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Durch die beiden Ersteren entstanden die zwei Linien, in welchen dasgräfliche Haus jetzt blüht: die ältere Linie in Württemberg und diejüngere Linie in Preuss. Schlesien. Vom Grafen Victor Carl Emanuel,gest. 1842, k. württ. erstem Kammerherrn, Intendanten der k. Capelleetc. stammt aus der Ehe mit Johanna v. Schad zu Mittel-Biberacli,gest. 1851 : Graf Hugo, geb. 1814, k. württ. Kammerk., w. Staatsrathund Mitglied des k. Geh.-Raths. Die beiden vermählten Schwesterndesselben sind: Mathilde Freifrau v.Linden, geb. 1815 und PaulineFreifrau v. Ilabermann-Unsleben, geb. 1820. — Vom Grafen JosephEmanuel Ludwig, gest. 1851, Herrn auf Elbol- Stockei u. Tschirnhausund Antheil von Kauffung in Schlesien unweit Schönau, k. preuss. Major,entspross aus der Ehe mit Agnes Grf. v. Magnis, gest. 1841, das jetzigeHaupt der jüngeren gräfl. Linie: Graf Victor, geb. 1820, k. preuss.Landwehrlieut. a. D. — Die beiden Brüder desselben sind, neben zweiSchwestern, Cacilia, geb. 1826, barmherzige Schwester zu Gratz ufidOctavia venv. Grf. v. Magnis: Gr. Rudolph, geb. 1823, k. k. Rittm. ind. A., verm. mit Emerica Schytra v. Ehrenheim, geb. 1833, aus welcherEhe neben zwei Töchtern, ein Sohn stammt: Rudolph, geb. 185G undGraf Emanuel, geb. 1836.
Burg er meist er, vom schwäbischen Ueichsadel, S. 145 u. S. 604. — Gauhe, I. S. 1199 u.1200. — v. Hatlslein, III. S. 388. — Zedier , XVII. S. 689. — Biedermann . Canton Otten-wald, Tab. 76 und 85. — N. Geneal. Mandl». 1778. S. 133. — N. Pr. A.-L. III. S. 225—27.
— Cast , Adelsb. d. Ivgr. Wiirttemb. S. 255—64 und Adelsb. d. Grossh. Baden Abth. 2. —Deutsche Grafenh. d. Gegenw. II. S. 31—33. — Freiherr v. Ledebur, II. S. 30 u. III. S. 301.
— Geneal. Tasclieub. d. freih. Häuser, 1857. S. 431—36 u. 1861. S. 426 und 27 und Geneal.Taschenb. d. gräfl. Häuser, 1862. S. 497 und 93 u. histor. Handb. zu demselben, 8. 514. —Siebruacher, 1. 119: Die Leuterman v. Ertingen, Schwäbisch. — Tyroff, I. 43: F. H. v. L.und Siebenkees, I. S. 49. — Suppl. zu Siebm. VV.-B. II. 12: F. H. v. L. —Schlesisch. W.-B.II. 40 : Gr. v. L.
Leutscli (im von Silber u. Grün quergethcilten Schilde ein ausge-rissener, grünender Lindenbaum, dessen Stamm von natürlicher Farbein der unteren, grünen Schildeslnilfte rechts, wie links, von einer sechs-blättrigen, silbernen Rose beseitet ist). Altes, sächsisches, seit Endedes 15. Jahrh. vorkommendes Adelsgeschlecht, nach Einigen einesStammes mit der alten meissenschen Familie v. Lindenau, wofür aller-dings die Aehnlichkeit des Wappenschildes spricht, da letztere Familieim von Silber und Grün quergctheilten Schilde einen ausgerissenen,grünenden Lindenbaum führt, welcher unten am Stamme auf jederSeite, so wie auch unter der Wurzel von einer fünfblättrigen, golden-besamten, rothen Rose begleitet ist. — Als altes Stammhaus des Ge-schlechts v. Leutscli wird der Sitz Sograu im Altcnburgischen aufgeführt,doch war wohl, da die Annahme, dass die Familien v. Lindenau und vonLeutscli einesUrsprungeswären, viel für sich hat, das Dorf Leutscli bei Leip-zig der eigentliche Stammsitz der Familie. Das genannte Dorf liegt nahebei Lindenau, welches allgemein als Stammhaus der Familie v. Linde-nau angenommen wird und bis 1519 in der Hand derselben blieb. Lin-denau und Leutscli gehörten früher zusammen, wie Ersteres noch jetztein Filial von Letzterem ist und so liegt die Vermuthung wohl sehrnahe, dass eine Linie der Familie v. Lindenau, welche zu Leutscli sass,sich nach dieser Besitzung nannte u. das Stammwappen, wie angeführt,veränderte. — Von 1500 an besass die Familie das Gut Seegrehna imehemaligen Kurkreise, erwarb dann in den jetzigen Kreisen der Provinz