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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
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Die Sprossen desselben waren anfangs adelige Bürger und Einwohnerder Stadt Speier und später als Landleute des Ritterstandes mit denGütern und Schlössern Stadelkirchen, Vesten-Thal, Böhaimberg, Oedtund Ruzenhof angesessen. — Dietmar, Ortholf und Heinrich die Edlenv. Kersberg sollen bereits 1140 unter dem Markgrafen Ottocar zuSteiergelebt haben und Hanns Kerschberger, Ritter, Herr zu Stadelkirchenund Vestenthal, welcher aus der Ehe mit Dorothea Stadler keine Nach-kommen hatte, scliloss 1520 den Stamm.

Prevenhuebers, Anual. ötyrens. S. 51. — Freih. v. Hoheneck , III. 8. 309. — Wissgrill,V. S. 71—73. — Sappl, zu Siebni. YV.-B. VII. 20.

Kersdorf, Kerstorf, Kerstorff, Edle. Adelsstand des Kgr. Bayern.Diplom vom 29. April 1817 für Heinrich Sigmund Kersdorf, Gross-händler zu München. Derselbe, geb. 1769, wurde 13. Mai 1817 indie Adelsmatrikel des Kgr. Baiern eingetragen.

v. Lang, Suppl. S. 115 u. 116: v. Kersdorf; — W.-B. d. Kgr. Bayern, VI. 47: v. Kers-torf, Edle.

Kerssenbrock, auch Freiherren. Altes, westpliälisches, aus derGrafschaft Ravensberg stammendes Adelsgeschlecht, welches schon im14. Jahrli. in Westphalen und im Osnabrückischen ansässig- war, von1466 an urkundlich mehrfach auftritt und auch Kerscnbroeik, Bersen-brück, Iverstenbruck, Kärsenbruck, Kerssenbr-uch, Kassebrock etc. ge-schrieben wurde. Dasselbe schied sieh im 16. Jahrli. in zwei Linien,in die catholische und in die evangelische Linie. Die catholische Li-nie, welche sich namentlich aus dem alten Sitze der Familie, demSchlosse Brinke im westphälischen Kreise Halle, ausbreitete und auswelcher mehrere Sprossen in den Hochstiften Paderborn, Osnabrück,Hildesheim etc. zu hohen geistlichen Würden gelangten, ist erloschenund laut testamentarischer Bestimmung steht das Fideicommiss Brinkemit dem Kerssenbrockschen Namen und Wappen den jetzigen Grafenv. Schmissing-Kerssenbrock, s. den betreffenden Artikel, zu. —• Ueberdie älteren genealogischen Verhältnisse der evangelischen Linie hatGauhe nach dem bekannten, ihm überlassenen genealogischen Manu-scripte eines Gönners seiner Arbeiten nähere Nachricht gegeben. DerHauptsitz dieser Linie war Barntrup im Lippeschen und durch dieSöhne des Gerlach v. Kerssenbrock, Franz und Arndt, entstanden dieHäuser Barntrup und Mönchshof (Münchenhoff). Die Nachkommen-schaft Arndts, das Haus Mönchshof, erlosch im Mannsstamme mit Jo-hann Friedrich v. K., Herrn auf Mönchshof und Neu-Asseburg und Möl-lendorf imMansfeldschen und k. pr. Landrathe, welcher 1722 im hohenAlter noch lebte. Das von Franz v. K. gegründete Haus Barntrupschied sich durch zwei Urenkel des Stifters, Franz Christoph und Phi-lipp, — Söhne des Raban v. K. auf Wierborn und Barntrup — in dieHäuser Wierborn und Barntrup. Das Haus Wierborn erlosch baldwie-der, denn von sieben Söhnen des Franz Christoph vermählte sich nurFranz Caspar, hatte aber keineNachkommen. Dagegen blühte PhilippsNachkommenschaft, das Haus Barntrup, fort; Von den. 11 SöhnenPhilipps wurde, nach dem Tode der übrigen und der Vettern, BerndSimon, landgr. hessen-casselscher Generallieutenant etc. Herr der Gü-ter Barntrup, Wierborn und Helbra (letzteres Gut im Mansfqldschen)