Therese Freiin v. Euffin, verw. Grf. v. Uiberacker, geb. 1799 und gest.,1860, aus welcher Ehe, neben einer Tochter, Freiin Mathilde, geb.1836, sechs Söhne entsprossten, die Freiherren: Theobald, geh. 1828,k. bayer. Kammerj. und Lieutenant ä la suite; Conrad, geb. 1829, k.bayer. Kammerj.; Albert, geb. 1832, k. bayer. Kammerj. u. Lieutenant;Bernhard, geb. 1834, k. bayer. Oberlieutenant, venu. 1857 mit EmmaFreiin Truchsess v. u. zu Wetzbausen, geb. 1826, aus welcher Ehe eineTochter, Therese, geb. 1861 und ein Sohn. Richard, geb. 1858, stam-men; Oscar, geb. 1835 u. Hermann, geb. 1837, k. k. Oberlieutenant. —Freih. Conrad, geb. 1792, k. bayer. Kämm. u. a. o. Gesandter und be-vollm. Minister am grossli. badischen Hofe, vermählte sich in erster Ehe1827 mit Caroline Freiin Mandl v. Deutenhofen, gest. 1828 und inzweiter 1829 mit Caroline Freiin v. Peckenzell geb. 1808 u. gest. 1849.Aus der ersten Ehe entspross: Freiherr Ludwig, geb. 1828, Doctorder Rechte, k. bayer. Kämm, und Legations-Secretair bei der k. bayer.Gesandtschaft zu Paris und aus der zweiten Ehe lebt: Freiin Caroline,geb. 1833, Stiftsdame zu St. Anna.
v. Lang , S. 183. — N. Pr. A.-L. III. 8. 341. — Fahne, I. 8. 267. — Freih. v. Ledebur,II. S. Tl. *- Geueal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1854. 8. 327—29 ii. 1864. S. 499 u. 500. —Siebmacher , V. 303. — Wappen-Calender des k. bayer Haus-Ritterordens vom heil. Georg.— VV.-B. d. Kgr. Bayern. III. 57 und c. WöIckern, Abth. 3. S. 159. — v. Hefner , bayerisch.Adel, Tab. 46 u. S. 47. - Kneschke, I. S. 288.
Malsleben. Altes, thüringisches Rittergeschlecht, nicht zu ver-wechseln mit der alten, im Magdeburgischen vorgekommenen Familiev. Marsleben, oder Marsleven. — Sagittarius, Olearius und andere thü-ringische Historiker führen in alten Briefen und landesfürstlichen Di-plomen aus dem 12., 13. u. 14. Jahrb. mehrere Sprossen des Stammes,mit dem Beisatze: Miles oder Ritter, als Zeugen auf. In den folgendenJahrhunderten kommt der Name des Geschlechts nicht mehr vor undso ist dasselbe wohl im 15. Jahrhunderte erloschen.
Gaiihe , 11. S. 107«.
Malter, Ritter. Erbl.-österr. Ritterstand. Diplom vom 7. Sept.1843 für Joseph Malter, k. k. Generalmajor. Derselbe lebte später imPensionsstande zu Gratz.
Handschriftl. Notiz.
Maltitz. Altes, vom 13. Jahrb. an im Altenburgischen und in derUmgegend begütert gewesenes Adolsgeschlecht, welches schon 1217 zuLichtenstein im Schönburgischen, 1354 zu Zürchau, 1445 zu Klein-Stöb-nit.z, 1500 zu Maltiss oder Maltitz, 1530 zu Taubadel und noch 1554zu Kaufungen bei Peuig, Klein-Stöbnitz, Zürchau etc. sass. Gegen Mittedes 16. Jahrb. scheint die Familie in den genannten Gegenden ausge-gangen zu sein und Freih. v. Ledebur meint, dass dieselbe allem An-schein nach von dem im nachstehenden Artikel besprochenen, alten,meissenschen Geschlechte dieses Namens verschieden sein dürfte. Dochist das Wappen, welches die Familie geführt, nicht bekannt und so musses denn in Frage bleiben, ob diese Verschiedenheit wirklich begründetist, oder ob sich an dieses Geschlecht die Freiherren v. Maltitz an-knüpfen, welche noch jetzt in Curland blühen und deren Wappenschildnach Schabert's Wappenbuche des curländischen Adels in Gold denKopf und Hals eines aufgezäumten, schwarzen Pferdes zeigt. Bedenkt