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6 (1865) (Loewenthal - Osorowski)
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brüder Joseph Lös, Castellan von Biecz, Michael, Franz und Felix Lös,letzteres Diplom mit Ausdehnung auf die k. k. Erblande. Die Gra-fen v. Lös sind, wie Einige angeben, eines Stammes und Wappens mitder schlesisch-meissenschen Familie vom Loss, doch wird Genaues überihre Abzweigung nicht mitgetheilt u. es wird nur angenommen, dass dieFamilie auch nach Böhmen und Polen gekommen sei, Andere erwähnendie Familie nur als ein polnisches, zu dem Stamme Dombrowa zählen-des Adelsgeschlecht. Heinrich Otto v. Loss, Herr auf Koenarow, warum 1618 Landrath, Burggraf zu Carlstein, Unter-Kämmerer u.Directorder Landstände in Böhmen, scheint aber Nachkommen nicht gehabt zuhaben. Adalbert Lös kommt 1648 als Landfähnrich vonCulm vor undder Sohn desselben, Wratislaus, Wojwode von Marienburg, als sehrreich bekannt, starb 1694; Ludwig Alexander L. war 1690 Abt desCistercienser-Klosters zu Pelplin und Albrecht v. Loss kommt 1712 alsTruchsess und Deputirter von Lemberg vor. Seit dieser Zeit ist dasGeschlecht in Galizien zu grossem Ansehen gekommen u. Sprossen des-selben gelangten zu hohen Ehrenstellen. Haupt der Familie ist jetzt:Wladimir Graf v. Lös-Grodköw, geb. 1825 Sohn des 1859 verst.Grafen Thaddaeus, Herrn auf Narol, aus der Ehe mit Angelica v. Kow-nacka, geb. 1805 und verm. 1824 u. Enkel des Palatins von Betz Gra-fen Lös Herr auf Dolzanska, Janow und Globudka, verm. 1853 mitPauline Grf. Baworowska, geb. 1831, aus welcher Ehe ein Sohn stammt:Zdzislaus, geb. 1860. Von den Brüdern des Grafen Tliaddaeus lebtnoch Graf Justin, geb. 1796, Herr auf Boriköw und Sknikow. Die dreianderen Brüder, die Grafen: Sigismund , Carl und Ignaz sind mit Hin-terlassung von Nachkommenschaft gestorben, über welche die geneal.Taschenbb. der gräfl. Häuser Näheres ergeben.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 21. Deutsche Grafenh. der Gegenw. III. S. 23234. Freiherr v. Ledebur , II. S. 51: Los, Losch. Geneal. Taschenb. der gräfl. Häuser, 1864.S. 5068 und histor. Handb. zu Demselben, S. 537.

Losch, Los. Ein in Ostpreussen schon 1671 zu Strengein undspäter zu Krummenort, Aweyden, Dohlen, Faulnoeden etc. begütert ge-wordenes Adelsgeschlecht, nach Freili. v. Ledebur eines Stammes undWappens mit den zu dem polnischen Stamme Dombrowa zählendenGrafen Lös. Ein v. Losch war 1806 in Tilsit Landesdirector undLandrath des Kr. Insterburg und mehrere Glieder der Familie standenin der k. preuss. Armee. Ein v. L. war 1828 Capitain in der erstenInvaliden-Compagnie und 1837 war ein v. L. aggregirter Major im1. Dragoner-Regim. und Präses der Remonte-Ankaufs-Commissiou inPreussen.

N. Pr. A.-L. III. S. 302. Freiherr v. Ledebur , II. S. 51.

Losenstein, Grafen. Altes, steiermärkisches, von den alten Mark-grafen oder Grafen v. Steyer stammendes Ilerrenstands - Geschlecht,eines Stammes mit dem Hause Starhemberg, welches das Erblandmar-schall-Amt in Oesterreich unter der Enns besass und nach Erlangungder Herrschaft Schallaburg zu dem Stamm wappen: (in Schwarz ein gol-dener Panther, oder Greif ohne Flügel, mit schwarzen als Büffelshörnerausgebogenen Hörnern, aus dessen Rachen und Ohren Feuerflammenhervorkommen) das Wappen dieser Herrschaft: (inRoth ein gekrönter,