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der Angabe: „Sächsischer Ankunfft" aufgeführtes Geschlecht, welcheszu Klicken im damaligen Kurkreise sass.
Knallt h, S. 526.
Lämble v. Römertshofen. Ein im 17. Jahrh. in der Pfalz vorge-kommenes Adelsgeschlecht. Friedrich Lämble v. Reinertshofen warpfalz-neuburg'scher Geb. Rath, Kammerherr und Pfleger zu Reinerts-hofen und die Tochter desselben, Anna Sabina, starb 1675 als Aeb-tissin des Klosters Obristenfeld. — Die hier iu Rede stehende Familiestammte wohl von dem früher nürnbergischen adeligen Patricierge-schlechte Lämble.
Gauhe, II S. 1631.
Liimel, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1812 fürSimon Lämel, israelitischen Grosshändler zu Prag, wegen Beförderungdes Commerzes, mit dem Prädicate: Edler v.
Megerle v. Muhlfeld, Erg.-Bd. S. 216
Länser, Länser zu Moos und Vestenstein. Ein aus Südtirolstammendes Adelsgeschlecht, dessen Vorfahren Pfleger zu Hohen-Eppanwaren. — Adam Länser, des Erzherzogs Ferdinands (Sohn des K. Fer-dinand I.) Hofpfennigmeister, erhielt 4. März 1583 ein Adelsdiplom,welches später, 2. Jul. 1586, Erzh. Ferdinand als tirolischer Landes-regent bestätigte. — Von den Nachkommen wurde Anton v. Länser,geb. 1751, Spediteur der v. Hafnerschen Grosshandlung in Salzburg,bei Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern in dieselbe einge-tragen.
v. Lang, S. 422. — W.-B. des Kgr. Bayern, VI. 76.
Läntzenburg, Lentzenburg, Oesterreichisches Adelsgeschlecht,aus welchem zuerst Simon Adrian v. Läntzenburg vorkommt. Derselbenannte sich anfangs auch Edler zu Dischingen und wurde 1672 unterdie Landstände in Ober-Oesterreich aufgenommen. Später wurde erlcais.Rath und Landrath, so wie auch niederösterr. Regimentsrath. Ausseiner Ehe mit Genoveva Renata v. Gastheimb stammte unter Anderenein Sohn, Johann Adam v. L., welcher am Hofe des K. Carl VI. dasAmt eines Vor Schneiders versah.
Freiherr v. Hoheneck, I. S. 594. — Gauhe, II. S. 602.
Lär, Laer, Lahr, Aldinglioven, Aldineklioven, genannt Laer
(Schild golden und damascirt oder auch in Gold ein kleiner, grünerSchild). Altes, westphälisches Adelsgeschlecht, welches in der GrafschaftMark und in anderen Theilen Westphalens, sowie später in der ProvinzOver-Yssel begütert wurde. Dasselbe sass urkundlich bereits 1206zu Laer unweit Iserlohn, so wie 1277 zu Aldineklioven, erwarb dannmehrere andere Güter und war noch 1614 zu Menden bei Iserlohn,1658 zu Laer, 1679 zu Lichtenberg in Ober-Yssel und 1690 zuHardenstein bei Bochum begütert. — Das Geschlecht soll ursprüng-lich aus Frankreich gestammt haben. Hugo v. L. war am Hofe desKönigs Heinrich I. Maire de palais in der Provence und der Bruderdesselben, Leo, starb um 1079 als Bischof zu Marseille. Carl v. L. warGeb. Staatsminister unter dem Könige Philipp II. August und Adamv. L. begleitete einen Landgrafen von Hessen-Cassel auf einer Reisedurch Europa. Auf der Rückreise blieb er in Köln als Oberst der Leib-