Druckschrift 
5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
Seite
7
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Kaiina v. Jaetlionstein, s. Calina v. Jaethenstoin, Bd. II.S. 196.

Kalinovich v. Dorian. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1772 für Georg Kalinovich, Stadtrichter zu Temeswar u. für den Bru-der desselben, Joliann K.,.mit dem Pradicate v. Dorian.

Megerle v. Mühlfeld , S. 207.

Kalinowski, auch Grafen. Erbl. - österr. Grafenstand. Diplomvon 1818 für Severin v. Kalinowski. Altos, schlesisehes u. polnischesAdelsgeschlecht, welches schon im 13. Jahrb. in Schlesien vorgekom-men sein soll u. vom 14. Jahrb. an in Polen sich weit ausbreitete ü. zugrossem Ansehen kam. Dasselbe besass später in Schlesien die Ritter-güter Gross-Kalinow u. Kalinowiz im Oppelnschen u. nahm von crsteremGute auch den Beinamen Kalinow au. Der Stamm blühte fort undsass1720 zu Ileuduk u. Lagcwnick unweit Beuthen u. noch 1830 u. 1854zu Iiiibersdorf im Kr. Falkenberg, auch war im letztgenannten Jahreim Posenseben Hermann v. Kalinowski Herr auf Piscin im Kr. Brom-berg. Von den Sprossen dos Stammes standen bis auf die neue Zeitmehrere in der k. preuss. Armee. Dass Graf Severin seine Liniefortgepflanzt, ist nicht bekannt.

Okoltki, I. R. 515. Sinapius, I. S. 490 u. LI. S. 712 u. 713. (rauhe, II. S. 509511.Megerle v. Mühlfeld , S. 22. N. Pr. A.-L. TU. iS. 54. Freih. v. Ledebur, I. S. 410 u.Iii! .S. 234. Sclilesiscli. W-.B. Nr. 3GJ).

Kaiisch (Schild der Länge nach getbeilt u. silbern: rechts drei ineinen Triangel gelegte Schiffsanker also wohl 1 n. 2 u. zwischendenselben drei Sterne und links drei schrägrechte, schwarze Balken:nach dem N. Pr. A.-L.). Schlesisehes, aus dem Fürstenthume Briegstammendes Adolsgeschlecht, welehes im Wohlauschen u. Wartenberg-schen ansässig wurde. Adam v. Kaliscb hatte bei der Stadt Wolilaueinigen Grundbesitz und starb 1641 mit Hinterlassung-dreier Söhne:Adam, Johann Heinrich und Gottfried v. K., von welchen die beidenErsteren den Stamm fortsetzten. Von den Nachkommen war um 1720Gottfried Wilhelm v. iL Herr auf Buckowine bei Wartenberg u. Land-Hofgerichts-Bcisitzcr. Derselbe war mit einer v. Wuttgenau vermähltund hatte sechs Söhne, von denen zwei in landgräfl. hessen-casselscheMilitärdienste tratöh. In neuer Zeit war 1806 Carl v. Kaiisch Post-meister zu Frankenstein n. ein v. K.. früher Rittm. im Dragoner-Regim.v. Prittwitz; starb 180!) als pens. Major.

Sinapius, II. ,S. 715.N. l'r. A.-L. III. S. 55. Freiherr o. Ledebur, I. S. 410.

Kalitsc.Ii, auch Freiherren (in Gold ein nach der rechten Seitelaufender, rückwärts sehender u. im Maule ein Huhn haltender Fuchs).Altes, arihaltsches Adelsgeschlecht, welches schon in sehr früher Zeitvorgekommen sein soll, doch ist dasselbe erst seit der ersten Hälfte des16. Jahrb. näher bekannt. Die Familie wurde 1542, zu welcher ZeitAndreas Georg u. Hans v. Kalitsch lebten , mit Döbritz, Nutha u. Ha-gendorf, welche Güter in der Hand derselben verblieben sind, beliehen,auch sass das Geschlecht nächstdem schon im 16. Jahrb. zu Görtzig,Biendorf, Biestorff, Oster-Nienburg u. Edderitz und im 17. Jahrb. zuGnetsch, Riessdorff u. Gross-Wülknitz, so wie auch noch zu Biestorffu. Edderitz, auch trägt im Magdeburgischen im Kr. Jerichow I. ein