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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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Obersten und Director der Artillerie-Schule. Derselbe wurde 1793Oberzeugmeister und 1799 Generallieutenant der Infanterie. DerStamm blühte fort und zu demselben gehörte der 1825 mit Inactivi-täts- Gehalt aus der k. preuss. Armee ausgeschiedene Generalmajorv. Iloyer, so wie Carl August v. EL, gest. 1835, k. pr. Hauptmann a.D.,welcher sich v. PIoyer-Rothenheim schrieb, auch besass ein v. Iloyer1857 das Gut Briusk im Kr. Strassburg, Provinz Westpreussen.

Haudschriftl. Notiz. Freih. v. Ledebur, 1. S. 381. W.-ß. d. Sachs. Staaten, VT. 50.

Iloyer v. III unicn au, Ritter (Schild mit Schildeshaupte. Im blauenSchildeshaupte drei neben einander stehende, silberne Sterne undSchild der Länge nach getheilt: rechts in Roth ein Füllhorn mitBlumen u. links in Silber ein blauer Löwe). Erbländ.-österr. Ritter-stand. Diplom von 1797 für Johann Martin Hoyer, Besitzer des Rit-tergutes Frankenhammer in Böhmen, wegen seiner Verdienste umdie Oeconomie u. Steuerregulirung, mit dem Prädicate: v. Blumenau.

Megcrle v. Mühlfeld, S. 122.. Kneschke, T1I. S. 221 u. 222.

Hoyerswort!'. Ein im Anhaltschen vorgekommenes Adelsgeschlecht,welches 1601 und noch 1689 den Rittersitz Qualendorf besass.

Freih. v. Ledebur, 1. S. 384.

Hoyiu, auch Freiherren und (»rafen. Reichsfreiherrn- und Reichs-grafenstand, sowie Grafenstand des Kgr. Preussen. Freiherrndiplomvom 6. März 1676 u. Erneuerungsdiplom vou 1709 für Ludwig Geb-hard v.Iloym, kursächs. Geh.-Rath; Reichsgrafendiplom im kursächsi-schen Reichsvicariate vom 18. Juli 1711 für Adolph Magnus Freih.v. Hoyrn, k. poln. u. kursächs. Geh. Cabinets- u. Staatsminister etc.u. für die drei Brüder desselben: die Freiherren Carl Siegfried, Lud-wig Gebhard (II.) u. Carl Heinrich, s. unten u. preuss. Grafendiplomvom 26. Oct. 1786 für Carl Georg fleinrich v. IL, k. pr. dirigirendeuMinister in Schlesien, so wie vom 18. Apr. 1809 für Hartwig LudwigAnton v. H., k. preuss. Geh. Ober-Finanzrath etc.Altes, ursprüng-lich anhaltsches Adelsgeschlecht aus dem gleichnamigen Stammhause,dem Schlosse Iloym bei der jetzigen Stadt dieses Namens an derSelke im Herzogthume Anhalt-Bernburg. Zuerst wird tleymo, dritterBischof zu Halberstadt u. gest. um 853, genannt. Derselbe soll seineZeit nur dem Studiren gewidmet u. die Regierung des Bisthums einemnahen Verwandten überlassen haben, welcher der Sage nach dasSchloss Bloym erbaute und der Ahnherr der Familie wurde. Dieselbe,aus welcher mehrere Sprossen zu hohen geistlichen Würden u. Staats-ämtern gelangten, erhielt das Erbkämmerer-Amt von Halberstadt,wurde im Anhaltschen u. im Ilalberstädtschen ansehnlich begütert u.breitete sich später in zwei Hauptlinien, der sächsischen und brauu-schweigischen Linie, weit aus. Die sächsische Linie gründete Chri-stoph v. EI. ein Sohn des Heinrich v. II., Herrn auf Iloym u. Erms-leben u. Statthalters des Bisthums Halberstadt Präsident im Für-stenthume Anhalt, welcher 1576 in Thüringen die HerrschaftDroyssigunweit Weissenfeis mit Burg- und Kirch - Scheidungen bei Querfurtkaufte. Von dem jüngeren Sohne desselben, Christian Julius, stammteFreih. Ludwig Gebhard , s. oben, welcher 2. Jan. 1711 im 79. Jahre