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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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Loew v. Gailenberg. Erbl.- österr. Adelsstand. Diplom von 1765für D. Anton Rudolph Loew, Arzt u. Physieus zu Graz, mit dem Prä -dicate: v. Gilenberg.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 363.

Loew v. Löwenstern, s. Loewenstern.

Loew v. Loo, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom vom7. Sept. 1680 für ßoguslav Ferdinand Loew v. Loo.

v. Hellbach, II. S. 64.

Loew v. Rozmital, Loewe v. R., Freiherren (Schild geviert: 1und 4 in Silber ein rother Löwe und 2 und 3 in Gold ein Bären- oderSchweinskopf). Altes, böhmisches Rittergeschlecht, welches nach Bai-bin von den ehemaligen Herren v. Häsenburg in Böhmen stammte.Hagecius. böhm. Chrom, nennt als Ahnherrn desselben einen Böhmen.Bivoy, welcher 758 ein mit eigener Hand gefangenes, lebendes, wildesSchwein seinem Fürsten überbracht haben und darauf eine wilde Sauins Wappen erhalten haben soll. Den Nachkommen habe dieses Wap-pen König Przemislaus 1225 mit einem Löwen vermehrt, worauf siesich Loew genannt und als Beinamen den Namen des im prachenserKreise gelegenen, ihnen zustehenden Rittersitzes Rozmital, zu welchemspäter auch das Schloss Blatna im saatzer Kreise u. Ruttowitz in Mäh-ren etc. kam, angenommen hätten. Zdencko Loewe v. Rozmital wird1426 unter den höhmischen Herren genannt und um 1465 war LeonLoewe v. Rozmital, dessen Reisebeschreibung ins gelohte Land in meh-rere Sprachen übersetzt wurde, bekannt. Von demselben entsprosseine Tochter, Johanna, welche die Gemahlin des Königs Georg von Po-diebrad in Böhmen wurde und ein Sohn: Zdencko (IL), welcher, nach-dem er lange oberster Landrichter in Böhmen gewesen, noch 1522 alsOberstburggraf in Böhmen vorkommt. Derselbe setzte den Stamm fortund sein gleichnamiger Enkel, oberster Hauptmann in Mähren, hatteeine zahlreiche, noch nach Anfange des 19. Jahrh. blühende Nachkom-menschaft. In früherer Zeit, 1495, war das Geschlecht auch im Besitzeder Herrschaft Militsch in Schlesien gewesen.

Raibin, Tab. Stemm. P. II. Gauhe, I. S. 1259. Zedier, XVIII. S. 214. Freiherrv, Ledebur, II. S. 54. Siebmacher, II. 26.

Loew, Loew v. und zu Steinfurth, auch Freiherren (im blauen,mit kleinen, goldenen Kreuzen bestreutem Feld ein stehender, silbernerKranich oder nach einer neuen Angabe: in Blau ein mit der rechtenKlaue einen schwarzen Stein haltender, roth bewehrter, silberner Kra-nich, welcher zu beiden Seiten von je drei silbernen Dolchen mit golde-nen Griffen und unter dem aufgehobenen, rechten Beine von einem der-gleichen Dolche begleitet ist). Eins der ältesten und angesehenstenrheinläudischen Adelsgeschlechter, dessen Name schon 1265 urkundlichvorkommt, doch wird die fortlaufende Stammreihe von Humbraclit erstum 1311 mit Erwin, genanntLoewe, Ritter, begonnen. Die Söhne Er-wins: Wilhelm und Gilbrecht nannten sich schon Loewen v. Steinfurth,vermuthlicli von ihrem, in der Wetterau gelegenen Rittersitze diesesNamens. Die Familie war früher reichsfrei, gehörte zur mittelrhei-nischen Reichsritterschaft und kam 1806 unter grossh. liess. Hoheit.