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Wenzel Jankwitz v. Freyenfeld. — Die Familie v. Jankwitz ist einaltes scblesisches Adelsgeschlecbt, welches, mit den v. Posadowskyvon gleicher Abkunft, wie diese Familie auch das Wappen des pol-nischen Stammes Abdank: in Silber einen blauen, in Form einesW eckig gezogenen Querbalken, führt und früher Jencowitz, Jenkwitzu. Janckwitz geschrieben wurde. Laurentius Nicolaus v. J. auf Posla-nitz hinterliess zwei Söhne, von denen der Eine, Ambrosius, Canoni-cus des Domstifts zu St. Johannes in Breslau, 1477 starb. Späterwar Petrus v. J. ebenfalls Canonieus zu Breslau u. der Bruder des-selben, Nicolaus v. J., gest. 1557, Herr auf Zweybrodt und Landes-Hauptmann des Fürstenthums Breslau, auch lebte um 1600 Abrahamv. J., ebenfalls Landeshauptmann des genannten Fürstenthums undHerr auf Goldschmid, Jaxan, Kurtsch u. Baumgarten. — Ein v. Jank-witz war 1830 Besitzer der rittermässigen Scholtisei Lobedau im Kr.Grottkau in Schlesien u. 1845 Hauptmann u. Landesältester.
Lucae , schles. Chronik, S. 1806. — Sinapius, 1. S. 490 und 491 u. IL S. 703. — Gauhe,I. S. 929 u. 930. - Megerle v. Mühlfeld, Krg.-Bd. S. 15S. — Frei/t. v. Ledebur , I. S. 391 u.III. S. *280. — Siebmacher, I. 63: Die Jenckowiz. Schlesisch. — v.-Meding, II. -8. 275—277.— Schlesisches VV.-B. Nr. 368.
Jannctvitz, Jamvilz (in Roth ein schwarzer Büffelkopf mit einemRinge durch die Nase). Altes, früher in Pommern, namentlich imlauenburgischen Bezirke und in Pommerellen, meist im neustädterKreise, begütertes Adelsgeschlecbt, welches mit der schlesisch-schwä-bischen Familie v. Janowitz nicht zu verwechseln ist. — Gotzsat deJanevitz, Bürger zu Cöslin. kommt schon 1286 als Zeuge vor u. JescoJannevitz, Ritter, welcher die ordentliche Stammreihe der Familiebeginnt, lebte um 1300. — Claus v. J. wurde 1516 vom Herzoge Bo-gislav X. mit dem väterlichen Erbe und Lehn in Gross - und Klein-Jannowitz, welches die Familie schon 1493 besessen, nachdem bereits1340 Zechlin in der Hand derselben gewesen, belehnt und Marcus J.kommt 1557, Paul J. aber 1574 in bischöfl. caminschen Urkundenvor. — Die Familie war in Pommern noch 1702 mit Jannowitz undZechlin und in Pomereilen noch 1773 mit Gross-Dönnemersee, Gos-sentin, Govin und Worla a. d. Orla u. in späterer Zeit noch mit Bohl-schau, welches die Familie bereits 1601 besass, begütert. LetzteresGut stand zuletzt der 1844 verstorb. Ernestine verw. Grf. v. Krockow,geb. v. Jannewitz zu , auch war das Geschlecht 1820 in Ostpreussenim Besitze der Güter Gross - und Klein-Tippeln im Kr. preuss. Hol-land. — Von den Sprossen des Stammes haben Mehrere in der k.preuss. Armee gestanden. Ein v. Janwitz , Oberst und Commandeurdes zweiten Dragoner-Regiments, nahm 1809 den Abschied u. starb1819 u. der Bruder desselben wurde 1819 als Oberst u. Rendant desTrain-Depots in Berlin pensionirt u. starb 1827. — Freih. v. Lede-bur hat das Geschlecht als erloschen aufgeführt und die genanntenBrüder waren wohl die Letzten desselben.
Micrael, S. 493. — Gauhe, II. S. 483. — Freih. v. Ledebur , I. S. 391 und 392 und III,S. 2^0. — Siebmacher , III. 156: Die Jannevizzen, Pommerisch. — v. Meding, HI. S. 304.—Pomm. W.-B. III. Tab. 56 u. 59. Nr. 5 u. 6: alte Siegel u. S. 177 und 178. — Kneschke, II.S. 227 u. 228.
Janotka v. Janthal. Erbländ. - österr. Adelsstand. Diplom von