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Jansky v. Ehrciihlum. Erbländ. - österr. Adelsstand. Diplom von1820 für Joseph Jansky, k. k. pens. Capitain-Lieutenant mit dem Prä-dicate: v. Ehrenblum.
Megerle v. Mühlfeld, ISrg.-Bd. S. 328.
Janson. Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 21. Januar1829 für August Philip]) Alexander Janson, k. pr. Major, aggregirtdem 3. Cuirassierregimente. Derselbe erwarb in Ostpreussen dieGüter Borken im Kr. Preuss. Eylau u. Dothen im Kr. Heiligenbeil.
Freih. v. Ledebur , I. S. 392.
Ja nus, Jahnas v. oder zu Eberstedt, auch Freiherren. Ein früher zudem thüringischen Adel gehörendes Geschlecht, welches bereits 1494Gross-Gottern u. 1516 Schönstedt unweit Langensalza und im Gotha-ischen 1540 Hochheim u. 1635 Eberstedt, welche Besitzung der Fa-milie den Beinamen gab, besass und welches Grossgottern noch 1691u. Eberstedt noch 1700 inne hatte. Die Gotha diplomatica beginntdie Stammreihe mit Rudolph Hermann v. J. um 1482. Der Urenkeldesselben, Heinrich Werner auf Eberstedt und Gross-Gottern, starb1635 und hinterliess zwei Söhne, Heinrich Wilhelm u. Ludwig. VonErsterem, welchen die Gotha diplomatica nicht nennt, stammte Bal-thasar Wilhelm, welcher 1707 als überstwachtmeister starb und dreiSöhne hatte, von welchen der Eine 1700 als fürstl. anspach'scherKammer-Director u. Haus-Hofmeister den Abschied nahm —Ludwigaber, gest. 1691, fürstl. altenburgscher Wittthumsrath u. Hofmeister,hinterliess drei Söhne: August Albrecht, kaiserlichen Commandanteuin Ungarn, Adolph Wilhelm, kais. Generalmojor, gest. 1731 als Gou-verneur zu Tortoua und Lebrecht Gottfried, früher k. russ. Feldmar-schall-Lieutenaut, später aber k. poln. u. kursächs. Geh.-Rath, Vice-Kriegs - Präsidenten, General der adeligen Cadets - und gesammtenRitterpferde, wie auch Ober-Gouverneur zu Dresden und Ober-Com-mandanten der kursächs. Festungen. Derselbe hatte den Reiehsfrei-herrnstand erhalten u. starb 1718. — Der Stamm blühte im 18. Jahrb.fort u. kam auch nach handschriftl. Notizen noch in den ersten Jah-ren des 19. Jahrh. vor, scheint aber nach 1804 ausgegangen zu* sein. —
v. Gleichenstein , Nr. 45. — Val. König , I. >S. 536—549. — Gauhe , 1. S. 927 u. 928. —Brückher , Kirchen- u. Schulenstaat im H. Gotha, III. 10. Stck. S. 25 u. 30. — Freiherr
0. Krohne, II. S. 154. — N. Pr. A.-L III. S. 25. — Freih. v. Ledebur , I. S. 39'. — v. Me-ding, III. S. 303. — Suppl. zu Siebra. W.-B. V. 23.
Januschowski, s. Ohm genannt J an uschowski.
Jappa (in Blau eine silberne, bis an den oberen Schildesrandreichende, gerade Spitze mit einem, mit Laubwerk umwundenen An-ker). Reichsadelsstand. Diplom im kursächs. Reichsvicariate vom
1. Juni 1792 für die Gebrüder Thomas u. Theochar Jappa, seit 1769griechische Kaufleute in Chemnitz.
Handschr. Notiz.
Jargow. Ein in der Neumark begütert gewesenes Adelsgeschlecht,welches 1790Wutzig im Kr. Friedeberg u. 1795 Schlagenthin im Kr.Arnswalde besass und im letzteren Kreise auch Raakow erworbenhatte. Das Gut Wutzig stand der Familie noch 1803 zu. — Von den