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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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Erzliause Oesterreich geleisteten Dienste. Der Empfänger des Diplomsstammte aus einem alten, brabantner Rittergeschlechte.

Butkens, Troph. de Brabant, Suppl. S. 37.

Lode, Loden, Loliden (in Roth drei goldene Löwenköpfe). Altes,pommersches Adelsgeschlecht, welches reich begütert war und mit derin Curland, Esthland, Liefland und auf der Insel Oesel angesessenenFamilie v. Lohde, Lode: in Roth drei schwarze Bärentatzen, nichteines Stammes war. Dasselbe besass schon im 15. Jahrb. die im Kr.Fürstenthum Cammin gelegenen Güter Buhlitz, Gust, Borkenhageu,Kaltenhageu und Schulzenhagen und noch im Anfange des 18. Jahrb.war Jacob Christoph v. Lode im neu-stettinor Kreise zu Falkenheyde,Gramenz, Janikow, Liibgust, Lütken-Krummbock, Schwartow, Stever-hurg, Storckow, Zechendorf und Zuclien angesessen. — In sehr früherZeit war die Familie auch nach Liefland gekommen, wo Heinrichv. Lode schon 1260 in einer den deutschenOrden betreffenden Urkundeauftritt. Das oben genannte Rittergut Buhlitz stand 1512 den Gebrü-dern Henning und Simon v. Loden zu. Letzterer war Ilofjunker desHerzogs Bogislaus X. und verlor durch die Colberger sein Leben. —Aus der liefländischen Linie brachte Otto v. L. 1610 durch Vermählungmit der Wittwe des Johann Breitenbach auf Mexkiil dieses Gut anseine Familie und ein Enkel desselben. Rcinhold v. L., war 1683 Herrauf Mexltüll. Wahrscheinlich ist dieser Reinhold derselbe , welcher1690 unter den liefländischen Landräthen aufgezählt wird. JohannWilhelm v. L. lebte noch 1733 als lt. schwed. Oberst in Liefland. —

Cosmus v. Simmern , Beschr. v. Pomm., S. 1193. — Wutstrack, Beschr. v. Pommern,S. 118 und 602. — Micrael, lib. III. S. 494 und Hb. 6. — Acta Boruss., III. P. X. S. 734.— Gauhe, II. S. 643 und 44. — Brüggemann . I. Abschn. 2 und II. S. 530. — Hupel, Mate-rial., 1789, S. 1S7. — N. Pr. A. L. III. S. 280 und 81. — Freili. v. Ledebur, II. S. 47. —Pomm. VV.-B. V. 16.

Lodeck v. Augustenburg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1818 für Joseph Lodek, k. k. Oberlieutenant im Inf.-Regim. Erzh.Ludwig, mit dem Prädicate: v. Augustenburg.

Megerle v. Mühlfeld , S. 222.

Loder. Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 27. Nov.1809 für D. Justus Christian Loder, lt. preussisch. Geh. Medic.-Rath,Professor , Leibarzt etc. Derselbe, geb. 1753, ein Sohn des Pastorsund Consistorial -Assessors Loder zu Riga, studirte in Göttingen,wurde 1778 Doetor der Medicin und bald nachher Professor ander Universität Jena, zu deren berühmtesten Lehrern und Practi-ltern derselbe, zu hohem Rufe durch sein grosses Werk: AnatomischeKupfertafeln, Weimar, 1794—,1804 gelangt, bis 1803 zählte, in wel-chem Jahre er einem Rufe nach Halle folgte. Nachdem Halle an dasKgr. Westplialcn gekommen, lehnte er den Antrag, in westphälischeDienste zu gehen, ab, wurde 1808 k. pr. Leibarzt zu Königsberg undprivatisirte später zu St. Petersburg und Moskau. Die Angabe, dass seinAdel sich auf ein lt. russisches Diplom gegründet, ist unrichtig, wieobige Angabe ergiebt. 1810 wurde v. Loder lt. russ. Staatsrath undLeibarzt u. wählte, da ihm erlaubt worden war, seinen Wohnsitz be-liebig zu bestimmen, Moskau zu demselben, wirkte hier sehr thätig für