Druckschrift 
5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
Seite
54
Einzelbild herunterladen
 

ders, Georg Keitli Herrn zu Edmistone: William Keith, war schwedi-scher Reichsritter und Freiherr und der Sohn des Letzteren, JohannChristoph Freih. v. Keith und die Nachkommenschaft desselben wurdein Pommern mit Wussowke, Peberow, Reinfeld und Gr. Born, in derMark Brandenburg mit Mehrow und in Ostpreussen mit Kaigen, Scliül-tjen und Moritten angesessen. Die späteren Sprossen dieser Linie, wel-che das Wappen ganz so führten, wie es der Feldmarschall Keith ge-führt hat, kommen nur mit dem adeligen Prädicate vor. Ein v. Keith,welcher 1772 k. pr. Kammerherr wurde, lebte in Berlin, Franz Hein-rich v. K., k. pr. Lieutenant, besass einen Antheil des Gutes Gr. Bornund Anton Ludwig v. K. verwaltete 180(5 den Posten eines Feuer-Bür-germeisters zu Landshut in Schlesien und Söhne desselben standennoch später als Subaltern-Officiere in der k. pr. Armee.

N. Pr. A.-L. III. S. 90—92 — Freih. v. Ledebur, 1. 8. 421.

Kelberliardter, Kalberharter. Altes, österreichisches Geschlechtvom Ritterstande, welches zu Kelberharts, Grafenwerd und Stranner-storf sass. Zuerst tritt Hartwich oder Hertwich, insgemein Hertl Kel-berharter, als des Herrn Friderich v. Walsee Amtmann zu Eyratsfeld1389 auf und Georg, Johann und Bernhard die Kelberliardter zu Gra-fenwerd erhielten noch 1559 einige gräfl. Hardeggsclie Lehengüter undZehnten. Dieselben waren die Letzten des Geschlechts.

Wissgrill, V. S. 05 u. 66.

Keler (Schild geviert: 1 und 4 in Blau eine Weintraube und 2und 3 in Gold ein Palmzweig). Ein in neuer Zeit in Schlesien vorge-kommenes Adelsgeschlecht, verschieden von der Familie v. Kohler, s.S.52. — Ein v. Keler war 1845Wirthschafts-Inspector in Sehön-Jolins-dorf unweit Münsterberg.

Freih. v. Ledebur, III. S. 285.

Kellelibach, Braun v. Kellenbach (Schild quergetheilt: oben inBlau ein nach der rechten Seite schreitender, silberner Leopard undunten Silber, ohne Bild). Ein, gegen die Mitte des 17. Jalirh. erlosche-nes Adelsgeschlecht der Rheinpfalz, dessen Stammsitz unweit Simmernder Familie schon 1261 und noch 1629 zustand und welches auch 1512zu Ingweiler und 1591 zu Meissenheim sass. Die ordentliche Stamm-reihe hat Humbracht 1369 mit Claus v. Kelleubach angefangen und bis1638 fortgeführt. — Dem Schilde nach, von den Farben und demIlclmschmucke abgesehen, gehörte die Familie wohl zu den Stammge-nossen des 1775 erloschenen freiherrlichen Geschlechts v. Stein-Kallen-fels, dessen Namen und Wappen die uahverwandte Merxheimer Linieder Vögte und Herreu v. und zu Hunoltstein erbten. Im Stein-Kallen-fels'schen Wappen schreitet in der oberen Hälfte der Leopard in Grünund die untere ist golden und ledig.

Humbracht , Tab. 166.— Gauhe, 1. S. 976. — v. Ilattstein, III. Suppl. S. 87 u 88. —Freih. v. Ledebur, I.'S. 422. — v. Meding, IT. S. 296.

Kellenbach (in Blau auf grünem Boden ein geharnischter Ritter,auf dem offnen Helme mit drei silbernen Straussenfedern, in der Rech-ten eine auf den Boden gestellte Hellebarde haltend und die Linke indie Seite stemmend). Adelsstand des Kgr. Württemberg. Diplom vom