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Derselbe war mit Apollonia v. Abschatz, gest. 1578, vermählt. Später,1722, war ein v. K. k. preuss, Rittm., Herr auf Krakowahne unweitTrebnitz und noch im 7. Jahrzehnt des 18. Jahrh. war Birkholz un-fern Schweidnitz im Besitze der Familie. — "Welcher Linie des Stam-mes die Besitzungen zustanden, welche, wie folgt, Freih. v. Ledebur an-fiihrt: „In der Provinz Sachsen im Kr. Calbe: Barby 1726 und Ro-senburg 1740 und in Brandenburg: Herzsprung (Ost-Priegnitz, 1745,1800 und Möthlow (West-Havelland, 1706. 1730" muss dahin gestelltbleiben.
(ieorg Aelureu* , Glaciographia, 1620. Lib. TU. Cap. 3. 8. 242 u. 243. — Knaut/i, S. 521u. 522. — 1F. E. Tenzel , von dem kaüffuugischen Kaub der sächs. Prinzen, Gotha, 1700. —Sinapius, I. S. 504 u. 5. u. IT. S. 748 u. 0. — Gauhe , I S. 963—970: nach Müller, Ann.Sax., Albinus, meissn. Landchronik, Spanyenberg, mansfeld. Chron., c. 333, Paul Mart. Sa-gittarius, Tract. de plagio Kauffungi, D Adam Rechenberg, de raptu Ernesti et Alberti undSchöttgen, Progr. 11. etc. 1736. — Dr. W. Triller, sächs. Prinzenraub, Frankf. a. M. 1743.— N. Pr. A.-L. III. S. 84 und 85. — Das Vaterland der Sachsen, Dresden, 1844, III. Lief. 10.S. 41—45. — Freih. v. Ledebur, I. S. 419. — Siebmacher, I. 153: v. Kaufungen Mcissnisch.
Kauke v. Dreilieben. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom vom5. Juni 1841 für Lorenz Kauke, k. k. pens. Lieutenant, wegen mehrals 32jährigen, ununterbrochenen und wohlverhaltenen Militärdienstes,mit dem Prädicate: v. Dreilieben.
Handschrift!. Notiz.
Kaulbars, Kaulbärs, Kaulbarsch, auch Freiherren! SchwedischerAdels- und Freiherrnstand. Adelsdiplom von 1653 für Johann Kaul-barsch in Pommern und Freiherrndiplom vom 21. Nov. 1751 für denUrenkel desselben, Johann Friedrich v. Kaulbars, Gutsbesitzer in Pom-mern. — Von den Nachkommen nahm ein v. Kaulbärs 1808 als k. pr.Premierlieut. den Abschied. Derselbe war 1820 k. poln. Capitain beider Garde und ein Sohn von ihm stand später als Officier bei der k.russ. Pionnier-Garde.
N. Pr. A.-L Li!. S. 85. — Reih. ti. Ledebur, I. S. 419. — Schxved. W.-B. Tab. 21.
Kaulla. Adelsstand des Fürstenth. Hokenzollern-Hecliingen. Di-plom vom 29. Nov. 1841 für Joseph Kaulla, Banquier in München.
Freiherr v. Ledebur, HI. S. 285.
Kaunitz, Kaunitz-Rietberg, Kaunitz-Rietberg-Questenberg,Grafen und Fürsten. Böhmischer- und Reichsgrafen- und böhmischer-und Reichsfürstenstand. Böhmisches Grafendiplom vom 16. Mai 1640,nach Anderen von 1642, für Leo Wilhelm Freih. v.Kaunitz, MährischerLinie; Reichsgrafendiplom vom 25. Nov. 1682 für den Sohn desselben,Dominicus Andreas Gr. v. Kaunitz, sowie für das ganze Geschlecht, un-ter Bestätigung des alten Grafenstandes und Bestätigungsdiplom desReichsgrafenstandes vom 17.Dec. 1700 für Johann Wilhelm Gr. v. Kau-. nitz, Böhmischer Linie, Herrn zu Neuscliloss, Bölimiscli-Leipa, Wossowund Hausska. Böhmisches und Reichsfürstendiplom, Ersteres von 1763,Letzteres vom 8. April 1764. für Wenzel Anton Joseph Gr. v. Kaunitz-Rietberg, k. k, Geh. Rath, Staats- und Conferenz-Minister, Hof- undStaatskanzler etc. nach dem Rechte der Erstgeburt. — Eins der älte-sten, reichsten, berühmtesten und angesehensten Rittergeschlechter inBöhmen und Mähren, dessen späterer Stammsitz das Bergschloss unddie kleine Stadt Kaunitz am Flusse Ilga, 2 Meilen von Brünn, wurde.Dasselbe entspross nach Baibin aus dem alten, weit ausgebreiteten, höh-