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dere Grafschaft nebst Alt- und Neubruchhausen, Pierzog Julius zuWolfenbüttel die Hälfte der oberen Grafschaft und Herzog Julius zuGrubenhagen die andere Hälfte derselben. Später vereinigte diezweite Hauptlinie des jüngeren braunschweigischeu Hauses die sämmt-lichen Theile theils durch Anfall, theils durch Tausch und so gehörtjetzt die ganze Grafschaft dem Kgr. Hannover.
Hoppenrod , Stammbuch, S. 47—49. — Llicue , Grafensaal, S. 323—342. — Hübner, II.Tab. 430 u. 431. — Pf effinger, II. S. 547—5S0. — Grupe, Orig. et Antiquit. Hann, S. 138. —Ganhe , II. S. 1581—1583.
Hoya, v. der Hoya, Hoje (Schild der Länge nach getheilt, rechtsin Roth zwei schwarze Bärentatzen u. links in Gold ein blauer Quer-balken). Altes niedersächsisches Adelsgeschlecht, welches nach Eini-gen eines Stammes mit den Grafen v. Hoya war, nach Anderen nurzu den Lehnsleuten derselben gehörte. ^Später kommt dasselbe imPatriciate zu Minden vor und besass 1344 Lehne zu Ruberch, 1664zu Petershagen und 1685 zu Bölhorst. Johann v. der PI. war von1418—1435 Bischof zu IPalberstadt und Abraham v. d. PI. war 1578Amtmann zu Peina und erwarb sich mit Anderen vom Adel, um beifeindlichen Ueberfällen Schutz und Beistand zu haben, das Bürger-recht der Stadt Hildesheim. Später war Johann Friedrich v. II. kur-brandenb. Landrentmeister zu Haus Bergen bei Minden u. der Bruderdesselben fiel 1689 als kurbrandenb. Oberstlieutenant des Regimentsv. Zieten vor Bonn. — Der Stamm blühte fort und noch 1806 undspäter dienten Sprossen desselben in der k. preuss. Armee. Zu den-selben gehörten zwei aus Westphalen gebürtige Brüder. Der älterestand im Regimente v. Schimonski und starb 1825 als Major a. D. u.der jüngere war Major im Regimente v. Treuenfels in Breslau.
Hübner, Iiistor. VII. S. 548. — Lauenstein , Histor. Hildesh. I. S. 125. — Gaulie, II.S. 1583 und 1584. — N. Pr. A.-L. V. S. 248. — Freih. v. Ledebur, 1. S. 381.
lloycn (in Silber der Kopf u. Hals eines schwarzen Maulthieres).Altes, meklenburgisches Adelsgeschlecht, dessen Name mit Frau Annav. Hoyeu, Gemahlin des Herrn Diedrichs v. Plesse, 10. Nov. 1576ausgegangen ist.
v. Meding , I. S. 258 u. 259.
Hoyer. Altes, holsteinisches Adelsgeschlecht, zu welchem Her-mann v. H., gest. um 1627, Statthalter des Herzogth. Holstein und h.holst. Geh.-Rath, gehörte.
Gaulie, II. S. 1584 und 85.
Hoyer, Ritter. Erbländ. - österr. Ritterstand. Diplom von 1772für Johann Caspar v. Hoyer, k. k. Gubernialrath. Derselbe war 1767wegen 25jähriger Dienstleistung bei der böhmischen Kammerbuch-haltung in den erbländ.-österr. Adelsstand erhoben worden.
Megerle v. Mühlfeld, S. 203 und Ergänz.-Bd. S. 157.
Hoyer. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1767 für Jo-hann Paul Hoyer, geschworenen Landesbuchhalter in Böhmen.
Megerle v. Mühlfeld, S. 203.
Hoyer (in Blau ein goldenes, das Mundstück rechts kehrendesJagdhorn mit nach oben geschlungenem Bande). Reichsadelsstand.Diplom vom 5. Apr. 1784 für Johann Gottfried Hoyer, kursächs.