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Grf. v. Ilatzfcld-Trachenbcrg, geb. 1715, verm. 1733 und gest. 1774;— Franz Carl, geb. 1736 und gest. 1775, k. k. Kämm., Geh.-Rath etc.:Maria Anna Helene Freiin v. Halberg, geb. -1745, verm. 1765, gest.nach 180Ü; — Fürst Philipp Franz, s. oben, geb. 1766 u. gest. 1829:Sophie Therese Grf. v. Schönborn-Wiesentheid, geb. 1772, vermählt1788 u. gest. 1810; — Fürst Erwin, geb. 1798, Ilaupt des fürstlichenHauses, k. bayer. Generalmajor ä la suite etc.: Fürstin Sophie, geb.Grf. v. Schönborn-Buchheim, geb. 1798. — Aus der Ehe des FürstenErwin stammen zwei Söhne: Erbprinz Philipp und Prinz Franz. Erb-prinz Philipp, geb. 1819, vermählte sich 1853 mit Adelheid Prinzessinv. Thum u. Taxis, geb. 1829, aus welcher Ehe drei Töchter entsprossten,die Prinzessinnen: Sophie, geb. 1855, Maria, geb. 1857 u. Julie, geb.1860. — Prinz Franz, geb. 1821, trat in die k. bayer. Armee. —DieBesitzungen des fürstlichen Hauses kamen nach Auflösung des Rhein-bundes durch die Schlussacte des Wiener Congresses erst unter öster-reichische, durch Vertrag von 1819 aber unter grossh. badische Ober-Hoheit. Dasselbe wurde im Königr. Bayern 12. Nov. 1817 in der Classeder Fürsten immatriculirt. ' z '
Humbracht, Tab 55 und 56. — Gauhe, I. S. 1202—4. — v. Hattstein , I. S. 354 — 63. —Zedier , XVII. S. 710—19. — Jacobi, 1800, II. S. 53. — v. Lang, Supplem. S. 14. — Robens,niederrh. Adel, II. S. 271—80. — Masch, Regenten-Almanach, fc>. 81 und 82. — N. Pr. A.-L.III. S. 228—230. — Gast, Adelsbuoli d. Grossh. Baden, Abth. 1. — Fahne, I. S. 247.— Frei-herr v. Ledebur, II. S. 31 und 32. — Gotüaisch. Hof-Calend. etc. 1836. S. 149. 1848. S. 153.1S62. S. 156. — Siebmacher . I. 126: v. d. Leyen, Rheinländisch. — Spener. Histor. Insign.S. 264 u. Tab. 11. — Fuldaischer Stifts-Calender, unter den Ahnen des Bonifacius v. Ebers-ber;.:, gen. YV. u. L. — Saloer, >S. 400. 502 und 73S. — v. Meding , I. S. 330 und 31. —Simon, Arinorial gen. Tab. 36. — YV.-B. d. Kgr. Bayern, I. u. v. WölcJcern, Abth. 1.
Leyen, v. der Leyen (im mit Kreuzen bestreuten, schwarzenSchilde ein Arm mit Sackärmel, in der Hand einen Ring haltend). AltesRittergeschlecht im Trierschen, welches in Urkunden unter dem Namen:de Petra auftritt und mehrfach mit dem im vorstehenden Artikel be-sprochenen Stamme verwechselt worden ist. Die hier in Rede stehen-den v. d. Leyen waren Burgmänner von Saarburg, Liebenberg und Nur-burg und sind schon im 14. Jahrh. erloschen.
v. Hontheim , Histor. Trevir. II. Tab. 2. — Freih. v. Ledebur , II. S. 31.
Leye«, auch Freiherren (Stammwappen ■ in Schwarz ein den obe-ren Rand nicht berührender, also abgekürzter, silberner Sparren u. überdemselben in jedem Oberwinkel drei, 2 u. 1, unter demselben aber inder Mitte des Schildes vier, 1, 2 u. 1, silberne Schindeln. Freiherr-liches Wappen: Schild geviert mit das Stammwappen zeigendem Mittel-schilde. 1 u. 4 in Gold ein schwarzer Adler und 2 u. 3 in Schwarz eingoldener Löwe). Reichsfreiherrnstand. Diplom vom 14. Mai 1670 fürdie Gebrüder Eberhard, Wolff Friedrich, kais. u. kurtriersch. General-Feldwachtmeister, Geh. Rath, Gouverneur, Commandanten u. Amtmannzu Ehrenbreitstein, CrafftCuno, kurmainz. Feldmarsch.-Lieut., Gouver-neur zu Coblenz und Ritterhauptmann am Nieder-Rhein und Emich v.d. Leyen. — Altes, rheinländisches Adelsgeschlecht, welches in früherZeit mit mehreren Beinamen: gen. Bumbs, gen. Cappel, gen. Faust, gen.v. d. Porten etc. vorkommt. Die Stammreihe der Familie, welche imRheinlande im 15. Jahrh. und später zu Argenschwang, Diebach, Dun-deldorf, Schmidburg etc. begütert war, beginnt Humbracht mit Georg