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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
Entstehung
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Wenzel Jankwitz v. Freyenfeld. Die Familie v. Jankwitz ist einaltes scblesisches Adelsgeschlecbt, welches, mit den v. Posadowskyvon gleicher Abkunft, wie diese Familie auch das Wappen des pol-nischen Stammes Abdank: in Silber einen blauen, in Form einesW eckig gezogenen Querbalken, führt und früher Jencowitz, Jenkwitzu. Janckwitz geschrieben wurde. Laurentius Nicolaus v. J. auf Posla-nitz hinterliess zwei Söhne, von denen der Eine, Ambrosius, Canoni-cus des Domstifts zu St. Johannes in Breslau, 1477 starb. Späterwar Petrus v. J. ebenfalls Canonieus zu Breslau u. der Bruder des-selben, Nicolaus v. J., gest. 1557, Herr auf Zweybrodt und Landes-Hauptmann des Fürstenthums Breslau, auch lebte um 1600 Abrahamv. J., ebenfalls Landeshauptmann des genannten Fürstenthums undHerr auf Goldschmid, Jaxan, Kurtsch u. Baumgarten. Ein v. Jank-witz war 1830 Besitzer der rittermässigen Scholtisei Lobedau im Kr.Grottkau in Schlesien u. 1845 Hauptmann u. Landesältester.

Lucae , schles. Chronik, S. 1806. Sinapius, 1. S. 490 und 491 u. IL S. 703. Gauhe,I. S. 929 u. 930. - Megerle v. Mühlfeld, Krg.-Bd. S. 15S. Frei/t. v. Ledebur , I. S. 391 u.III. S. *280. Siebmacher, I. 63: Die Jenckowiz. Schlesisch. v.-Meding, II. -8. 275277. Schlesisches VV.-B. Nr. 368.

Jannctvitz, Jamvilz (in Roth ein schwarzer Büffelkopf mit einemRinge durch die Nase). Altes, früher in Pommern, namentlich imlauenburgischen Bezirke und in Pommerellen, meist im neustädterKreise, begütertes Adelsgeschlecbt, welches mit der schlesisch-schwä-bischen Familie v. Janowitz nicht zu verwechseln ist. Gotzsat deJanevitz, Bürger zu Cöslin. kommt schon 1286 als Zeuge vor u. JescoJannevitz, Ritter, welcher die ordentliche Stammreihe der Familiebeginnt, lebte um 1300. Claus v. J. wurde 1516 vom Herzoge Bo-gislav X. mit dem väterlichen Erbe und Lehn in Gross - und Klein-Jannowitz, welches die Familie schon 1493 besessen, nachdem bereits1340 Zechlin in der Hand derselben gewesen, belehnt und Marcus J.kommt 1557, Paul J. aber 1574 in bischöfl. caminschen Urkundenvor. Die Familie war in Pommern noch 1702 mit Jannowitz undZechlin und in Pomereilen noch 1773 mit Gross-Dönnemersee, Gos-sentin, Govin und Worla a. d. Orla u. in späterer Zeit noch mit Bohl-schau, welches die Familie bereits 1601 besass, begütert. LetzteresGut stand zuletzt der 1844 verstorb. Ernestine verw. Grf. v. Krockow,geb. v. Jannewitz zu , auch war das Geschlecht 1820 in Ostpreussenim Besitze der Güter Gross - und Klein-Tippeln im Kr. preuss. Hol-land. Von den Sprossen des Stammes haben Mehrere in der k.preuss. Armee gestanden. Ein v. Janwitz , Oberst und Commandeurdes zweiten Dragoner-Regiments, nahm 1809 den Abschied u. starb1819 u. der Bruder desselben wurde 1819 als Oberst u. Rendant desTrain-Depots in Berlin pensionirt u. starb 1827. Freih. v. Lede-bur hat das Geschlecht als erloschen aufgeführt und die genanntenBrüder waren wohl die Letzten desselben.

Micrael, S. 493. Gauhe, II. S. 483. Freih. v. Ledebur , I. S. 391 und 392 und III,S. 2^0. Siebmacher , III. 156: Die Jannevizzen, Pommerisch. v. Meding, HI. S. 304.Pomm. W.-B. III. Tab. 56 u. 59. Nr. 5 u. 6: alte Siegel u. S. 177 und 178. Kneschke, II.S. 227 u. 228.

Janotka v. Janthal. Erbländ. - österr. Adelsstand. Diplom von