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Wappens mit der in der Niederlausitz und in der Mark Brandenburgansässigen Familie v. Langen oder Langenn, welches den Beinamen vondem, dem Gesclilechte schon 1472 zustehehenden Gute Münchehofe imjetzigen Kreise Storckow-Beeskow führte. — Von Georg v. Lange aufMünchehofe (Münchhof, Münchenhoff) stammte aus der Ehe mit einerv. Loeser a. d. H. Ahlsdorf im ehemaligen Kurkreise ein Sohn, Nicolv. L. u. M., dessen gleichnamiger Enkel, mit einer v. Zabeltitz a. d. H.Baiersdorf bei Calau vermählt, drei Töchter hatte, von denen gegendie Mitte des 17. Jahrh. die eine mit dem k. scliwed. General Friedrichv. Zabeltitz, die andere mit dem k. schwed. Reichs-Feld-ZeugmeisterArfwed Wieberg v. Doebern, und die dritte mit einem Oberstlieutenantv. Rosenburg vermählt war. — Von den späteren Sprossen des Stammesstarb Johann Anton Freih. v. L. u. M. 1752 als Propst des Domstifteszu Glogau und 1793 der Domherr zu Breslau und Glogau Freih. v. L.—- Später, 1837, lebte noch in Schlesien Franz Carl Freih. v. L. u.M.,k. pr. Ober-Äccise-Inspcctor zu Breslau.
Sinapius, II. S. 3(57. — Gauhe, I. S. 1157 u. 58. — N. Pr. A.-L. III. S. 199. — Freiherrv. Ledebur, II. N. 6 und S.
Langelair, Langelaer, Langeler. Adelsstand des Kgr. Preussen.Diplom vom 1. Juni 1731 für Christian Ludwig Langelair, k. pr. Ritt-meister im Cuirassier-Regimente Prinz August Wilhelm. Derselbe warspäter Oberstlieutenant und sein Sohn, Friedrich Carl v. Langelair,starb 1802 als k. preuss. Generalmajor.
v. Hellbach, II. S. 9. — N. Pr. A.-L. I. S. 39 und III. S. 200. — Freih. v. Ledebur, II.S. 6 und 7. — W.-B. d. Pr. Monarch., 111.79.
Langlen, Langelingen (im Schilde ein schrägrechtsliegenderBratenbock ohne Fuss, welcher an jeder Seite drei unterwärts ge-krümmte Arme hat). Altes, bis zu Anfange des 14. Jalirh. im Halbcr-städtschen, wo noch 1302 Tidericus de Langhele in Quedlinburg ur-kundlich auftritt, vorgekommenes Adelsgeschlecht aus dem StammsitzeLangeln unweit Osterwieck, eines Stammes und Wappens mit denv. Spörken. Später, bereits 1380, blühte das Geschlecht im Lünebur-gischen und wurde mit dem dortigen Erbküchenmeisteramte bekleidet,welches Amt, nachdem der Stamm in Lüneburg wieder ausgegangen,nebst den Gütern an die v. Spörcke gelangte. Eine andere Linie kamseit dem 16. bis in das 18. Jahrh. im Nassauischen vor.
Pfefßnger, II. S. 291 und 629. — Humbracht, Ti(b. 165. — Schannat, S. 122: Belehnungvon 1671. — Gauhe, II. S. 610. — Freiherr v. Ledebur , II. S. 7. — v. Meding . I. S. 315.
Langen, auch Freiherren (Schild geviert: 1 und 4 in Blau einrechts schreitender, goldener Greif, welcher in der rechten Vorderklaneeine schwarze Granate mit ausschlagender, rother Flamme u. in der lin-ken drei, 2 u. 1, silberne Rosen hält u. 2 u. 3 in Roth ein schräglinker,silberner Balken, oben u. unten von einem silbernen Sterne begleitet).Freiherrnstand des Kgr. Preussen vom 17. Dec. 1839 für Carl Frie-drich v. Langen, Majoratsherrn anf Ueselitz und Grabow, wie auch aufParow. Herrn auf Belitz und Neukirchen in Meklenburg, k. schwed.Reg.Rath a. D. und Reichsadelsstand vom 12. Jan. 1706 für FriedrichLangen, Herrn der Lehengüter Ueselitz u. Grabow auf Rügen. Derselbe,geb. 1642 zu Stettin, u. gest. 1718, war mit Maria v. Städtländer ver-