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par v. Landshütter, gest. 18. März 1624 als des Raths-Collegiums zuBreslau Raths-Aeltester, stammte.
Henel, Silesiogr. renov." S. 767. — Sinapius , II. S. 764. — Freih. v. Ledebur, II. S. 5. —Siebmacher, V, 43 : Laudshueter, Öesterreichisch.
Landskron (in Blau eine rothe Krone, durch welche zwei silberne,oben auswärts gekehrte Angelhaken gesteckt sind). Altes, schlesischesAdelsgeschlecht, nach Einigen polnischen Ursprunges, welches schonim 13. u. 14. Jahrb. vorkam. Dasselbe sass schon 1292 zu Royn, 1326zu Greibnig und 1353 zu Wandris im Liegnitzischen. Henricus de Lan-discrona u. Hermann Landeskron lebten um 1315 und Peter v. Landskronwar1397 herz. Canzler zuOels. — Im Laufe derZeit brachte das Geschlechtin Schlesien mehrere andere Güter an sich u. breitete sich später nament-lich aus den Häusern Obsendorf, Zieserwitz, Ausche, Prinsnig, Schönauetc. aus. Der Stamm blühte fortu. noch in das 18. Jahrh. hinein. — Chri-stoph v. Landskron auf Royn u. Prinsnig, des Fürstenthums Liegnitz Lan-des-Aeltester, starb 1712 im 83.Lebensjahre, der Sohn desselben, Chri-stoph "Wilhelm, im folgenden Jahre und Christoph Friedrich v. L. a. d.H. Obsendorf, k. poln. Capitain, 1717. Später, 1725, war noch Niclas-dorf unweit St.riegau und 1741 Zeitsdorf bei Sprottau in der Hand derFamilie, dann aber ist der alte Stamm ganz erloschen.
Lucae, Schlesische Deukwürdigk., S. 1814. — Nov. Act. Liter. Germ. 1705. S. 211. —Sinapius, I. S. 567—73 und II. S. 763 u. 64. — Gauhe, I. S. 1154 und 55. — N. Pr. A.-L.III. S. 198. — Freiherr v. Ledebur, II. S. 5 und 6. — Siebmacher , I. 62: Die Landskron,Schlesisch. — v. Meding, II. S. 332.
Landskron, Hirtz, genannt v. der Landskron (in Schwarz zweiübereinander schreitende, silberne Leoparden). Altes, cölner adeligesPatriziergeschlecht, welches sich nach einem, die Landskrone genanntenHause in Cöln schrieb. Dasselbe sass zu Gvrshof schon 1448 und warnoch 1659 zu Berscheid unweit Eupen, so wie 1662 zu Weims, eben-falls bei Eupen, so wie mit anderen Gütern im Jiilichschen und Valken-burgischen angesessen. Nach dieser Zeit ist der Stamm erloschen.
Fahne , I. S. 237. — Freih. v. Ledebur , II. S. 6.
Landskrone (im Schilde auf einem Querbalken zwei Stangen undin der Mitte eine Lilie). Altes, oberlausitzisches Rittergeschlecht,welches 1213 und noch 1360 auf der Landscrone bei Görlitz und späterin der Nähe derselben zu Röblitz, Schönberg bei Cunewalde, Seibers-dorf und Weigsdorf sass. Seibersdorf gehörte der Familie noch 1436.Wahrscheinlich gehörten zu diesem Stamme Christoph v. Landscron1586 Amtshauptmann von Senftenberg u. Melchior v. Landts-Crohne,1644 Herr auf Eichberg bei Crossen.
Kreysig, Beiträge zur Historie der Sächs. Lande, III. S. 336—43. — Freih .v. Ledebur, II.S. 6.
Landssee, s. Dietrich v. Landsee und Berg, Freiherren.Bd. II. S. 491 und 92.
Landwüst (in Blau ein silberner, mit drei nebeneinander stehen-den, rothen Rosen belegter Querbalken). Altes sächsisches, aus demVoigtlande stammendes Adelsgeschlecht, dessen Stammhaus gleichenNamens unweit Plauen an der böhmischen Gränze, welches mit Ober-Lossa bereits 1300 der Familie zustand, liegt. — Hans v. Landwüst,