selbe den Mannsstamm geschlossen habe, worauf von der genanntenTochter das Gut Chorin an ihren Gemahl und ihre Kinder vererbtworden sei.
Wissgrill , V. S. 13—18. — Geneal. Tasohenb. d. freili. Häuser, 1849, S. 525. — Suppi.zu Siebm. W.-B. II. 11 : Baron Kalchschmidt v. Eysenberg.
Kalenberg, Kahlenberg, Sulzer v. Kalenberg (in Schwarz eingoldener Querbalken, oben von zwei rothen u. unten von einer silbernenRose begleitet). Eins der ältesten Adelsgeschlechter der Mark Bran-denburg, nicht zu verwechseln mit dem ursprünglich westplmlischen,später in Hessen, den Lausitzen und Dänemark blühenden Geschlechtev. Calenberg, Callenberg, s. Bd. IT. S. 197 u. 198. —Die erste sichereUrkunde über das Geschlecht v. Kalenberg findet sich in dem auf Be-fehl des K. Carl IV. 1375 entworfenen Landbuche von sämmtlichenGütern u. deren Besitzern in der Mark Brandenburg, in welchem IleynzeKaienberge als Herr auf Barnewitz u. Buschow im Havellande genanntwird. Die Familie, deren Kamen ein Gut bei Angermünde erhielt,blühte fort, war im 15., IG., 17. und noch im 18. Jalirh. in der MarkBrandenburg mit mehreren Gütern angesessen, nahm aber dann anSprossen ab u. Alexander Wilhelm v. K., k, preuss. Oberst und Com-mandern - des Füsilicr-Rcgim. v. Eichmann, verm. 1774 mit Amalie LuiseHenriette v. Rotberg a. d. II. Petershain in der Niederlausitz, hatte ausdieser Ehe nur einen Sohn: Alexander Wilhelm v. IL, geb. 1775. Der-'selbe diente bis zum Hauptmann in der k. preuss. Armee, trat dann,1806, in badische Dienste über, stieg in denselben immer höher, wurdeendlich General u. starb 26. Sept. 1858 im Pensionsstande bei seinereinzigen Tochter, der Gemahlin des k. russ.LegationsrathesA. v. Struve,zu Bern in der Schweiz. Da er der Letzte u. einzige männliche Trägerdes Namens v. Kalenberg war u. sein altes Geschlecht nicht gern er-löschen sah, so unterzeichnete er wenige Tage vor seinem Tode ein Do-cument, u. zwar im Beisein des grossh. badischen Minister-Residenten inder Schweiz Ferdinand v. Dusch, wodurch, nachdem, dasselbe von denbetreffenden Behörden anerkannt u. bestätigt worden .war, der eidge-nossische Stabsmajor Julius v. Sulzer aus Winterthur — Sohn desGutsbesitzers David v. Sulzer aus der Ehe mit Franzisca Freiin v. Lüt-gendorf von Leinburg — auf den ausdrücklichen Wunsch des Generalsv. Kalenberg u. dessen Familie vom 10. Sept. 1858 an den Namen u.das Wappen derer v. Kalenberg anzunehmen und fortan zu führen er-mächtigt worden ist.
Handschril'tl. Notiz, aus Familiennachrichten. — Angelas mark. Chronik , S. 39. —Gaulie, II. S. 55. — T/i. Pk. v. d. Hagen , B es ehr. des Geschi. v. Willmersdor/f, S. 29. —Freih. v. Ledebur, I. S. 408. — v. Medinq , I. S. 267. -r- Suppl. zu äiebm. W.-IJ. VI. 18. —Tyroff, I. 33.
Kalenberger (in Blau ein steiler, spitziger Fels oder kahler Berg).Eins der ältesten landsässigen Adelsgeschlechter in Niederösterreich,welches auch Kalnpercher, Khallnperger, Kahlnpergcr etc. geschriebenwurde. — Zuerst treten Dietricus de Monte Calvo et Chunradus fratersuus urkundlich 1280 auf und Wolfgang Kalenberger v. Kahlenberg,kais. Ober-Forst- und Waldmeister in Oesterreich, welchem IL Maxi-milian I. 1517 seinen neuerbauten Hof in Ileidersveldcn zu einem freienEdelmannssitze erhob, waf noch 1532 in seinem Amte.
Wissgrill, V. S. 12 u. 13.