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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
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schaft unterschrieb und mehrere Güter im Meklcnburgischcn an sichbrachte. —Magnus Linstow, Eques Megapol., kommt in der erstenHälfte des 17. Jahrb. vor u. zwei Gebrüder v. L. kamen nach Anfangedes 18. Jahrb. an den k. dänischen Hof. Der eine derselben. EggersChristoph v. L., wurde später k. dän. Staatsrath und Amtmann zu Kol-ding und war 1738 Ober-Hofmeister der Prinzessin Charlotte Amaliavon Dänemark, auch kam eine Linie des Stammes ins Bremensche undwurde zu Thedinghausen gesessen. Letzteres Gut stand 1720 einemOberstlieutenant v. L. zu, dessen Vater holländischer Generalmajor ge-wesen war. — Mit Georg Ludwig Rudolph v. Linstow, welcher 1807als k. pr. Generalmajor starb, ist die Familie auch nach Prcussen ge-kommen. Von zwei Söhnen des Letzteren blieb der jüngere 1806 beiAuerstaedt und der ältere lebte später als Oberstlieutenant a. D. inBreslau; auch war 1837 ein v. L. ältester Capitain im k. pr. 10. Inf.-Rcgim. — In Meklenb. war noch 1780 das Gut Teschendorf im AmteRibnitz in der Hand der Familie.

v. Pritzbuer, Nr. 83. — Gaulie, I. S. 1226 und 27. — v. Behr, R. M. S. 1629. — Freih.v. Kr ohne, II. S. 278. — Lexic. over adel. Famil. i Danmark, I. Tab. 58. Nr. 80 und S. 334.— N. Pr. A.-L. irr. S. 269 und 70. — Freiherr v. Ledebur, II. S. 41 u. 42. — Siebmacher,V. 154: v. Linston, Meklenburgisch. — v. Westphalen, monum. inedit. III. Tab. 6: Siegelvon 1387. — v. Meding , III. S. 409—11. — Meklenb. W.-B. Tab. 31. Nr. 115 und 8. 3 und27.

Lintelo, auch Freiherren und Grafen. Roichsfreiherrn- u. Gra-fenstand. Freiherrndiplom von 1627 für den k. k. Obersten v. Lintelound Grafendiplom von 1664 für GeorgMaximilian Freih. v. Lintelo. —Altes, in Westphalen nach münsterschen Urkunden im 15. Jahrh. vor-gekommenes Adelsgeschlecht, welches schon 1266 zu Lintloe sass undzu welchem wohl die v. Lintelo gehörten, die im 13. u. 14. Jahrh. inlüneburgischen Urkunden zu Bleckede begütert waren. Dasselbe kamauch ins Clevesche und in das Zütphensche, wo dasselbe bereits 1409zu Walvert und noch 1736 zu Ezc angesessen war. — Buceiini beginntdie Stammreihe mit einem Anonymus um 1480. Derselbe wurde derAeltervater des Eberhard v. L. zu der Eze und Marlis, von "dessen Ur-enkeln N. Freih. v. L., Herr von Eze, nach Anfange des 18. Jahrh.Drost zu Lochum und Bredevort, so wie Deputirter zu dem Rathe derGeneral-Staaten von Holland war und 1711 sich als a. o. Gesandter amk. preuss. Hofe zu Berlin aufhielt. — 1736 befand sich im Rathe derGeneralstaaten wegen Geldern Christian Carl Freih. v. Lintelo, so wiewegen Groningen E. F. Baron v. Lintelo.

Buceiini, I. S. 206. — Gauhe, I. S. 1227. — Fahne, I. S. 249. — Freiherr v. Ledebur,II. S. 42 und III. S. 302. — Siebmacher, II. III.

Linten, Rechenberg, genannt Linten. Ein zu dem kurländischenAdel zählendes Geschlecht, aus welchem ein 1731 geborener Sprossein die k. preuss. Armee trat und 1819 als Oberst starb. Der Sohn des-selben starb 1817 als Premier-Lieutenant u. die Tochter 1838 als Stifts-Dame im Fräulein-Stifte zum heiligen Grabe in der Ost-Priegnitz.

N. Pr. A.-L. V. S. 312. — Freih. v. Ledebur , II. S. 42. — Neimbt, Curländisch. W.-B.Nr. 29.

Lintheim. Altes, früher zu dem hessischen Adel gehörendes Ge-schlecht, welches schon 1305 vorkam.

Zedier, XVII, S. 1465.