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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
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Suppl. S. 37. — Biedermann, Cant. Rhön-Werra, Tab. 290—293. — Möller,, Denkwürd. a. d.Gesch. d. deutsch. Adels, S. 332. — Freih. r. Ledebur, I. S. 423. — Suppl. zu Siebm. W.-B. IV. 16: F.-H. v. Kempinsky.

Kempis (in Blau eine silberne, querliegende Wolfsangel). Reiclis-adelsstand. Diplom von 1569 für Peter Kempis, Herrn auf Sonnenburgbei Bonn. — Ein in der Person des Philipp v. Kempis, laut Eingabed. d. Haus Kendenich, 19. Juni 1829, in die Adelsmatrikel der Preuss.Rheinprovinz unter Kr. 14 der Classe der Edelleute eingetragenes Ge-schlecht. Philipp v. K. wurde noch in neuester Zeit als Herr auf Ken-denich im Kr. Cöln u. auf Arenburg im Kr. Düren aufgeführt. — Diehrüsseler Linie des Geschlechts, welche la France, la Haye, Mussin u.Risoir 1720 besass, ist 1775 ausgestorben.

Fahne . I. S. 215. — Freiherr v. Ledebur, I. S. 423. — W.-B. d. Preuss. Ilheinprov. I.Tab. 64. Nr. 12S u. S. 62.

Kempter. Erbl. -österr. Adelsstand. Diplom vom 2. Aug. 1668für Georg Kempter. Ein Ururenkel desselben, Peter Johann Nepomukv. Kempter, geb. 1751, ehemaliger fürstl. brixen'scher Hofraths-Secre-tair in Brixen, wurde in die Adelsmatrikel des Königr. Bayern einge-tragen.

v. Jjang , Suppl. S. 115. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VI. 46: v. Kempter auf Rigburg.

Kemptner. Reichs- u. erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom vom20. Aug. 1586 für Maximilian Kemptner. Derselbe, ein Oesterreicherund nach dem Adelsdiplome Erzherzogs Ernst zu Oesterreich vieljäli-riger, treuer Hofdiener, hatte aus der Ehe mit EvaCatharina Roll dreiSöhne, Ernst, Georg u. Maximilian u. mehrere Töchter, von denen sichMargaretha mit Vincenz Freih. v. Muschinger vermählte. Von den Söh-nen wurde der jüngste, Maximilian v. Kemptner auf Strandt, 1630 un-ter die neuen niederösterr. Ritterstandsgeschlechter aufgenommen.Derselbe von 1637 bis 1658 w. niederösterr. Regimentsrath, zog sichdann auf seirfe kurz vorher erkaufte Herrschaft u. Burg Garscli zurücku. starb 1663 ohne männliche Nachkommen. Aus seiner Ehe mit Ma-ria Elisabeth Jonas v. Lickenau überlebten ihn zwei Töchter: Marga-retha , verm. mit Ernst Albrecht Freih. v. Oppel u. Maria Elisabeth,verm. mit Sebastian Helfried Freih. v. Wopping.

Wissgrill, V. S. 70 u. 71.

Kendler, Falle. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von 1808 fürIgnaz Kendler, k. k. Münzmeister zuPrag, wegen 45jähriger Dienstleistung,mit dem Prädicate: Edler v. — Der Stamm hat fortgeblüht und inneuester Zeit war Franz Edler v. Kendler Major im 15. k. k. Gendar-merie-Regimente.

Megerle v. Mühlfeld , S. 20S. — Milit.-Sehemat. d. Oesterr. Kaiserlh.

Kenitz (in Silber auf grünem Boden ein grüner Baum, vor welchemein Hirsch nach der rechten Seite läuft). Ein in der Uckermark u. inPommern begütert gewesenes Adelsgeschlecht, nicht zu verwechselnmit den v. Könitz im Mansfeld'schen u. den Freih. v. Könitz in Bayernund Thüringen. Dasselbe sass in der Uckermark 1724 zu Welletz imKr. Angermünde, so wie in Pommern noch 1784 zu Gross Pobloth imKreise Fürstenthum Camin u. 1798 zu Falkenberg im Kr. Pyritz. —Zu diesem Geschlechte gehörte Christian Ludwig v. Kenitz, welcher1784 lc. pr. Generalmajor u. 1790 Generallieutenant wurde.

Brüggemann, I. S. 157. — Freih. v. Ledebur, I. S. 423 u. III. S. 286.

Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. V. 5