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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
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Herrenstandsgeschlecht, welches nach der Mitte des 16. Jahrh. in Oester-reich vorkam und welches Einige aus dem Elsass, Andere aus Schwabenund noch Andere aus Schlesien hergeleitet haben. Letztere Annahmeist wohl die richtige: es blühte nämlich in Schlesien ein adeliges Ge-schlecht v. Loebel, welches mit dem sohlesischen Geschlechte v. Leubeloder Löbel, genannt v. Leubel, s. S. 599 u. 600 nicht zu verwechseln ist.Conrad Loebel. Ritter, war 1311 herz, glogauscher Rath; ein andererdieses Namens, Ritter, verkaufte 1360 das Haus und Schloss Sendowelmit dem Dorfe Bellcaczov u. Zubehör; Nicol L. lebte 1486 und VictorLoebel, Kaie genannt, sass noch 1505 zu Obernick im Oelsischen.Später zog wohl die Familie nach Oesterreich, wo zuerst Johann Freih.v. Löbl auf Schloss Greinburg genannt wird. Derselbe, kais. Rath undOber-Münzmeister, setzte den Stamm fort und ein Enkel desselben warFreih. Hans Jacob, k. k. Geh.-Rath und Landeshauptmann in Ober-Oesterreich, welcher, ein eifriger Katholik, 1602 starb. Von ihm stammteFreih. Hans Christoph, Herr auf Greinburg und Treissdorff, welcher inder Mitte des 17. Jahrh. k. k. Kriegsrath, Generalmajor und Stadt-Oberst zu Wien war. Mit demselben hören die Nachrichten über dieFamilie auf.

Gaulie, T. S. 1249 und 50: im Artikel: Loben und II. S. 645. — Zedier, XVIII. S. 155.

— Siebmacher , I. 22: Die Loebl, Freiherren.

Loedden. Ein, soviel bekannt, westphälisches Adelsgeschlecht,welches mit Christoph Hans v. Loedden, Herrn auf Nienbergk, 1665erloschen ist.

Freiherr v. Ledebur, II. S. 47.

Loefen (in Silber ein mit drei silbernen Wecken belegter, blauerQuerbalken). Kurpfälzischer Adelsstand. Diplom vom 22. März 1604für D. Michael Loefenius, kurpfälz. Geh.-Rath. Der Stamm erwarb inder Ober-Pfalz die Güter Eschershofen, Heimhof, Bornstädt, Eber-mannsdorff, Laber und Unzenhofen. Die kathol., pfälz. Linie erlosch1801 mit Nepomuk Jacob v. L.. die 1654 mit Otto v. Ij . ins Branden-burgische gekommene preuss. Linie aber wurde fortgesetzt und 1855standen in der Armee acht Officiere dieses Namens. Der Senior derFamilie, welche 1795 auch das Gut Saalhorn bei Calbe besass, warzur genannten Zeit Heinrich v.Löfen, k. preuss. Major a. D., Herr aufWippra im Kr. Sangerhausen.

N. Pr. A.-L. III. S. 289. — Freih. v. Ledebur , IT. S. 48. — Siebmacher , III. 137: mitdem unrichtigen Namen: Lnffen. — Dorst. Allgem. W.-B. I. Tab. 58 und S. 68.

Löffelholz v. Colberg, Kolberg, Freiherren. Reichsfreiherrn-stand. Diplom von 1708 für Georg Wilhelm v. Löffelholz, k. k. Feld-marschall-Lieutenant und von 1715 für Johann Sebastian, Georg Sig-mund und Sigmund Jacob Löffelholz v. Colberg (Löffelholtz v. Kollberg).

— Altes, nach einer Familien-Ueberlieferung in sehr früher Zeit ausSachsen in das Bambergische eingewandertes Adelsgeschlecht. welchessich in Hollfeld niedergelassen und, früher Sachs genannt, voneinem daselbst erworbenen Besitzthume, dem Holze: Löffel am Holz,den Namen Löffelholz angenommen haben soll u. erst später nach Bam-berg selbst kam. Auf die früheren Besitzungen und den Aufenthalt inHollfeld weisen spätere Lehnbriefe, Aufzeichnungen über dortige fromme