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Maes, v. der Maesen (Schild quergetheilt: oben in Gold einschwarzer, wachsender Löwe u. unten in Roth ein schwarzes Andreas-kreuz). Altes, cölnisches Patriciergeschlecht, welches bereits 1448 zuKlein-Yernich unweit Lechenich sass. Dasselbe erlosch in der einenLinie 12. März 1688 mit Johannes Maes und in der anderen um dieMitte des 18. Jahrhunderts.
Fahne , I. S. 265. — Freih. v. Ledebur , II. S. 69.
Maesen, v. der Maesen (in Gold ein schwarzes Mühleisen und überdemselben ein gestürzter, blauer Reichsapfel mit goldenem Ringe u.Kreuze). Rheinländisches, von der im vorstehenden Artikel bespro-chenen Familie, wie schon das Wappen ergiebt, ganz verschiedenesAdelsgeschlecht, welches bereits 1729 zu Wankum unweit Geldern sass.Dasselbe wurde bei Anlegung der Adelsmatrikel der preuss. Rheinpro-vinz in der Person des B. M. v. der Maesen, laut Eingabe, Wankum imRegier.-Bezirke Düsseldorf, 17. Nov. 1829, in die Classe der Edelleuteunter Nr. 155 eingetragen.
Freiherr v. Ledebur , II. S. 69. — Suppl. zu Siebm. W.-B. IX. 21. — VV.-B. d -r I'mit-LRheinprov. I. Tab. 77, Nr. 154 und S. 74 und 75.
Maessenhausen. Adelsstand des Kgr. Bayern. Diplom vom 29. Apr.1816 für Joseph Maessenhausen, k. bayer. Truchsessen.
v. Lang , Suppl. S. 121. — W.-B. des Kgr. Bayeru, VII. 4.
Maetscli, Metscli, Grafen. Altes Grafengeschlecht in Graubündten,dessen Sprossen unter die vier Jäger des h. r. Reichs gerechnet wurden,im Stifte Chur das Erbtruchsessen-Amt besassen und erbliche Beisitzerdes ehemaligen freien kaiserlichen Landes-Gerichts zu Rangkwyl waren.— Carl Maetsch soll 933 in der Schlacht hei Merseburg mit den Hun-nen gewesen sein; Andreas Graf v. Mätsch lebte in der zweiten Hälftedes 12. Jahrb. und Arnold war 1210 Bischof zu Chur. Um diese Zeitliess sich das Geschlecht auch in Tirol nieder und baute im Vinschgauedie Herrschaft Mätsch (Amasia) an. nach welcher es sich Vögte nann-ten, welchen Titel zuerst Ulricus M. 1210 führte. Später verwaltetenfünf dieses Geschlechts die Landes-Hauptmannsschaft in Tirol, bis die-ses mit vielen fürstlichen Häusern verwandte Geschlecht 1504 erlosch.
Gauhe, I. S. 1355 und 56: nach Gr. v. Brandis, Tirol, lihrenkr.
Maffay v. Glattford, Ritter und Edle. Erbl.- österr. Ritterstaud.Diplom von 1761 für Christoph Fabian v. Maffey, landschaftlichen Se-cretair zu Graetz, mit dem Prädicate: Edler v. Glattfort.
Megerle v. Mühlfeld, S. 129 u. 130.
Maffei, Ritter. Reichsritter- und erblicher Pfalzgrafenstand. Di-plom vom K. Ferdinand III. für Anton Matthaeus M., aus Tirol gebür-tig, des Erzherzogs Ferdinand Rath und für den Bruder desselben , Jo-hann Jacob M., kurbayerischen Leibmedicus, (welcher vermuthlich mitder Kurfürstin Maria an den Hof gekommen war). Der Stamm blühtefort und ein Ur-Ur-Enkel des Anton Matthaeus: Joseph Philipp Ritterv. M., geb. 1775, k. k. Lyceal-Professor in Salzburg, o. Mitglied derk. k. italienischen Academie der schönen Künste und Wissenschaften,wurde in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragen.
v. Lang, S. 438. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VII. 5,