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N. Pr. A.-L. III. S. 200 und V. S. 298 u. 99 : v. L.-St. - Freih. c. Ledebur, 'II. S. 7und 8 und III, S. 299. — Tyroff, I. 45. — W.-B. d. Prcuss. Monarch. III. 79 : v. K.-St. —W.-B. der Sachs. Staat. VIII, 4. — Kneachlce, I. S. 258 und 59.
Langen (Schild geviert, mit zwischen dem 3. u. 4. Felde einge-pfropfter , silbernen Spitze, in welcher ein Fisch nach rechts schwimmt.1 u. 4 in Blau ein silberner, mit drei rothen, neben einander stehendenKosen mit goldenen Blitzen belegter Querbalken und 2 u. 3 in Schwarzdrei aufsteigende, grüne Berge). Im Kgr. Bayern anerkannter und be-stätigter Adelsstand. Anerkennungsdiplom vom 1. März 1813 für Antonv. Langen, fürstl. oettingen-wallersteinischen Dominalcanzlei-Dircctorin Wallerstein. — Der Grossvater desselben, Johann Baptist Langen,fürstl. fürstenberg. Hof- und Regierungsrath zu Donaueschingen hatte18. Oct. 1735 (1737) von Joseph Wilhelm v. Fürstenberg ein pfalz-gräfliches Adelsdiplom erhalten. Ein Sohn des Empfängers dieses Di-ploms, Carl Joseph Maria v. Langen, geb. 1753, stand in k. württemb.Diensten als Oberforstamts-Verweser in Rottweil, und ein Vetter desLetzteren, Johann Nepomuk Ignaz v. L., geb. 1795, k. württ. Lieut. a.D., war 1844 Salzschreiber bei der Saline Wilhelmshall.
v. Lang, S. 423. — Cast, Adelsb. d. Kgr. Württemb. S. 439 und 40. — W.-B. d. Königr.Bayern, VT. 78. — W.-B. d. Kgr. Württemb- Nr. 247 u. S. 59* — v. Hefner., bayer. Adel,Tab. 108 u. S. 92. — Kneschke, I. S. 256.
Langen (in Blau auf einem goldenen Dreiberge ein rechtsgekehr-ter, silberner Hahn). Reichsadelsstand. Erneuerungsdiplom im kur-pfälzisclien Reichsvicariate vom 6. Juli 1792 für Ludolpli Joseph Lan-gen , kurtrierschen Hofrath, unter ausdrücklicher Anerkennung seines„adeligen Herkommens." Die Nachkommen machten sich im Herzog-thume Nassau ansässig und Ludolph v. Langen wurde Amtmann desKreisamtes zu Königstein. — Friedrich Nicolaus Ludolph v. Langen,geb. zu St. Goar, war Polizei-Commissar zu Frankfurt a. M. und mitElisabeth Franzisca v. Welling vermählt. Von den beiden Töchternaus dieser Ehe vermählte sich die Jüngere, Gustave v. Langen, 1854mit dem k. bayer. Obersten und Bevollmächtigten zur Bundes Militair-Commission v. Liel.
Handschr. Notiz. — v. Hefner, Nassau. Adel, Tab. 13 und S. 12. — Kneschke, III. S. 282.
Langen (im Schilde ein auf Wasser schwimmender Schwan). Einfrüher zu dem Adel in Schwediscli-Pommern zählendes Geschlecht, zuwelchem der 1813 verstorbene Hauptmann a. D. v. Langen gehörte,welcher 1806 Stabscapitain im k. preuss. Infanterie-Regim. v. Möllen-dorf war.
Freih. v. Ledebur, II. S. 8.
Langen, Lange (in Silber ein rotlies Herz, von einem Pfeileschrägrechts durchschossen). Ein früher aus Sachsen nach Ermelandgelangtes Adelsgeschlecht. Mit dem Könige August II. von Polen kamein Hofmarschall v. Langen, welcher das angegebene Wappen führte,wurde Burggraf und Amtshauptmann zu Wormditt (im Kr. Heilsberg,Prov. Ostpreussen) u. erhielt das polnische Indigenat. Später kommteine Burggräfin v. Lange auf Sapuhnen im damaligen Amte Seeburgdes Ermelandes vor, deren zwei Söhne, Caspar u. Joseph v. L., 1779Lieutenants im k. pr. Dragoner-Regimente v. Apenburg waren.
Freih. v. Ledebur, II. S. 8.
Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. V. 25