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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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bürg und noch anderen Geschlechtern, die alle den Raubvogelfuss alsWappenbild führen u. ihre Stammsitze in der Umgegend von Salz-vvedel hatten. Von den altmärkischen Gütern Jeetze, Hohenwulsch,Poritz, Bürste, Grassau etc. ist keins mehr im Besitze der Familie,welche, in den meisten Linien ganz ausgestorben, jetzt nur noch ineiner sch}esischen und in einer bayerischen blüht. Letztere wurdefreiherrlich am 3. Mai 1823 in der Person des am 12. Apr. 1852 alsk. bayer. Generalmajor zu Nürnberg verstorbenen Christian Wilhelmv. Jeetze, dessen Söhne, der k. bayer. Major a. D.Ludwig Carl Hein-rich v. J. u. Carl Theodor v. J., k. bayer. Oberst und Flügeladjutant,auch als Freiherren in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragenworden sind. Aus der schlesischen Linie besass in neuester Zeitder k. preuss. Rittmeister a. D. v. J. das Gut Ober-Dammer im Kr.Steinau.Was ältere Sprossen des Stammes anlangt, so war derberühmteste seines Geschlechts Joachim Christoph v. J., k. preuss.Generalfeldmarschall, geb. 1673 zu Hohenwulsch und gest.' 1752 zuPotsdam, welcher sich schon im spanischen Erbfolgekriege u. dann inden beiden schlesischen Kriegen rühmlichst ausgezeichnet hatte unddessen Name auf dem herrlichen Monumente seines grossen KönigsFriedrich II. eingegraben steht. Nächstdem war Plans Christoph v.J.,gest. 1754, k. pr. Generalmajor u. Adam Friedrich v. J., ges't. 1761,k. pr. Generallieutenant u. noch viele andere Glieder der edlen Fa-milie wurden als Officiere des k. preuss. Heeres, namentlich auch im7jährigen Kriege, ehrenvoll genannt. Weiteres ergiebt die Mono-graphie: Genealogische Geschichte des Geschlechts v. Jeetze. Ausurkundlichen Quellen bearbeitet von August Walter, Pastor zu Beve-ringen bei Pritzwald in der Priegnitz u. bei E. Bänsch in Magdeburg1860 in Druck erschienen: ein vortreffliches Werk, jedoch im Buch-handel nicht zu erlangen.

Pfeffinger, braunschw.-lüneb. Historie, I. S. 793. v. Behr, lies Meklenb. S. 1571.Pauli , Leben grosser Helden, Bd. 10. v. Laug, S. 394 u. Suppl. S. 114. N. Pr. A.-L.IIT. S. 30 u. 31: v. Jeetz. Freili. v. Ledebur, I. S. 394 u. 395 und III. S. 2S1. Sieb-macher, III. 140. v. Meding , II. S. 277 : v. Jet'/. W.-B. des Königr. Bayern, VI. 37.Schlesisches W;-B. Nr. 552.

Jeinsen, Jeinsen. Altes, zu dem Adel im Kgr. Hannover gehörendesGeschlecht, welches urkundlich schon 1407 vorkommt. Dasselbezählt zu dem ritterschaftlichen Adel der calenberg-göttingen-gruben-hagenschen Landschaft u. besitzt zwei Güter in Eldagsen u. ein Gutin Gestorf im Calenbergischen. Der älteste calenbergsche Lehnbriefist von 1471. Sprossen des Stammes traten in die k. hannoversch.Armee u. von denselben wurde Adolph v. Jeinsen 1847 Rittmeisterim Regimente Herzog v. Cambridge Dragoner. Gauhe überschreibtden die Familie betreffenden Artikel: Jeinhausen, insgemein Jeinsen,nennt dieselbe ein Adelsgescblecht im Stifte Hildesheim und führtnach Lauenstein vier alte Sprossen und unter diesen die schon 1136als Domherren zu Hildesheim genannten Fridericus und Bernhar-dus J. an.

Lauenstein, hildesheiraische Historie, I. S. 223 und 231 u. II. S. 107. Gauhe, II. S. 485. J. Wolf, Geschichte der Gr. v. Hallermund u. d. Stadt Eldagsen, Göttingen, 1815. S. 62u . 66. Freih. u. d. Knesebeck, S. 163. W.-B. d. Kgr. Hannov., C. 41 u. S. 8. KneschketI. S. 217 und 218. v. Hefner, haunov. braunschweig. Adel, Tab. 17 und S. 15.