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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
Seite
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wurde nach Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern in dieselbeeingetragen.

v. Lang, S. 400. — Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 335. — W. B. des Kgr. Bayern,VI. 47.

Kessler v. Rosenheim, Ritter. Reichsritterstand. Diplom von1765 für Andreas Kessler, k. k. Rath, Leibmedicus und Vice-Prasiden-ten der medicin. Facultat zu Wien, mit dem Prädicate: v. Rösenheim.

Megerle ü. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 1(51.

Kessler v. Sarmsnm. Altes, rheinländisches Adelsgeschlecht, des-sen Stammreihe Hunibracht mitBerzo, genannt Kessler, 1317 beginnt.Von dem Söhne desselben, Folzo, genannt Kessler v. Sarmsheim,stammte Arnold v. Sarmsurm, welcher um 1386 lebte und von dessenEnkeln Arnold der Jüngere alsSchultheiss zuSarmsum aufgeführt wird.Von dem Bruder desselben, Friedrich, entsprossten Heinrich, Propstauf dem St. Ruprechtsberge bei Bingen und Chorherr zu Schwaben-heim und Friedrich der Jüngere, dessen Nachkommenschaft noch zuHumbracht's Zeit blühte. Aus derselben war Philipp Heinrich gegenEnde des 17. Jahrh. Oberst der rheinischen Kreistruppen.

Hunibracht, Tab. 50. Gauhe, I. S. 987.

Kessler, genannt Sprengseisen, Kessler v. Sprengseisen, Spreng-eisen (in Blau ein nach der rechten Seite gekehrter, goldener Löwe,welcher in den Vorderpranken einen in der Mitte durchgebrochenenEisenstab vor sich hält. Das obere Stück desselben wird von der rech-ten Vorderpranke in schräglinker Richtung, das untere von der rechtenVorderpranke gerade abwärts gehalten. Nach dem Wappenbriefe er-heben sich in Blau aus dem Grunde des Schildes neben einander dreierdfarbene, schroffe Berge, auf deren äusseren der Löwe, welcher eingesprengtes Eisen [den Ring eines Kessel^ hält, steht). „ChristianWolffgang, Hans und Paul, die Kessler v. Sprengseysen, allesammt Ge-brüder", erhielten wegen treuer Trabantendienste etc. vom K. Maximi-lian II., d. d. Schloss Prag, 20. März 1571, einen erblichen Wappen-brief. — Ein aus Böhmen in der zweiten Hälfte des 17, Jahrh. in dieOber-Lausitz gekommenes Adelsgeschlecht, welches daselbst bis gegendie Mitte des 18. Jahrh. geblüht hat.

Dorst, Allgem. W.-B. II. Nr. 179 u. S. 12 u. 43. — Kneschke, IV. S. 211 — 213.

Kesslitz, auch Freiherren. Böhmischer Freiherrnstand. Diplomvom 13. Juni 1704 für Maximilian v. Kesslitz, Landesältesten zu Glo-gau. — Altes, scblesisches Adelsgeschlecht, welches bereits 1590 undnoch 1735 Lettnitz, jetzt Lessen und 1648 Schweinitz im Kr. Grim-berg, 1728 Gollgewitz, Merzdorf und Salisch im Kr. Glogau, 1772 Bo-gendorf im Kr. Sagan und noch 1772 Gollgewitz und 1796 Schweinitzbesass. — Christoph v. K. war 1591 h. liegnitzscher Kammerjunker;Johann v. K. kommt 1627 als Herr auf Lettnitz und ein anderer die-ses Namens 1648 als Herr auf Lettnitz und Schweinitz vor. Aus derfreiherrl. Linie war Carl Freih. v. K., früher des Fürstenthums GlogauLandes-Deputirter, 1730 fürstl. lobkowitzscher Amtsverweser im Für-stenthume Sagan. — Der Stamm blühte fort. Ein Sprosse desselben,k. pr. Lieut. a. D. war 1806 Postmeister zu Haynau und ein Frei-