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Liebenberg. Adelige Geschlechter in Krain, Kärnten, Oesterreichund Tirol, wahrscheinlich nicht eines Stammes, doch bisher nicht genauvon einander geschieden.
Zedier, XVII. S. 978—9S0.
Liebeneck, Sclioltz v. Liebeneck. Ein aus Bayern nach Schlesiengekommenes, ursprünglich den Namen Scholtz, oder Scholz führendesAdelsgeschlecht, welches im Lemberg-Jauerschen zu Nieder-Thiemen-dorf gesessen war. Das genannte Gut besass nach Anfange des 18. Jahrh.Wilhelm Heinrich Scholtz v. Liebeneck.
Sinapius , II. S. 780. — Gauhe , I. S. 1212 und 13: im Artikel: Liebe. — Zedier, XV11.S. 980. — Freiherr v. Ledebur , II. S. 34. — Siebmacher, II. 57.
Liebeneck, Ludwig v. Liebeneck. Böhmischer Adelsstand. Di-plom vom 3. Aug. 1725 für Johann Adam Ludwig, Arzt zu Eger, mitdem Prädicate: v. Liebeneck.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 365 : Ludwig v. Liebeueek. — v. Hellbach . II. S. 43 .— Freiherr v. Ledebur , II. S. 34.
Liebenekli, Liebeneck, Edle und Ritter. Reichsritterstand. Di-plom von 1729 für Johann Ludwig Peter v. Liebenekli, mit dem Prä-dicate : Edler v.
Megerle v. Mühlfeld, S. 127. — Freih. v. Ledebur , II. S. 34.
Liebenfeld. Böhmischer Adelsstand. Diplom vom 27. Dec. 1656für Wolter Liebenfeld.
v. Hellbach, U. S. 43.
Liebenfels. Altes, schwäbisches und rheinländisckes Adelsge-schlecht, welches noch in der ersten Hälfte des 18. Jahrh. bekanntwar. —
Gauhe, I. S. 1213 : im Artikel : Liebe. — v. Hattstein, III. S. 307—314. — Zedier, XVII.S. 980. — Siebmacher , V. Suppl. 18. — v. Meding, III. S. 404.
Liebenroth. Altes, thüringisches Adelsgeschlecht, wohl aus demschon 1270 vorgekommenen Stammsitze Liebenrode bei Nordhausen.Die Familie war 1600 u. noch nach Anfange des 18. Jahrh. zu Gatter-stedt bei Querfurth gesessen. — Carl Wilhelm v. Liebenroth wurde1836 k. pr. Generalmajor u. Inspecteur im Ingenieur-Corps. — Früherhaben auch Sprossen des Stammes in der sächsischen Armee gestanden.
N. Pr. A.-L. V. S. 30S. — Freih. v. Ledebur, II, S. 34. — W.-B. d. Sachs. Staat. X. 53.
Liebenstein, Freiherren (Schild von Silber und Schwarz viermalquer gestreift und auf dem Helme zwei Büffelshörner jedes eben so ge-streift. Die Escbenbaclier Linie führt schon seit länger als hundertJahren, statt der schwarz-silbernen Helmdecken, einen schwarz-silbernenWappenmantel, der in seiner inneren, silbernen Seite hermelinartig mitschwarzen Punkten besetzt ist). Eins der ältesten, schwäbischen Ritter-geschlechter, welches, zu grossem Ansehen und reichem Grundbesitz ge-langt, der unmittelbaren freien Reichsritterschaft des Cantons Kochereinverleibt wurde und, auch in die Rheinlande gekommen u. in denselbenbegütert, zu der rheinischen, reichsfreien Ritterschaft gehörte. — Dieordentliche Stammreihe des Geschlechts beginnt — abgesehen von denalten Sprossen des Stammes nach den Angaben eines Georg Rüxner,Seb. Münster etc. — mit Albrecht I., Ritter, gest. 1261, dem Sohne