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merrath, quiesc. Rentbeamter zu Rain und Inhaber des Gutes Tandern,wurde nach Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern in dieselbeeingetragen.
v. Lang, S. 433. — W.-B. des Kgr. Bayern, VI. 94.
Lippig. Kurbrandenburgischer Adelsstand. Diplom vom lO.Dec.1673 für die Gebrüder Georg Friedrich und Paul Lippig, Ersterer Ca-pitain, Letzterer Lieutenant in kurbrandenburgischen Diensten.
N. Pr. A.-L. V. S. 313. — Freih. v. Ledebur, II, S. 43. — W.-B. der Preuss. Monarch.III. 87.
Lippitz, Lippizscli. Ein im 16. Jahrh. in der Ober-Lausitz vor-gekommenes Adelsgeschlecht, welches sich Lippizsch schrieb und 1551zu Weissig (Weissag) sass. Ein Dorf Weissig liegt bei Bauzen, einanderes bei Camenz, auch führen diesen Namen mehrere andere säch-sische Dörfer. Nicht unwahrscheinlich ist, dass die in der zweitenHälfte des 18. Jahrh. in Ostpreussen blühende Familie v. Lippitz,welche 1785 zu Gedau unweit Heiligenbeil begütert war, aus dem lip-pizschen Stamme hervorgegangen ist.
Freiherr v. Ledebur, II. S. 43.
Liptay. Ein aus Ungarn nach Preussen gekommenes Adelsge-schlecht, welches nach Angabe Einiger ursprünglich Meklenburg ange-hört haben soll. Nach Preussen kam dasselbe mit Samuel v. Liptay,welcher als Oberstlieutenant 1757 den Abschied nahm. Fünf seinerSöhne standen später in der k. preuss. Armee und von denselben starbder Eine 1808 als Major. — Ein k. k. Feldmarschall-Lieutenant starb17. Febr. 1800 zu Padua u. August Lipthay de Kisfalud stand in neu-ester Zeit als Rittmeister in der k. k. Armee.
N. Pr. A.-L. III. S. 277 — Freiherr v. Ledebur, II. S. 43. — Milit.-Schemat. der österr.K.'iiserthums.
Lisberg, Lissberg, Lisperg. Altes, erloschenes, hessisches undfränkisches Adelsgeschlecht, welches dem Ritter-Canton Stelgerwaldeinverleibt war. m
Zedier, XVII. S. 1614. — Biedermann, Canton Steigerwald, Tab. 229—32. — Rommel,hessische Geschichte, I. S. 251, II. S. 178. 202. 215. 219 und a. v. a. O.
Lisclika. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1780 für Jo-seph Lischka, k. k. Hof-Commissionsrath.
Megerle v. Mühlfeld, S. 221.
Lischka v. Rotlienwald. Böhmischer Adelsstand. Diplom vom23. Nov. 1662 für Heinrich Lischka, mit dem Prädicate: v. Rothen-wald. —
v. Hellbach, II S. 57 und 58.
Liskirchen, Lyskirclien, Lysolplikirclien. Eins der angesehen-sten, ritterlichen, cölnischen Stadtgeschlechter, welches bereits 1290die Grafschaft über die Oversburg in Cöln hatte und 1327 zu Stom-meln im Landkreise Cöln. 1672 zu Tronsdorf unweit Siegburg u. 1680zu Niederhausen bei Waldbroel begütert war. — Der Name des Ge-schlechts ist, nachdem der Mannsstamm erloschen, mit Maria Felicitasv. Liskirchen, gest. 27. Juni 1808 als Aebtissin zu Füssenich, ausge-gangen.
Fahne, I. S. 251. — Freiherr v. Ledebur, II. S. 43. — Siebmacher, V. 307.
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