ser möglichst genau angegebene Nachkommenschaft. — Der Stifter derjüngeren, den freiherrlichen Titel führenden Linie des Geschlechts war,wie oben angegeben, der zweite Solin des Staatsministers ChristophDietrich v. Keller: Freih. Ludwig Friedrich Heinrich Ferdinand, geb.1760 und gest. 1835, früher h. nassauischer Major und später k. pr.Landrath des mansfelder Kreises a. D. Derselbe-hatte sich 1786 mitAuguste Freiin v. Niebecker vermählt, welche Besitzerin des sächs. Bit-tergutes Kitzscher bei Borna war und 1832 starb und aus dieser Ehesetzten drei Söhne, die Freih. Franz, Carl und Emil, den Stamm fort.Freih. Franz, gest. 1842, k. pr. Hauptmann, hatte aus der Ehe mitEmilie Damerow einen Sohn: Ludwig, welcher 1859 als k. pr. Lieut.zur See I. Cl. ohne Nachkommen starb; Freih. Carl, gest. 1843, Herrauf Kitzscher mit Haubitz, grossh. sachs. weim. Major a. D.,'war mitWilhelmine v. Nitzschwitz a. d. II. Königsfeld vermählt und hinterliessdrei Söhne, die Freiherren: Alexander, gest. 1854, Dr.med. undpract.Arzt in Leipzig, Heinrich, geb. 1825, k. sächs. Oberlieutenant in d. A.und Georg, geb. 1832, k. sächs. Oberlicut., von denen die beiden Er-steren den Stamm fortgesetzt haben — und Freih. Emil, geb- 1798, k.pr. Appell.-Ger.-Rath zu Insterburg, verm. in erster Ehe mit - Amaliev. Watzdorf, geb. 1827 und in zweiter 1849 mit Hedwig v. Mayer,geb. 1824, aus welcher zweiten Ehe zwei Söhne, Ludwig, geb. 1851und Hans, geb. 1852, stammen. Weitere Nachrichten ergeben dieTaschenbb. d. freih. Häuser.
N. Preuss. A.-L. TIT. S. 92 u; 93. — Deutsche Grafenh. d. Gegenw, I. S. 421—423. —Freiherr v. Ledebur , l. S. 422. — Gencal. Taschenb. d. gräfl. Häuser. 1862. S. 419—421 u.histor. Handb. zu Demselben. S. 402 u. 1115. — Geneal. Taschenb. d. freiherrl. Haus. 1854.S. 269—272. 1855. S. 295 u. 296 u. 1862. S. 411—413. — W.-B. d. Preuss. Mou. I. 57: Gr.v. K. — W.-B. d. Sächs. Staat. V. 14: Freih. v. K.
Keller, Freiherren, s. Kellern, Keller, Freiherren.
Keller, Freiherren (Schild geviert: 1 und 4 in Silber eine rotheRaute und 2 und 3 in Blau ein schräglinks, mit dem Griffe nach unten,mit dem Barte nach oben und links gelegter, goldener Schlüssel). Frei-herrnstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 26. Juli 1765 für JohannGeorg Wilhelm v. Keller, k. pr. Oberst. Derselbe, geb. zuRmenau, einSohn des Georg Reinhard v. K., zuerst Director der Berg- und Hütten-werke zu Ilmenau in der Grafschaft Ilenneberg und später k. k. Berg-liauptmann zu Orsowa in Ungarn und ein Enkel des ausrommernstam-menden Georg v. K., welcher, in holländischen Diensten stehend, alsUntergouverneur nach Batavia bestimmt war, aber auf der Reise dahinstarb — stieg später zum Generallieutenant und Gouverneur von Stet-tin und ist 20. Nov. 1785 verstorben. Ein Nachkomme desselben war1857 in Schlesien mitHeiclau im Kr. Woldau angesessen. — Die Rauteim 1. und, 4. Felde des Wappens ist das Wappen der pommersclienFamilie v. Koller, von welcher abzustammen Freih. Johann Georg Wil-helm behauptete, doch wäre nach Freih. v. Ledebur das Richtigere dieAbstammung von der schweizerischen Familie Keller und die rotheKugel in Gold: Siebmacher, I. 201: Die Keller, Schweizerisch, ge-wesen.
N. Pr. A.-L. 1. S. 44 u. III. S. 92. — Freih. v. Ledebur , I. S. 422 und III. S. 285. —W.-B. d. Preuss. Mon. H. 44. — Schles. W.-B. Nr. 444. — Kneschke, I. S.231.