— Ein Sohn des Letzteren, Friedrich Siegmund Magnus v.Loeweneck,geh. 1772, stand 1806 als Rittmeister im k. preuss. Husaren-Regimentev. Rudorf, trat später in k. bayer. Dienste, wurde in die Adelsmatrikeldes Königr. Bayern aufgenommen, war noch 1825 Major im 4. Chev.leg. Regimente und lebte dann als Oberstlieutenant a. D.
v. Lang, 'S. 434. — N. Preuss. A.-L. III. S. 292. — Fr ei Ii. v. Ledebur II. S. 155. —W.-B. des Kgr. Bayern, VI. 9S.
Loewenegg, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom vom 6. Apr.1713 für G. Edlen v. Loewenegg.
v. Hellbach , Ti. S. 65.
Loewenegg. Erbl.-österr. Adelsstand. Bestätigungsdiplom von1722 für Johann Michael v. Loewenegg, fürstlich brixnerischen Hof-Rath. —
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 364.
Loewenfeld, Hungar v. Loewenfeld (in Blau über einer Zinnen-mauer ein aufwachsender, goldener, in der Pranke einen Pfeil haltenderLöwe). Reichsadelsstand. Diplom vom 1. (10.) Dec. 1405 für Wen-ceslaus Löwenfeld, kaiserl. Oberstlieutenant mit dem Namen: Ilungarv. Loewenfeld. -— Ein früher zu dem schlesischen Adel gehörendes Ge-schlecht, welches aus dem Patriciergeschlechte dieses Namens in derehemaligen Reichsstadt Ulm stammte. Albertus Loewenfeld, ein Sohndes Rupertus I,., war 1336 Syndicus in Ulm und von dem gleichnami-gen Sohne desselben, welcher 1369 als königl. Secretair zu Ofen vor-kommt, entspross der obengenannte Wenceslaus L., welcher, als ihndie Seinigen aus Ungarn nach Hause gerufen hatten, insgemein nurHungar genannt wurde. Von den Nachkommen zeichnete sich JohannHungar v. Loewenfeld als k. k. Oberstwachtmeister gegen die Türkensehr aus und erhielt deshalb 1573 eine Wappenvermehrung, welchedurch kaiserl. Diplom von 1597 bestätigt wurde. Johann Thomas Hun-gar v. Loewenfeld wurde als k. k. Hauptmann 1691 von den Türkengefangen, blieb bis zum Friedensschlüsse in türkischer Gefangenschaftund starb später, 1717, in Schlesien ohne Nachkommen. Nach Allemist mit ihm das Geschlecht in Schlesien erloschen, in Mähren soll esnoch in neuer Zeit zu Gaya begütert gewesen sein.
Sinapius , I. S. 618. — Gauhe, I. S. 3105 und 6 und II. S. 1217. — Zedier, XVIII.S. 239. — N. Pr. A.-L. III. S. 293. — Freiherr v. Ledebur, II. S. 55.
Loewenfeld , Bölieimb v. Loewenfeld, Ritter. Böhmischer Rit-terstand. Diplom vom 11. Sept. 1680 für Johann Wolfgang Bölieimb,mit dem Prädicate: v. Loewenfeld.
v. Hellbach, II. S. 65. — Freiherr v. Ledebur, II. S. 55 und 56.
Loewenfeld, Nessel v. Loewenfeld (Schild schrägrechts getheilt :oben, links, in Roth ein silberner, drei Nesselblätter haltender Löweund unten, rechts, in Blau eine Lilienblume an grünem Stiele). Reichs-adelsstand. Diplom vom 27. Apr. 1645 für die Gebrüder Johann Da-niel und Jacob Nessel, mit dem Prädicate: v. Loewenfeld. — Von denSprossen der Familie haben mehrere in der k. preuss. Armee gestanden.Anton v. Loewenfeld, 1806 Major im Musquetier-Bataill. des Regim.v. Malchitzki, starb 1810; Wilhelm v. L. war 1827 Oberst und zweiter