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dischen u. elsassisclien Adel gerechnetes Gesclileclit. Dasselbe gehörtezu der reichsfreien fränkischen Ritterschaft des Cantons Gebürg. —v. Meding hat das Wappen auch nach einer alten Stammbuchszeichnungmit der Unterschrift: Gerardus de Löschwitz beschrieben.
v. Hattstein, II. S. 10fi. — Biedermann, Canton Gebürg. — Siebmacher, T. 109 : v. Lesch-witz, Fränkisch. — v. Meding , III. S. 395. — Suppl. zu Siebin. VV.-B. VII. 23.
Lesczinski. Joliann Jacob v. Lesczinski — aus einem polnischen,zum Stamme Nalcncz gehörenden Geschlechte stammend — k. preuss.Hauptmann im Inf.-Regim. v. Saldern, erhielt für seine zum Militär-dienste bestimmten Stiefsöhne, Christian Wilhelm Leopold und AugustLudwig Ferdinand Laband, 30. Sept. 1747 die königl. Erlaubniss, dasssie Namen u. Wappen der v. Lesczinski führen dürften. — Der älterestarb 1827 als k. pr. Major a. D. u. Kreis-Brigadier bei der Geusd'ar-merie u. der jüngere schon 1819 als pens. Major im Pontonier-Corps.Von den Nachkommen Beider haben Mehrere in der k. pr. Armee ge-standen.
v. Hellbach, II. S. 32: abweichende Angaben. —N. Pr. A.-L. I. S. 47. — N. Pr. A.-L. V.S. 305. — Freiherr v. Ledebur , II. S, 26.
Lesecquc (in Silber drei, 2 u. 1, mit der Schärfe rechtsgekehrte,blau angelaufene Aexte). Ein in der Person des Joseph v. Lesecque,laut Eingabe d. d. Düsseldorf, 11. Sept. 1829, in die Adelsmatrikelder preuss. Rheinprovinz unter Nr. 148 der Classe der Edclleute ein-getragenes Gesclileclit.
N. Pr. A.-L. V. S. 305. — Freih. v. Ledebur, II. S. 26. — VV.-B. d. Preus3. Rheinprov.I. Tab. 71. Nr. 141 u. S. 69.
Leski, v. Heselicht-Leski (in Roth zwei silberne Windhunde mitgoldenen Halsbändern u. mit den Rücken gegen einander aufgerichtet).Ein zu den alten preussiscben Landesrittern gehörendes Geschlecht.Franz Leski war 1463 polnischer General, Paul L. 1478 poln. Oberst,Johann L. 1511 poln. Kron-Referendar u. Adalbert Stanislaus L., gest.1758, zuerst Abt des Cisterzienser Klosters in Pelplin u. später Bischofvon Culm. — Das Geschlecht war früher in Westpreussen bei Thorn u.Graudenz begütert u. sass in Ostpreussen noch 1784 zu Czersin undKlein-Nappern unweit Osterode.
Freih. v. Ledebur, II. S. 26 und 27.
Leslie, auch Grafen. Reichsgrafenstand. Diplom vom It. Ferdi-nand III. (1637—1658) für Walther v. Leslie, k. k. General-Feldmar-schall, Geh.-Rath etc. — Altes, aus Schottland stammendes Adelsge-schlecht, welches in der Heimath mit mehreren Prädicaten den Baronen-u. Grafenstand erhielt. Walther Graf v. L., ein Sohn des Johann L.,Barons von Balgvhene, trat jung im 30jälirigen Kriege in die k. k. Ar-mee u. stieg zu den obengenannten hohen Würden. Derselbe, gestorb.1667, hatte sich mit einer Prinzessin v. Dietrichstein vermählt, hinter-liess aber, in Kärnten reich begütert, keine Nachkommen. Sein Erbewar der Sohn seines Bruders, Jacob Graf v. Leslie, welcher ebenfallsals k. k. Feldmarschall, nachdem er in Ungarn siegreich gegen dieTürken gewesen, 1685 starb. Aus seiner Ehe mit Maria TheresiaFürstin v. Liechtenstein entsprossten zwei Söhne: Wilhelm Graf Leslie,
Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. V. 31