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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
Entstehung
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Magg. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1761 für FranzAloys Magg, Doctor der Medicin in Mähren.

Megerle v. Mühlfeld, S. 223.

Maggioni. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1775 für FranzMaggioni, Platzliauptmann zu Mantua.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 368.

Magir, Magirus, s. Logau, Magirus v. Logau, S. 3.

Magius. Reichsadelsstand. Diplom von 1803 für den Legations-rath Ernst Albrecht Magius zu Lübeck. Der Sohn desselben, ErnstAugust v. Magius, trat in hannoversche Militärdienste und in neuesterZeit steht Julius v. Magius als Lieutenant in der k. k. Armee.

Freih. v. d. Knesebeck, 8. 199. Milit.-Scheraat. d. österr. Kaiserthums.

Magne. Roichsadclsstand. Diplom von 1705 für Benedict Magne,Agenten der Armada in Piemont und der Lombardei.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 368.

Magnis, Magni, Grafen. Böhmischer u. Reichsgrafenstand. Böh-misches Grafendiplom vom 8. Nov. 1620 für Franz v. Magnis. k. k.Obersten, auf Zleb, Moschtienitz, Morawetz, Mittrow und Strassnitz inMähren, mit dem Prädicate: v. Strassnitz und Reichsgrafendiplom von1623 für denselben und für seinen Bruder, Philipp v. Magnis, Beidek. k. Feldmarsch.-Lieuten., in Anerkennung ihrer 1620 in der Schlachtam weissen Berge bewiesenen grossen Tapferkeit. Altes, ursprüng-lich schwedisches, aus Gothland stammendes Adelsgeschlecht. Der Name:Magni, Magnis, Magnus bedeutet in der scandinavischen Sprache soviel,als: Macht, Vermögen. In Schweden bekleideten die Sprossen des Ge-schlechts hohe Ehrenstellen und standen, ansehnlich begütert, in grossemAnsehen. Später wendeten sich Einige derselben nach Mähren, kauftensich mit mehreren Gütern an und erwarben auch Besitzungen in Schle-sien und zwar in der Grafschaft Glatz. Johannes Magni, geb. 1488,Erzbischof zu Upsala, widersetzte sich mit Eifer den Religionsverän-derungen des Königs Gustav Wasa, begab sich, aus Schweden vertrie-ben, nach Rom, erhielt vom Papste das Bisthum zu Mantua und starb1541. Zwei Neffen desselben, welche ihn nach Rom begleitet hatten,stifteten zwei Linien der Familie, der Eine die Linie in Italien, welcheum 1710 erloschen ist und der Andere, Lazarus M., die Linie in Mäh-ren. Von dem Sohne des Letzteren, Constantin, verm. mit Octavia Car-casolla, stammten, neben Valerian M., dem bekannten Capuciner undSchriftsteller, gest. 1661, die beiden obengenannten Grafen Franz undPhilipp. Graf Franz, verm. mit einer Pergerin v. Perg, gest. 1654,stiftete, neben dem brünner adeligen Fräuleinstifte und mehreren Klö-stern und Schulen, das Majorat Strassnitz, welches, da derselbe Nach-kommen nicht hatte, an seinen Bruder, den Grafen Philipp, kam. Vondem Sohne des Letzteren, dem Grafen Ferdinand, Herrn auf Przeztawlk,stammte aus der Ehe mit Maria Angelica Grf. v. Braida: Graf Maximi-lian, welcher das, einige Zeit der liechtensteinschen Familie zugehörigeMajorat Strassnitz wieder an sein Geschlecht brachte. Der Sohn desGrafen Maximilian, Graf Johann Franz, gest. 1756, vermählte sich mit