Druckschrift 
5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
Seite
378
Einzelbild herunterladen
 

378

Gleitsmann zu Weissenfeis, wurde 1480 von dem Abte zu Goseck beiNaumburg mit Oeblitzmiihle belieben, und im Lehnsbriefe ist angegeben,dass derselbe auch Hermann v. L. genannt worden sei. Valent. Königgiebt in der von Gauhe mitgetheilten Ahnentafel der Gemahlin des CarlFriedrich v. Schauroth, Herrn auf Haym, Scbiedel etc.: DorotheaSophie v. Landwüst, die Ahnen derselben in aufsteigender Linie, wiefolgt, an : Hans Friedrich v. Landwüst auf Gross-Göstewitz und Gladitz:Catharina Sophia v. Stange a. d. H. Oher-Lödlau; Joseph Christophv. L. auf Gross-Göstewitz, Gladitz und Nieder-Greissau: Dorothea Eli-sabeth v. Brand; Friedrich Wilhelm v. L. auf Gross-Göstewitzund Kaese-Kirchen: Agnese v. Behring; Joseph v. L. auf Gross-Göstewitz: Margaretha Elirengard v. Brand; Joseph v. L. aufGross-Göstewitz: Clara v. Schleinitz. Die das 18. Jahrhundert bis1783 betreffenden genealogischen Nachrichten hat v. Uechtritz a. untena. 0. zusammengestellt. Die Besitzungen der Familie lagen undliegen in der jetzigen Provinz Sachsen, und im 17. Jahrhundert war dasGeschlecht auch im Sachsen-Meiningenschen mit Kaese-Kirchen undim 18. in der Nieder-Lausitz mit Eccartswalde angesessen, auch wardasselbe nach Ostpreussen gekommen. Von den späteren Gliedernder Familie starb Friedrich v. L. ein Sohn des gräflich Stolberg-Wernigerodeschen Forstmeisters zu Ilsenburg Friedrich Ludwig v. Land-wiist aus der Ehe mit einer Freiin v. Hohenthal 1833 als lc. säclis.Major und Herr auf Groitzsch bei Eilenburg. Nach dieser Zeit blühtedas Geschlecht im Kgr. Preussen in den drei Gebrüdern: Bernhardv. L., Herrn auf Vogel sang im Kr. Torgau, Julius v. L., Postdirectorzu Hamm, und Carl v. L., Kreisrichter zu Halle a. d. S., und in denSöhnen der beiden Letzteren fort.

Val. Konig, r. S. 833 in den Ahnentafeln der Familie v. Schauroth. Gauhe, I. S. 1155. v. Uechtritz, diplom. Nachr., VT. S. 3642: Nachr. a. d. Kirchenbüchern zu Gostewitz von16001783. - N. Pr. A.-L. TU. S. 198 u. 99. Freiherr v.\Ledebur, IT. S. 6. W.-B derSachs. Staat.

Lang, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom von1795 für Franz Xaver Edlen v. Lang, Inhaber der EbreichsdorferZitz- und Cattunfabi'ik. Derselbe war 1791 mit dem Prädicate: Edlerv.in den erbländ. österr. Adelsstand erhoben worden.

Megerle v. Mühlfeld, S. 64 11. 216.

Lang, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom von1816 für Johann Baptist v. Lang, k. k, Hofrath, mit Ausdehnung aufseinen Neffen, Joseph v. Lang, k. k. Platz-Obersten. Ein Nachkommedes Letzteren, Moritz Freih. v. Lang, wurde in neuester Zeit k. lt.Lieutenant.

Megerle v. Mühlfeld , S. 65. Milit.-Schemat. d." Oesterr. Kaiserth.

Lang, Freiherren (Schild geviert: 1 u. 4 in Silber ein schwarzerAdler und 2 u. 3 ebenfalls in Silber drei schrägrechte, rothe Balken).Ein, dem ritterschaftlichen Adel im Kgr. Württemberg einverleibt ge-wordenes Geschlecht, dessen Freiherrnstand anerkannt wurde. DerStammvater desselben ist: Valentin Lang, welcher, für seine als lt. lt.Ober-Commissar in den Schlachten bei Magdeburg und Ingolstadt ge-leisteten Dienste, 31. Mai 1634 den Reichsadelsstand erhielt und späterals k. lt. Rath und Ober-Amtmann zu Heuchlingen und Wöllstein mit