Druckschrift 
5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
Seite
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Ignaz: Pruckberg; — Joseph Ferdinand: Spaur; — Carl Theodor:Müller-Altammerthal; — Joseph, gest. 1853, lc. bayer. Oberst: Wil-helmine Freiin v. Münch-Bellinghausen, verm. 1817 u. gest. um 1860;— Graf Maximilian, geb. 1819, k. bayer. Kiimm. und Hauptmann imGeneral - Quartiermeister - Stabe, jetziges Haupt des gräflichen Hauses:Auguste Glony. Die vier Brüder des Grafen Maximilian, neben einerSchwester: Grf. Franzisca, geb. 1830, die Grafen. Theodor, geb. 1821,k. bayer. Kämm., Alexander, geb. 1824, Clemens, geb. 1826 und Carl,geb. 1828, stehen sämmtlich in k. bayer. Militaii-diensten.

Handschriftl. Notiz. — Bucelini, T. IV. — Gauhe, I. S. 1196. — Biedermann, CantonAltmühl, Tab. 61 — 68. — N. Geneal. Handb, 1777. S. 122 und 23 u. 1778, S. 133. — v. Lang,Suppl. S. 23 und 24. —Deutsch. Grafenh. cl. Gegenw. II. S. 29 u. 30. — Geneal. Taschenb.d. gräfl. Häuser, 1862. S. 496 u. 97 u. histor. Handb. zu demselben, S. 513. — Siebrnacher, I.78: v. Leubelfing, Bayerisch u II. 37: F.-H. v. L. — Suppl. zu Siebm. W.-B. IV. 17: Grafv. L. — W.-B. d. Kgr. Bayern, IX. 84.

Leubnitz, Leibnitz, Leipnitz (in Blau ein goldener, die Hörnernach oben kehrender Mond mit nach links sehendem Gesichte, unterwelchem drei, 2 u. 1, sechsstrahlige goldene Sterne schweben). Altes,sächsisches Adelsgeschlecht, welches nach Einigen schon 1435 in demgleichnamigen Stammhause im Meissenschen: (Leubnitz unweit Dresden)blühte, nach Anderen aber in der zweiten Hälfte des 16. Jahrh. vomK. Rudolph II. in der Person des Paul Leubnitz, eines Meissners, wel-cher sich als kais. Kriegs-Oberst gegen die Türken ausgezeichnet, wo-mit man die Wappenbilder in Einklang gebracht, erhalten haben soll.Erstere Annahme ist wohl die richtige, denn es kommt, abgesehen vonAnderem, 1428 ein Heinrich Leubnitz als Domherr zu Meissen und alsdes Kurfürsten Friedrich IL zu Sachsen Notarius u. 1437 als Canzlervor, auch gehörte der genannte Paul Leubnitz, nach neueren Forschun-gen, nicht in diese, sondern in die Familie Leibniz, s. S. 444. — Vonder Mitte des 17. Jahrh. an erwarb dieFamilie in Kursachsen, nament-lich in der Ober-Lausitz, bedeutenden Grundbesitz, war auch im Meis-senschen u. im Voigtlande angesessen u. blühte durch das 18. Jahrh.hindurch in vielen Sprossen, von welchen Mehrere, nach Gauhe und v.Uechtritz, in kursächs. Hof-, Staats- und Militärdiensten zu hohen Eh-renstellen gelangten. Im 19. Jahrhund, nahm das Geschlecht, dessenStammsitz, Nieder - u. Mittel-Friedersdorf in der Oberlausitz , der Fa-milie geblieben war, an Sprossen immer mehr ab u. ging, so viel be-kannt, in der Lausitz aus. Doch war dasselbe noch 1840 zu Börnsdorfim Voigtlande gesessen, auch gehörte in neuester Zeit das Gut Rakithunweit Wittenberg der Frau Emilie Auguste v. Schlieben, geb. v. Leip-nitz u. dem Gemahle derselben, dem Major a. D. Friedrich v. Schlieben.

Knauth , S. 52fr: Leibnitz, weiland auf Liebenau. — Gauhe, I. S. 1196—98. — v. Uech-tritz, diplom. Nachricht. V. S. 93: Nachr. a. d. Kirchenbb. zu Friedersdorf, Budissin, Dres-den u. Colditz. — N. Pr. A.-L. V. S. 306. — Freih. v. Ledebur, II. S. 29. — v. Meding, III.S. 398 u. 99. — Suppl. zu Siebm. W.-B. IX. 20. — Turoff . I. 261. — W.-B. d. Sachs. Staat.VII. 87.

Leuchtenberg, Landgrafen (in Silber ein blauer Querbalken).Altes Grafengeschlecht in Bayern, aus welchem Johann Landgraf v.Leuchtenberg, der Bruder der Mutter des letzten Grafen v. Hals, nachdem 1375 erfolgten Erlöschen der Grafen v. Hals, vom K. Wenzel mitder erledigten Grafschaft Hals belehnt wurde. Der Stamm erlosch 1646mit Maximilian Adam Landgrafen v. Leuchtenberg, K. Joseph I.