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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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27. April 1810 für Jobann Gottfried Lange, Privatgelelirten in Bautzen,mit dem Prädicate: v. Langenthal. Dass der Stamm fortgesetzt wordensei, ist nicht bekannt.

Handschriftl. Notiz. Freih. v. Ledebur, III. S. 299. W.-B. d. Siichs. Staat., IV. 16.

Lange v. Langenau (Schild der Lange nach getheilt: rechts inSchwarz ein goldener Löwe, und links schrägrechts getheilt: oben,links, Gold ohne Bild und unten, rechts, von Roth und Silber schräggeschacht). Böhmischer Adelsstand. Diplom vom 10. Octob. 1601 fürAndreas Lange, mit dem Prädicate : v. Langenau. - Ein in Böhmen,Schlesien und der Ober-Lausitz ansässig gewordenes Adelsgeschlecht,welches mit den, in den erbl.-österr. Adelsstand mit dem Prädicate: v.Langenau versetzten Familien Lang, s. den betreifenden Artikel, nichtzu verwechseln ist. Dasselbe war 1660 und noch 1724 zu Ober- undNieder-Plottnitz unweit Franckenstein, so wie noch 1830 im Kr. Mün-sterberg mit Korschwitz und Mischkowitz angesessen. Andreas Langev. Langenau, gest. 13. Dec. 1657, war des Markgrafen Johann Georgzu Brandenburg im Fürstenthume Jägerndorf Rath und später fürstl.Briegscher Rath und der Herren Fürsten in Schlesien Landesbestallter.

Lucae, Schlesische Chron. S. 762. Hertel. Silesiogir renovata, S. 773. Sinapius , I.S. 362 u. II. S. 764 u. 65. N. Pr. A.-L. III. S. 199. Freih. v. Ledebur, II. S 6.Siebmacher, III. 95.

Lange v. Langeiulorff. Ein früher zu dem schlesisclien Adel zäh-lendes Geschlecht. Johann Lorenz Lange v. Langendorff starb16. März 1658 zu Liegpitz als k. k. Secretair u. Proviantmeister desRegiments Graf v. Colloredo.

Sinapius, II. S. 766. N. Pr. A.-L. III. S. 199. Freiherr v. Ledebur, II. S. 6.

Lange v. Langheimb, Lange v. Langenlieim. Ein aus der Marknach Schlesien gekommenes Adelsgeschlecht, zu welchem Johann Langev. Langenheimb, kaiserl. Pfalzgraf und Canonicus zu Glogau, gehörte.Derselbe starb 1624.

Sinapius, II. S. 766. N. Pr. A.-L. III. S. 199. Freih. v. Ledebur, II. S. 6.

Lange v. Langenhoff. Ein in der ersten Hälfte des 17. Jahrh. zudem schlesisclien Adel zählendes Geschlecht. Ernst Lange v. u. zuLangenhoff und Taschenberg im Oelsischen, gest. 21. Mai 1631, warlcais. Obef-Amts- und Regier.-Rath zu Breslau.

Sinapius, II. S. 706 und Desselben Olsnographia, I. S. 672, II. S. 466 und im Anhangeneuer Anmerk. 25. N. Preuss. A.-L. JII. S. 199. Freiherr v. Ledebur, II. S. 6.

Lange v. Langenwerth. Böhmischer Adelsstand. Diplom von1712 für Gottfried Wilhelm Lange, Canonicus, Protonotarius u. Pfarr-Administrator zu Neisse, und für den Vetter desselben, Zacharias Opietz(Opitz), kais. Accisbeamten zu Breslau und zwar für Letzteren mit demPrädicate: v. Langenwerth. Derselbe war 1715 Herr auf Hartlieb imBreslauischen.

Sinapius, II. S. 769. Gauhe, I. S. 1158. Megerle v. Mühlfeld, Erl!.-Bd. S. 353.Freih. v. Ledebur, II. S. 9.

Lange und Miinclilioff, auch Freiherren (Schild quergetheilt: obenin Blau ein aufwachsender, goldener Löwe und unten von Schwarz undGold geschacht). Ein früher in Schlesien vorgekommenes Adelsge-schlecht, welches das freiherrliche Prädicat führte, eines Stammes und