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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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Wappens seiner Vorältern. Anna Maria v. Kaufmann, geb. v. Stern-berg lebte 1806 auf ihren Gütern Loyden und Pilwen im Kr. Pr. Ey-lau, welche noch 1820 in der Hand der Familie waren.

Freih. v. Ledebur, I. S. 419. W.-B. d. Pr. Monarch. III. 64.

Kaufmann v. Würtenthal. Erbl.-österr. Adelsstand. Diplom von1787 für Georg Balthasar Kaufmann, k. k. Oberlieutenant, mit demPrädicate. v. Würtenthal.

Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 335,

Kaufmanns, Kaufmann (Schild geGert: 1 und 4 in Roth die aufeiner weiss geflügelten, blauen Kugel stehende, ihr Seegeltuch übersich haltende Fortuna und 2 und. 3 in Blau drei, 2 und 1, goldeneSterne). Reichsadelsstand. Diplom vom 27.Sept. 1773 für die Gebrü-der Kaufmanns: Johann Friedrich, Capitain, Georg Christoph, Oberst-lieutenant und Joachim Adolph, Capitain. Dieselben standen theils inHannov., theils in GothaischenMilitairdiensten und die Erhebung in denAdelsstand wurde in Hannover 23. Nov. 1773 amtlich bekannt gemacht.

Freih. v. Krohne, II. S. 166 u. 167. Freih. v. d. Knesebeck , S. 168. Freiherr v. Le-debur , I. S. 419. v. Meding, I. S. 273 u. 274. Tyrbff. II. 220.

Kaufungen, Kauffungen, Kaufung, Kauffung. Eins der ältesten,meissnischen Rittergeschlechter, wie Knautli sagt:weiland reich ange-sehen durch Meissen und Thüringen", dessen Name in der sächsischenGeschichte durch den von Kunz v. Kauffungen in der Nacht vom 7. und8. (oder nach einer anderen Annahme vom 6. zum 7.) Juli 1455 ge-" wagten Raub der beiden Söhne des Kurfürsten Friedrich II. des Sanft-mtithigen, der Prinzen Ernst und Albrecht, ein trauriges Andenken er-langt hat. Der Besitz des Geschlechts, dessen Stammhaus der schonim Anfange des 13. Jahrh. vorkommende, gleichnamige Sitz zwischenPenig und Waldenburg, Wolkenburg gegenüber, war, lag meist imPleis-nerlande, namentlich in der damals reichslehnbären Herrschaft Walden-burg. Die Kauffungen besassen das Stammhaus, Waldsachsen, Callen-berg etc., hatten im waldenburgischen'Kloster Remsa das Erbbegräb-niss, waren erbliche Castellane, oder Burghauptleute zu Waldenburgund hatten noch 1357 selbst Waldenburg und 1443 Wolkcnburg un-tcrpfändlich inne. Conrad K. war 1228 Abt des Remsa'schen Mutter-klosters Bürgel unweit Jena, eine Würde, welche auch Heinrich (in.)1431 bekleidete; Heinrich (I.) wird 1283 alsDominus", also alsRcichsfreier aufgeführt, Heinrich (II.) kommt 1355 als Propst des Ber-ger-Klosters von Altenburg vor und Elisabeth, Schwester des Kunz v.K.,war Aebtissin des Klosters Frankenhausen bei Crimmitzschau, welchemKloster Kunz mit einem Heinrich K. gemeinsam 1443 einen Theil vonWaldsachsen schenkte. Ueber die Abstammung* des Kunz (der abge-kürzte Vorname: Conrad) v. K. fehlen genaue Nachrichten. Erich,Dietrich und Hanns v. K. stifteten 1444 den Magdalenaltar zu Remsa.Die beiden Letzteren waren entschieden ältere Brüder des Kunz, undErich gilt bald für den Vater, bald für den ältesten Bruder. Im erste-ren Falle wäre Erichs Hausfrau die Schwester der beiden meissnischenBischöfe Dietrich und Caspar v. Schönberg gewesen, denn dieselben gel-ten für die Oheime des Kunz, welcher eine Schwester der Einsiedel auf