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herr v. K. stand 1837 als Prem.-Liqut. im k. preuss. 23. Infant.-Re-giment.
Sinapius, I. S. 509 u. II. S. 347. — Gauhe, I. S. 987 und 988. — Megerle v. Mühl fehl ,Ergänz.-Bd. S. 70. — N. Pr. A.-L. III. S. 102. — Freih. v. Ledebur, I. S. 426. — Sielr/nacher.I. 55: v. IC., Schlesisch. — v. Meding , II. S. 298 u. 299.
Kesteloott, Kestelott, Kesteloot. Ein aus den Niederlanden n.icliOstpreussen gekommenes, mit Bombitken im Kr. Heiligenbeil und Ro-mitteri im Kr. Pr. Eylau ansässig gewordenes Adelsgeschleclit, aus wel-chem mehrere Sprossen in der' k. pr. Armee standen. Zu denselbengehörte namentlich Ernst Heinrich Leopold v. Kostelott, welcher 21. Oct.1847 als k. pr. Generalmajor a. D. starb.
JC. Pr. A.-L. III. S. 103. — Freiherr v. Ledebur , T. S. 426.
Ivetel. Altes, zu dein Stammadel der Insel Rügen zählendes Ge-schlecht aus dem Stammhause Kettelshagen oder Ketelshagen hei Put-bus, welches bereits 1451 der Familie zustand. Der Namen wurdq frü-her auch Kettele, Kette und Kettel geschrieben. — Gauhe's Angahe,dass das Geschlecht 1709 ganz erloschen sei, ist unrichtig: dasselbe hatnoch in der ersten Hälfte dieses Jahrb. geblüht. —■ Urkundlich trittdie Familie zuerst in der Mitte des 15. Jahrh. auf und zwar mit Curdtund Berthold v. Ketek Von Letzterem stammten vier Söhnet von wel-chen Antonius, noch 1570 Herr- auf Ketelshagen, den Stamm fortsetzte.Nach seinem Tode kam Ketelshagen an den Sohn Jürgen I., dessenSöhne, Heinrich, Ernst, Claus und Jürgen II., später mit dem väterli-chen Erbe belehnt wurden. Claus behielt das Stammgut, bis der dreis-sigjährige Krieg ihn aus demselben vertrieb, doch war gegen Ende des17. Jahrh. Ketelshagen wieder in der Hand der Familie, welche 1756Salchow im Kr. Greifswälde hesass, 1789 Ketelshagen verkaufte undMüggenburg im Kr.Anclam noch 1803 inne hatte. Später, 1820, lebteWilhelm v. Ketel, früher Dragoncr-Ofticier in k. preuss. Diensten, mitmehreren Kindern inMeklenburg, doch fehlen weitere Nachrichten überdas Fortblühen des Stammes.
Micrael , S. 494. — Gauhe , I. S. 988. — N. Pr. A.-L. III. S. 103. — Freih. v. Ledebur,I. S. 426 u. 427 — Siebmacher , III. 156: Die Ketele, Pommerisch. — Lubin, Ki'igenscheCharte — v. Meding, II. S. 299. — Kneschke, II. S. 246 u. 247.
Ketelhödt, Freiherren. Im Fürstenthume Schwarzburg-Rudol-stadt, sowie im Grossh. Meklenburg-Schwerin 20. Juli 1843 anerkann-ter Freiherrnstand. — Altes, stiftsmässiges und den freiherrlichen Titelschon lange, wenn auch früher viele Sprossen denselben wegliessen, füh-rendes Adelsgeschlecht, welches ursprünglich aus dem zwischen der Elbeund Spree liegenden Gaue Nesen stammt und sonst sich Kesselhuth undKettelhodt schrieb. Dasselbe verbreitete sich aus dem genannten Gauenach Wcstphalen, Mek-lenburg, Hannover, nach dem Rheine, nach Sach-sen, der Grafschaft Mansfeld und nach Schwarzburg-Rudolstadt und einvon Schmid mit grosser Genauigkeit zusammengestellter historisch-ge-neal. Stammbaum der Familie reicht von 1069bisl769, auch hatneuer-lich ein Glied der Familie selbst, s. unten, Urkunden und historischeNachrichten über den Stamm mitgetheilt. — Der erste bekannte Stamm-vater des Geschlechts ist Vredeber, welcher in Meklenburg um 1069lebte u. urkundlich strenuus miles dictus Ketelhoot, „quia galea, quamcapiti imponebat, erat instar late rötundi aheni" genannt wird. Im