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Mark Brandenburg oft genanntes Rittergeschlecht, welches urkundlichauch Loterpeck, Luterbach. Luterbeck und Luterpeck geschriebenwurde. Der Stammvater desselben war der reiche, mit demMarkgrafenLudwig dem Aelteren um 1340 in die Mark gekommene bayerischeRitter Marquard Loterbeck, welcher dem Markgrafen, besonders beiGränzberichtigungen, sehr wesentliche Dienste leistete. Derselbe wurde1346 Vogt zu Spandau und 1352 markgr. Marschall. Er unterstützteden Markgrafen durch seine Tapferkeit, seine Erfahrung u. seine gros-sen Geldmittel und war in die Händel jener Zeit und die Geschichtederselben vielfach verflochten. Der Markgraf verlieh ihm, um einenTheil seiner Darlehne zurückzuerstatten, das Schloss Kremmen, dochbestimmte ein Streit mit den Bürgern des Städtchen Kremmen, den Rit-ter, sein Schloss an Koppekin Bredow, Ritter, 1355 zn verkaufen.
Gercken, Cod. dipl. V. S. 433 und VI. S. 444 und 531. — N. Pr. A.-L. V. S. 317. —Suppl. zu Siebm. W.-B. III. 15.
Lottersberg, Freiherren. Freiherrnstand des Kgr. Bayern. Di-plom vom 11. Dec. 1826 für Carl Lottersberg, k. bayerischen Ober-lieutenant.
W.-B. d. Kgr. Bayern, X. 59. — v. Hefner, bayer. Adel, Tab. 45 u. S. 56. — Kncsc/ike, IV.S. 269.
Lottieri v. Lottiersdorff, Freiherren. Erbl.-österr. Freiherrn-stand. Diplom von 1726 für die Gebrüder Carl, Sertorius und RomanLottieri mit dem Prädicate: v. Lottiersdorff.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 76.
Lottum, Wylich und Lottum, Grafen. Reichsgrafenstand. Di-plom vom 20. Jan, 1701 für Carl Philipp Freiherrn v. Wylich u. Lot-tum, k. preuss. General-Feldmarschall etc. und Bestätigungsdiplom imKgr. Preussen vom 14. Juni 1701. — Altes, niedersächsisches Adels-geschlecht, dessen Ursprung urkundlich bis 1158 zurückzuführen ist.Dasselbe leitet seinen Ursprung von Gottfried v. Steenliuys, verm. mitOttilie v. Schellard, her. Von den Nachkommen vermählte sich Adolphv. Steenliuys 1317 mit Bata (Beatrix) v. Wylacken und nahm den Na-men derselben an. welcher später: Wylich geschrieben wurde. — Alsnächster Stammvater wird Peter v. und zu Wylich angegeben, welcher1446 Erbland-Hofmeister des Herzogthums Cleve war. Derselbe ver-mählte sich mit Hille v. Hessen, einer Tochter des LandhofmeistersArnold v. Hessen und brachte durch diese Vermählung jene Würde anseine Familie. — Der älteste Sitz des Geschlechts war Dirsfort, späteraber erwarb dasselbe bedeutende Güter und Herrschaften und breitetesich in mehreren Linien aus, welche von diesen Besitzungen den Na-men führten. Peters Enkel, Otto, verm. mit Licfferta Schenkiii v. Nie-degg, stiftete die Linie zu Huet und sein Sohn, Otto II. vermählte sichmit Elisabeth v. Büderich, Erbtochter von Gronstein. Der Sohn desLetzteren, Otto Christoph zu Huet, Gronstein und Gribbenfort, erwarbim 16. Jahrb. die Herrlichkeit Lottum in dem ehemaligen, zum Her-zogthume Geldern gehörigen Amte Kessel und später, 1608, wurde Jo-hann Christoph vom Erzherzoge Albert v. Oesterreich unter dem Na-men : Wylich und Lottum in den Freiherrnstand erhoben. Der eigent-