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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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ihm stammten zwei Söhne: Conrad und Erhard. Conrad, insgemeinCuntz v. Hütten genannt, verkaufte das ihm zustehende Scldoss Hüttenund starb 1435, Erhard aber setzte durch mehrere Söhne den Stammfort. Von denselben war Christoph, Dr. der Theologie, zuerst Canzlerzu Salzburg, später aber, seit 1502 Bischof zu Chiemse. Von seinenBrüdern pflanzte namentlich Friedrich das Geschlecht fort und Nach-kommen desselben lebten noch 1739.

Gauhe , I. S. 1297. Siebmacher, I. 96: Die Mendel v. Steinfels, Bayerisch.

Mäendl v. Ankerbusch. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1793 für Michael Maendl, k. k. Hauptmann im Infanterie-RegimenteUlrich Graf Kinsky, mit dem Prädicate : v. Ankerbusch.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 370.

Maennicli, Mennich, Mönnicli, Maenniclit, auch Freiherren. Einim 17. u. 18. Jahrh. in Schlesien, theils im Adels-, theils im Freiherrn-standc vorgekommenes Geschlecht, in welches zuerst der böhmischeAdels- u. später der böhmische Freiherrnstand gelangt war. Letzterenerhielt Caspar Alexander v. Männich, Herr auf Gross-Molmau etc. an-fangs h. württemb.-ölsischer, dann fürstl. liechtensteinscher Rath, späterLandesbestallter der Fürsten und Stände in Schlesien und des fürstl.Stifts Matthiae zu Breslau und zuletzt seit 1684 königl. Oberamtsrathin Schlesien. Von demselben entspross: Freiherr Alexander Joseph,gest. 1737, kaiserl. ältester Ober-Amtsrath in Schlesien, der Fürsten-tliümer Schweidnitz und Jauer Ober-Rechts-Beisitzer, Landesältester undPräsident bei dem Judicio delegato in Gommissions-Sachen. Der Bruderdes Freiherrn Caspar Alexander: Gottfried v. Männich, führte nur dasadelige Prädicat, war königl. Kammerrath in Schlesien und hatte zweiSöhne: Gottfried Alexander v. M. auf Jaescliwitz, des FürstenthumsBreslau Landes-Bestallten und 1719 der Fürsten und Stände in Schle-sien General-Steuer-Einnelimer und Carl Philipp v. Männich auf Sie-bothschütz, Kappitz etc. seit 1721 fürstl. lobkowitzschen Rath und desFürstenthums Sagan deputatus ad publica. Der adelige Stamm gingspäter aus, die freiherrliche Linie blühte aber noch bis in das letzteJahrzehnt des 18. Jahrh. und erlosch im Mannsstanune mit dem Frei-herrn Johann Wenzel. Die Erbtochter desselben, Freiin Anna, gest.1829, vermählte sich 1790 mit Johann Grafen v. J.arisch, Freiherrnv. Ellgutli und Karwin, gest. 1820, Landeshauptmann des FürstenthumsTeschen, k. k. Kämm. u. Geh.-Rath, welcher mit kaiserl. Erlaubnissvom 24. Jan. 1791, nach dem Tode seines Schwiegervaters, mit seinemangestammten Namen u. Wappen, den Namen und das Wappen desGeschlechts v. Männich verband, s. Bd. V. S. 400. Das MännichscheWappen: Schild von Gold und Silber geviert, ohne Bild, nimmt jetzt denMittelschild des Wappens der Grafen v. Larisch ein.

Sinapius, Tl. S. 37679. Gauhe, T. S. 1436 und 37 am Schlüsse des Artikels Münch-hausen. Freih. v. Ledebur , 11 S. 76.

Maentuaen. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1716 für FranzMaentuaen.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 371.

Maercken zu Geeradt, Freiherren (in Silber fünf, 1. 3 u. 1, gol-