Druckschrift 
4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
Entstehung
Seite
549
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1780 für Franz Janotha, k. k. Rittmeister im Dragoner-Regim. Herz,v. Savoyen, mit dem Prädicate: v. Janthal.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 328.

Janotickh, Janotyck v. Adlerstein, auch Ilittcr. Erbländisch-österr.Adelsstand. Diplom von 1761 für Johann Nepomuk Janotickh, Raths-mann zu Ollmütz, wegen seiner Verdienste bei der preussischen Be-lagerung dieser Stadt, mit dem Prädicate: v. Adlerstein. DerStamm wurde fortgesetzt u. in neuester Zeit war Johann Ritter Jano-tyck v. Adlerstein k. k. Kriegs-Canzlist in Wien.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 205.

Janowitz (in Roth ein von Silber u. Blau geschachter Querbalken'von drei Reihen, jede zu fünf Feldern). Altes, ursprünglich böhmi-sches Adelsgeschlecht aus dem gleichnamigen Stammhause bei Kut-teuberg im czaslauer Kreise, welches früher meist Janowsky v. Jano-witz, später aber nur Janowitz, oder Janwitz geschrieben wurde.Sprossen desselben sollen zeitig nach Schlesien gekommen sein undBucelini beginnt die Stammreihe um 1390 mit Hermann Janovskyv. Janowitz. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrb., 16531664 be-sass Burgbard J. v. J. das Gut Krummlinde im Kr. Lüben und PeterMaximilian .1. v. J. war 1717 fürstl. lobkowitzischer Rath und Ober-Regent aller Kammergüter zu Sagan. Vom 16. Jahrh. an kam dasGeschlecht auch in Württemberg vor. Wilhelm Janowsky, mit demBeinamen: der Böhme, starb 1562 als h. württemb. General-Feld-zeugmeister u. Hauptmann zu Aschberg u. der Sohn desselben, Her-mann, war 1589 h. württemb. Hofmarschall. Der Enkel des Letzte-ren, Friedrich Ludwig v.J., geb. 1618, welcher als h. württemb. Rath,Ober-Amtmann zu Brackenheira und Director der schwäbischen Rit-terschaft am Kocher noch 1670 lebte, erhielt, nachdem durch das1640 erfolgte Erlöschen des Mannsstammes der Familie v. Nippen-burg das Erbschenken-Amt des Herzogthums Württemberg erledigtworden war, dieses Erbamt für sich u. seine Familie. In Folge dieserWürde wurde ein gevierter Schild geführt u. zwar in 1 u. 4 der obenbeschriebene, geschachte Querbalken u. in 2 u. 3 in Schwarz ein gol-dener Pocal, oder Becher nach alter Art. Da das genannte Erb-schenken-Amt 1748 an die v. Wallbrunn kam, so lässt sich annehmen,dass der nach Württemberg gekommene Zweig der Familie, die s. g.schwäbische Linie, vor dieser Zeit erloschen sei, auch fehlen sichereNachrichten, dass nach dem oben erwähnten Peter Maximilian Ja-nowsky v. Janowitz der Stamm in Schlesien fortgeblüht habe. DieAngabe, dass ein Zweig nach Westpreussen gekommen sei u. dass ausdemselben Sprossen noch in diesem Jahrh. in der k. preuss. Armeegestanden hätten, beruht auf einer Verwechselung mit der Familiev. Januewitz oder Janwitz.

Sinapius, I. S. 488490. Gauhe, I. S. 926 und 927. v. HaUstein, III. S. 257: Ja-nosky v. u. zu Janowitz. N. Pr. A.-L. III. S. 24 u. 25. Freih.v. Ledebur , I. S. 392.Siebmacher, III. 107 u. 109: v. J., Schwäbisch. v. Meding , S. 304306. Supplera. zuSiebm. W.-B. VII. 27. Tyroff , I. 9*2. Kneschke, II. S. 2*28230.

Jans v. Ostwald. Erbländ. - Österreich. Adelsstand. Diplom vom18. März 1845 für Joseph Jans, k. k. Rittm. im Cuirass.-Regim. Gr.v. Hardegg, Nr. 7. mit dem Prädicate: v. Ostwald.

Handschriftl. Notiz.