser Zeit trug die Fa-milie das Schloss Malmsbach mit Zubehör der fuldaischen Kirche zuLehen auf u. erliielt 1446 dasselbe wieder als Erblehn: bis dahin hattedas Geschlecht sich das freie Eigenthum erhalten, so wie die angeborenepersönliche Freiheit bewahrt. Conrad, Marschall des Stifts, und dieBrüder desselben, Johann und Heinrich, versetzten 1454 einen Theildes Schlosses Mannsbach an den Abt Reinhard zu Fulda. Der Nach-folger des Letzteren, Abt Johann, gab 1487 das Pfand, wegen vielervon dem Geschlechte treu geleisteten, aber unbelolint geblichenen Dienste,ohne Entgelt zurück, behielt aber dem Stifte die Oeffnung des Schlossesvor, die erst nach zwanzig Jahren gegen dreihundert Gülden ablösbarsein sollte. Nach dem Tode des Landgrafen Ludwig von Hessen machtedessen Sohn und Nachfolger: Wilhelm IL, Lehensansprüche auf einenTheil des Schlosses Mannsbach und verlangte die Mutliung, als sichaber urkundlich ergab, dass seit zwei Generationen keine Mutliung er-folgt und auch kein Lehnbrief gegeben worden war, so begnügte sichder Landgraf 1490 mit der zugestandenen Oeffnung des Schlosses, auchwurde in demselben Jahre der Burgfriede erneuert. Um 1500 war Lu-deger III. noch der Einzige des Mannsstammes. Aus seiner Ehe mitMargaretha v. Eberstein, Erbin vonPoppenhausen, stammten acht Söhneund vier Töchter: von den beiden Brüdern war Philipp Capitularherrzu Uersfeld, Propst zu Hühnefeld und Canonicus zu Fritzlar und Mel-chior Ritter des deutschen Ordens gewesen. Von den acht Söhnen Lu-degers III. stifteten Bernhard. Carl I. und Wilhelm drei Linien. DieWilhelmische Linie , welche ihren Anthcil an dem Schlosse Mannsbach1652 an den hessischen Generallieutenant v. Geyso verkauft hatte, starbzu Ende des 17. Jahrb. wieder aus, die bernhardische Linie war schonfrüher erloschen und so blühte nur noch die Nachkommenschaft Carl I.fort. Die übrigen fünf Söhne Ludegers III. waren: Daniel und Georg,Beide Ritter und geblieben 1543 und 1544 im Kriege gegen die Tür-ken in Ungarn. Ilartmann, Capitularherr zu Fulda und Philipp und Jo-hann , Beide unvermählt gestorben. Was den genannten Carl I., dennäheren Stammvater aller späteren Freiherren v. Mannsbach anlangt,so war derselbe, geb. 1521 u. gest. 1599 , fuldaischer Rath und Amt-mann zu Rockenstuhl und hinterliess aus seiner Ehe mit Anna v. Boine-burg zu Gerstungen mehrere Söhne, von welchen Georg Daniel, geb.1554 und gest. 1621, fuldaischer Marschall, der Vater Eberhard Frie-