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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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Lichtenbeck. Ein durch Besitz eines Gutes zu Veckenstedt früherzu der Wernigeroder Ritterschaft zählendes Geschlecht.

Delius, Beitr. z. Gesch. d. deutsch. Gebiete, II. S. 93. Freih. v. Ledebur. II. S. 33.

Lichtenberg, Herren (im silbernen Felde mit breiter, rother Ein-fassung ein schwarzer Löwe). Altes, elsassisches Herrengeschlecht ausdem Stammschlosse gleichen Namens im Nieder-Elsass auf einem hohenBerge, eine Stunde von Ingweiler, aus welchem mehrere Bischöfe her-vorgingen. Conrad war von 12731299 Bischof zu Strassburg, Si-botho von 1302 bis 1314 zu Speier, Hermann von 1333 bis 1335 zuWürzburg und Johann von 1353 bis 1365 zu Strassburg. Nach Er-löschen des Mannsstammes mit Ludwig Herrn in Lichtenberg kam 1480durch Vermählung der beiden Erbtöchter die eine Hälfte der Herr-schaft Lichtenberg an die Grafen zu Hanau und die andere Hälfte aufgleiche Weise an die Grafen zu Zweybrücken. Es vermählte sich näm-lich die eine Erbtochter, Anna, mit Philipp I. Gr. zu Hanau und dieandern, Elisabeth, mit Simon Wekerus Gr. in Zweibrücken.

Durchl. Welt, Ausg. von 1710. II. iin Art. Gr. v. Hanau, S. 27 und 23i Trier, S. 476und 77. Hübner, Hist. P. 7. Ind. Gauhe, I. S. 1207 und II. S. 626 uud 627.

Lichtenberg, Liecbtenbergi Freiherren und Grafen (Schild ge-viert: 1 u. 4 in Silber ein einwärts gekehrter, gekrönter, blauer Löwemit doppeltem Schweife: Schwab, Schwaben und 2 u. 3 ebenfalls inSilber ein einwärtsgekehrter, gekrönter, rother Vogel mit ausgebrei-teten Flügeln: Liechtenberg). Reichsfreiherrn- und Grafenstand. Frei-herrndiplom von 1660 für Wolf Andreas Schwab v. Lichtenberg undGrafendiplom von 1680 für den Sohn desselben, Franz Bernhard Freih.v. L. Altes, ursprünglich fränkisches, von. der schon im 13. u. 14.Jalirh. vorgekommenen Familie der Schwaben, Swaben, stammendesAdelsgeschlecht, welches vor länger als 300 Jahren nach Oesterreichkam und besonders im Ilerzogthume Krain begütert wurde. Johannv. Schwab vermählte sich 1540 mit Margaretha Liechtenberg, der Letztenihres alten, früher in Oesterreich, Kärnten, Krain und Tirol sehr aus-gebreitet gewesenen Stammes und brachte die Erbgüter seiner Gemahlin,so wie den Namen derselben an sein Geschlecht. Johann JosephSchwab v. Lichtenberg, k. k. Oberst, wurde 1575 von den Türken ge-fangen und starb in Constantinopel; Freiherr Wolf Andreas, s. oben,fiel 1673 in einem Treffen und von seinen Enkeln, den Söhnen des oben-genannten Grafen Franz Bernhard: Georg Sigismund und Georg Gott-fried, wurden zwei noch bestellende Linien gestiftet. Die von GeorgSigismund absteigende Linie schied sich später in die Aeste zu Einödtund zu Smuck, von welchen Ersterer 1. März 1851 mit dem Grafen Jo-hann Baptista erlosch, und Letzterer noch blüht, die von Georg Gott-fried gestiftete Linie aber trennte sich in die Aeste zu Schneeberg und Or-tenegg v. Hallerstein, welche Beide dauernd fortgesetzt worden sind.Eine dritte Linie erlosch 1810 im Mannsstamme. Ausser den gräflichenLinien blüht auch noch eine freiherrliche, deren Sprossen sich Frei-herren v. Liechtenberg und Janeschütz, Janessitsch, Janeschitsch, schrei-ben. Was diesen Beinamen anlangt, so erhielt Franz Xaver Freih. v. Lich-tenberg, Kreishauptmann in Krain, 1781 die kaiserliche Erlaubniss,