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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
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die Spitäler etc., errichtete auf kaiserliche Kosten, 1818, das grosseanatomische Museum, lehrte als Ehren-Professor an der Universität,wurde, ohne eigentlich zu prakticiren, als Hausfreund von den höchstenund reichsten Familien Moskaus zu ärztlichen Berathungen gezogen undstarb 16. Apr. 1832, nachdem er durch Wissenschaft und Kunst zuhohen Ehren und grossem Reichthum gekommen war. Ein Sohn aus derEhe mit einer Tochter des einst so berühmten göttinger Arztes u. Chi-rurgen, August Gottlieb Richter (gest. 1812), Dr. Edward v. Loder,starb schon 1813. Ob der Stamm weiter fortgeblüht, ist nicht auf-zufinden.

v. Hellbach , II. 61. — N. Preuss. A.-L. III. S. 6 und S. 281 — 84 (ein mehrfach interes-santer Artikel) und V. S. 313. — Freiherr v. Ledebur, II. S. 47. — W.-B. der Preuss. Mo-narch. III. 88. — Kneschke , IV. S. 263 und 64.

Lodgmann v. Auen, Ritter. Böhmischer, alter Ritterstand. Diplomvon 1734 für Franz Wilhelm Lodgmann v. Auen, Wirthschaftshaupt-mann in Böhmen.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 172.

Lodi v. Cravi, Ritter. Erbl.-österr. Ritterstand. Diplom von 1786für Maria Octavius Lodi, k. k. Major, mit dem Prädicate: v. Carvi.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 172.

Lodron-Laterano, Grafen. Reichsgrafenstand. Diplom vom 6. Apr.1452 für die Gebrüder Peter und Georg Grafen v. Lodron-Laterano,unter Erhebung der Besitzungen von Lodron und Castell-Romano zuReichgrafschaften und Erklärung derselben für die Besitzer als Feudumobligatum und Bestätigungsdiplom des, der Familie zustehenden, altenReichsgrafenstandes vom 27. März 1714. — Die Grafen v. Lodron,deren Name auch Ladron-Ladrone, Lodro, Lotronechi, Loterou, La-teran und Laterano geschrieben wurde, leiten sich von der berühmtenrömischen Familie der Lateranenser und zwar zunächst von dem ConsulPlautius Lateranus her, dessen Söhne, Aemilius und Paris, Rom ver-liessen und sich nach Tirol in die Gegend bei dem See d'Idro im Trien-tischen wendeten,in welcher die Grafschaften Castell-Romano und Lodronliegen: eine Abstammung, welche stets von dem römischen Senate undvon den Päpsten als richtig anerkannt wurde. Die Familie besass schonin früher Zeit das aus zwölf Dörfern bestehende Thal: Talle di Vestinoals unmittelbares Land ohne Belehnung u. ohne jede Abhängigkeit undschon in der zweiten Hälfte des 12. Jahrh. soll vom K. Friedrich I. Syl-vester Lodron, genannt der Held, in den Grafenstand erhoben wordensein. Paris Otto L. ging mit der Republik Venedig ein Bündniss ein,befehligte 1438 u. 39 die Kriegsmacht derselben, schlug den Herzogvon Mailand und gab den Venetianern die eroberten Länder zurück,wofür diese mit derFamilie Lodron in Defensiv-u.Offensiv-Allianz traten,alle Sprossen des Geschlechts für venetianische Edle erklärten und ParisOtto mit der Grafschaft Zimmberg, welche bei dem Stamme verbliebenist, belehnten. Später wurden die Grafen v. Lodron von den Venetianernwie Bundesgenossen behandelt, erlangten im Laufe der Zeit die Land-standsschaft in Tirol, Kärnten und anderen österreichischen Landen undwaren in den Grafschaften Lodron und Castell-Romano, so wie in den

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