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schenkte, zurZeit der bayerischen Achtserklärung, 1708, die Land-grafschaft Leuchtenberg dem Fürsten v. Lamberg. doch kam sie wieder1714 an Kur-Bayern zurück, welchem Hause dieselbe schon zuvor zu-gestanden hatte. — In neuer Zeit, 1817, verlieh König Maximilian I.von Bayern die ehemals unter die unmittelbaren Reichslehen gehörigeLandgrafschaft Leuchtenberg in der Ober-Pfalz nebst dem ehemaligenI-Iochstifte Eichstädt als bevorzugte Standesherrschaft seinem Schwie-gersöhne, dem ehemaligen Yice -Könige von Italien etc., Eugen Beau-harnois, welchem für sich u. seine Nachkommenschaft, durch eigeneUrkunde, Titel, Namen u. "Wappen eines Herzogs v. Leuchtenberg undFürsten v. Eichstädt, so wie auch für seine Person das Prädicat: Kö-nigl. Hoheit erthcilt wurde.
Imhof , II. 6. §. 15. — Hübner, II. Tab. 579. — Zedier, XVII S. 547—56. — Büsching,Krdbeschr. HI. 2. .S. 1780, 5. Auflage. — Siebmacher , I. 8: Landtgr. Leuchtenberg. — Spe-ner, Uist. Insign. S. 215. — v. Dieding, III. S. 399 und 400.
Leuchtenberg, Leuchteliburg, Herren (Schild von Silber u. Rothder Länge nach getheilt mit zwei schrägrechten gegen einander etwasverschobenen Balken von gewechselten Farben). Altes, thüringischesDynastengeschlecht, eines Stammes u. Wappens mit den 1289 mit OttoGrafen v. Arnshaugk ausgestorbenen Grafen v. Arnshaugk aus der Li-nie Lobdeburg - Arnshaugk, welches eine an der Saale gelegene Herr-schaft mit einem auf einem hohen Berge oberhalb Jena erbauten Schlossebesass. im Anfange des 14. Jahrb. aber das Schloss Leuchtenburg mitKahla, Roda u. Zubehör an die Grafen v. Schwarzburg verpfändete.Von Letzteren gelangte die Leuchtenburg ebenfalls durch Verpfändung1378 an Heinrich den Jüngeren v. Witzleben u. an dessen Schwager,Heinrich v. dem Paradiese, welche mit ihrem Landesherrn,, dem Mark-grafen Friedrich dem Streitbaren von Meissen, 1392 in Fehde kamen.Der Markgraf nahm nach lOtägiger Belagerung die Vcste Leuchten-burg, welche seitdem im Besitze des meissenschon Fürstenhauses blieb.Landgraf Wilhelm III. übergab dieselbe den Brüdern Apel und Bern-hard v. Vitzthum, welche die 1448 noch mehr befestigte Burg zumRaubneste machten u. so wurde denn diese 1452 von Neuem durch Be-lagerung zur Uebergabe gebracht. — Jetzt gehört die Leuchtenburg,eine Straf-, Irren - u. Kranken - Anstalt, mit Kahla, Roda etc. zu demHerzogthume Sachsen-Altenburg.
Leuberd , Tab. Comit. in Mencke, S. It. G. Iii. S. 1918. — v. Falkenstein, thüringisch.Chronik, II. S. .957. — Saxonia , Museum für sächsische Vatcrlaudskunde, V. Nr. 9. S. 45und 46.
Leuenberg, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplom vom 29.Dec.1654 für Fabrici v. Lcuonberg.
v. Hellbach, II. S. 35 nach: Avemann, Kirchenbergische Historie, S. 115.
Leupold, Leupoldt (Schild quer- und in der oberen Hälfte derLänge nach getheilt, 3feldrig. 1 , rechts oben, in Silber ein aufwach-sender, goldener Löwe; 2, links oben, in Roth ein silberner Anker und3, untere Hälfte, in Schwarz ein goldener Querbalken). Adelsstand desKgr. Preussen. Diplom von 1829 für August Gotthelf Leupold, Herrnauf Klein-Düben beiSorau, so wie für den Bruder desselben, FerdinandAdolph L. u. die Schwester Luise Leupold. — Die Familie, nicht zu