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v. d. L., welcher gegen Ende des 13. Jahrh. lebte. Vqh den Nachkom-men des um 1340 auftretenden Pidlipp v. Leyen, Ritters, war Peterv. L., gest. 1552, fiirstl. pfälz. Hofmeister zu Simmern und Amtmann zuWinterburg, von welchem in der 7. Generation von Philipp v. L. alsEnkel — Söhne des 1572 verstorbenen Eberhard v. L. aus der Ehemit Catharina v. Dahlheim — Peter II. kurmainz. Rath und Vicedomzu Mainz und Johann Meinhard, fürstl. nassau. Rath und Ober-Amt-mann zu Idstein, stammten. Letzterer hatte aus der Ehe mit Catharinav. Eitz zwölf Söhne, welche in der k. k. Armee standen und zu denendie vier oben genannten, in den Freiherrnstand versetzten Gebrüder ge-hörten. Von diesen zwölf Söhnen waren sieben Oberstlieutenants u.Rittmeister; Crafft üuno starb 1683 als G.-Feldmarschalllieut. ohneNachkommen und die anderen Vier setzten den Stamm fort, nämlich:Hans Caspar, Oberstlieutenant, dessen Sohn im Zweikampfe blieb; WolfFriedrich, s. oben, gest. 1681, verm. mit Maria Judith Freiin v. Sickin-gen, aus welcher Ehe Hans Eberhardt auf Argenschwang, kais. u. desReichs, so wie kurmainz. Gen.-Feldmarschalllieut. u. später Gon.-Fold-Zeugm., Geh.-Rath, Vicedom im Eichsfelde u. Commandant zu Mainz,stammte, welcher mehrere Kinder gezeugt; Emich, Oberst u. Comman-dant zu Hanau, welcher zweimal vermählt war und auch Söhne hatteund Philipp Nicolaus, ebenfalls Oberst, von welchem Ignaz Wilhelm Ca-simir entspross, welcher als Amtmann zu Ettenheim, männliche Erbenhinterlassend, starb. Doch blühte der Stamm nicht lange fort, denn deroben genannte Freiherr Hans Eberhard, verm. mit Isabella AntoniaFreiin v. Leyen, aus welcher Ehe nur eine Erbtochter, Anna PhilippineAmalie, stammte, schloss 1732 den Mannsstamm, worauf sein Schwie-gersohn, Ernst Friedrich v. Ebersberg, genannt Weyers, zu seinem an-gestammten Namen und Wappen den Namen und das Stammwappen derFreiherren v. Leyen fügte, s. Bd. III. S. 3 u. 4.
Humbracht, S. 121. — Gauhe, I. S. 1201 u. 1202. — v. Hattstein, 1. S 354. — r. Hont-heim , Histor. Trevir. II. Tab. 10. — Geneal. Taschenb. (1. freih. Häuser, 1S49. S. 54S u. 49.— Freiherr v. Ledebur , II. S. 32. — v. Meding , l. S. 331 und 32.
Leyen, v. der Leyen und v. d. Leyen zu Blömersheim, Frei-herren (Stammwappen: Schild quergetheilt: oben in Blau drei neben-einander stehende, sechsstrahlige, goldene Sterne und unten in Silberauf grünem Boden ein rechtsgekehrter Kranich, welcher in der aufge-hobenen rechten Kralle einen weissen Stein hält und freiherrl. Wappen:Schild geviert mit Mittelschilde. Im rothen Mittelschilde drei, 2 u. 1,schwarze Würfel. 1 u. 4 das angegebene, qucrgetheilte Stammwappenmit den Sternen und dem Kraniche und 2 u. 3 in Gold ein freistehen-der, schwarzer, oben kuppiger Berg). Adels- und Freiherrnstand desKgr. Preussen. Adelsdiplom vom 21. Nov. 1786 für die drei GebrüderConrad, Friedrich und Johann van der Leyen zu Crefeld, sämmtlich k.preuss. Commerzienräthe und Freiherrndiplom vom 17. Jan. (7. Juni)1816 für Friedrich Johann v. d. Leyen. — Von den genannten Em-pfängern des Adelsdiploms starb Conrad v. d. L. 1797 zu Crefeld alsk. preuss. Geh.-Rath. — Friedrich Johann Freih. v. d. L. wurde lautEingabe, d. d. Crefeld, 27. Juni 1829, in die Adelsmatrikel der preuss.Rheinprovinz unter Nr. 31 der Freiherrnklasse und Friedrich Heinrich