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silbernen Tlmrme mit verschlossenem Thore u. zwei Fenstern nebeneinander u. 4 in Blau auf grünem Hügel ein Weinstock mit vier Trau-ben, an jeder Seite zwei). Erbländ. - österr. Freiherrnstand. Diplomvom 22. Juni 1853 für Friedrich Kellner v. Köllenstein, k. k. w.Geh.-Käth, Feldmarschall-Lieutenant im Adjutanten-Corps, General-Adjutan-ten Sr. M. des Kaisers u. Königs etc. Derselbe, geb. 1802, neuerlichaufgeführt als k. k. w. Geh.-Rath, F.-M.-L., Oberlieutenant der ErstenArciei 'Gn -Lcibgarde, Inhaber des 41. Infant.-Reg. etc. — Sohn des am14. Aug. 1822 in den erbl.-österr. Adelsstand erhobenen Johann Chri-stoph Kellner v. Köllenstein aus dem Fürstenthume Schwarzburg - Son-deighausen u. der Josepha Troyer v. Aufkirchen aus Fiume — ver-mählte sich 1831 mit Elisabeth v. Skerbinek, geb. 1806 , aus welcherEhe, neben zwei vermählten Töchtern, zwei Söhne stammen; FreiherrFriedrich, geb. 1834, k. k. Rittm. u. Escadrons-Commandant bei GrafClam-Gallas Uhlanen Nr. 10 u. Freih. Carl, geb. 1837, k. k. Haupt-mann bei Freih. v. Rossbach Inf. Nr. 40.
Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1856. S. 346 u. 347 u. 1862. S. 414.
Kellner v. Zinnendorf (Schild geviert: 1 und 4 in Gold auf einemgrünen Dreiberge ein rechtsgekehrter, grüner Papagay mit rothemHalsbande und 2 und 3 ebenfalls in Gold eine aus dem Feldesfusse auf-steigende, schwarze Mauer mit drei Zinnen). Ein von Siebmacher be-reits 1605 zum schwäbischen Adel gerechnetes, näher aber nicht be-kanntes Geschlecht. — Nach Freih. v. Ledebur machte Johann Wil-helm Kellner v. Zinnendorf in Beziehung auf die Erbfolge in sein Fi-dei-Commiss, seinen Namen und Wappen 13. Dec. 1713 ein Testa-ment, auf Grund dessen die Gebrüder Friedrich Wilhelm und JohannWilhelm Ellenberg, Söhne seiner Tochter, Sophie Wilhelmine Kellnerv. Zinnendorf, verm. mit dem k. pr. Kriegsrathe, Pfänner und Herrnauf Erdeborn im Mansfeldschen Ellenberg, 12. März 1763 darumbaten, ihnen den Adel unter dem Namen: Kellner v. Zinnendorf, sonstEllenberg genannt, zu ertheilen, worauf jedoch am 8. Oct. 1768 ab-schläglich beschieden wurde. Dagegen sagt v. Hcllbach, II. S. 826:„Zu Berlin unter dem 8. Oct. 1768 erhielten die Gebrüder Ellenber-ger, von denen der eine, Johann Wilhelm, Generalchirurgus der preuss.Armee war, die Erlaubniss, den Namen ihres Erblassers Kellner v. Zin-nendorf zu führen" und in den im N. preuss. Adelslexicon jnitgetheilten,gesammelten Notizen über die Erhebungen und Anerkennung desAdels etc. findet sich Bd. I. S. 45 in Bezug auf das Jahr 1768 auchangegeben: „Kellner v. Zinnendorf, General-Feldstabsmedicus, den8. Oct. Annahme des Namens und Wappens." So muss denn dahin ge-stellt bleiben, ob die Angabe des ersteren Werkes oder die der letzte-ren Werke die richtige ist.
Freih. v* Ledebur, I. S 423 u. III. S. 285. — Siebmacher, I. 120: Die Kellner v. Zill-nenberg, Schwäbisch.
Keltscli. Altes, schlosisclies Adelsgeschlecht, dessen Namen einGut unweit Gross-Strehlitz führt. Als Stammhaus desselben wird Riem-berg bei Auras im Wohlauschen, welcher Sitz der Familie schon 1502zustand, genannt. — Später wurde das Geschlecht zu Pielau, Racke,