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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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plome, Freih. Johann, gest. 1682, erhielt 28. März 1639 das Indige-nat in Preussen, wurde dann kurbrandenb. Gesandter in Polen, er-langte 1. Dec. 1654 das Erbtruchsessen-Amt der Kurmark Branden-burg, und war 1660 Bevollmächtigter bei dem Friedensschlüsse zuOliva. Ein Sohn desselben, Freih. Johann Dietrich, gest. 1714, kön.preuss. Geh.-Rath, war Gesandter in Dänemark und Polen, Oberhof-richter in Preussen etc. Freiherr Adam Bogislav, verm. mit Sophiev. Polenz, war Vater vieler Söhne und der sechste derselben, Freih.Christoph Ernst, starb 1781 als k. preuss. Generalmajor u. Chef einesCuirassier-Regimentes. Freiherr Reinhold Friedrich, gest. 1770,war ebenfalls k. preuss. Generalmajor, commandirte das Leib-Cara-binier-Regiment und hatte, wie der Vorige, sämmtlichen Kriegen desKönigs Friedrich II. mit grossem Ruhme beigewohnt. Durch dieSöhne der beiden Letztgenannten und namentlich durch die vierSühne des Freiherrn Christoph Ernst blühte der Stamm fort. Der-selbe brachte in Ostpreussen viele Güter an sich und in neuester Zeitwird in Ostpreussen Leopold Ernst Ferdinand v. Hoverbeck als Herrauf Nickelsdorf im Kr. Alienstein und Ernst Heinrich Hugo Freiherrv. H. als Herr auf Quetz im Kr. Hcilsberg genannt. Was die Frei-herren v. Hoverbeck, genannt v. Schönaich anlangt, so erhielt SamuelJohann Dietrich Freih. v. Hoverbeck, Herr auf Mitteldorf im Kr.Mohrungen, 1805 durch Adoption Seitens der verw. Generalin SophieCharlotte v. Schoultz, geb. Freiin v. Schönaich den Zunamen: ge-nannt v. Schönaich und vereinigte das angestammte Wappen der-selben mit dem seinigen. Von dem Freiherrn Samuel Johann Die-trich, Director der ostpreuss. Landschaft zu Mohrungen, entsprossFreih. Eduard, gest. 1856, Majoratsherr auf Klein-Tromnau u. Thier-gart im Kr. Rosenberg in Westpreussen, k. preuss. Landscbaftsratkund Rittm. a. D., aus dessen Ehe mit Doris v.Rosenberg-Grusczynskider jetzige Majoratsherr auf Klein-Tromnau: Freiherr Eduard (II.)stammt. Letzterer, k. pr. Premier-Lieut. a. D.,-vermählte sich 1856mit Camilla Freiin v. Buddenbrock und hat seine Linie bereits durchzwei Söhne fortgesetzt. Seine Brüder sind die Freiherren Joseph,Paul und Philipp, sämmtlich in lc. preuss. Militärdiensten.

JlartknocJi, Kirchen-Historie S. 452. Gau/iß, I. S. 3096 und 3097 N. Pr. A. - L. II.S. 444. Freih. v. Ledebur , I. S.3S0. Gen. Taschenb. d. freih. Häuser, 1861. S. 715718u. 1S62. S. 721 und 722: Freih. v. H., gen. v. S, Tyroff. II. 180. W.-B. der preuss.Mon. II. 41.

Koverden, Hoverden-Plenckcn, Grafen. Grafenstand des Kgr. Preus-sen. Diplom vom 15. Oct. 1786 für Ignatz Freih. v. Koverden-Plen-cken. Die Grafen v. Koverden-Plencken sind Abkömmlinge desursprünglich westfriesischen Adelsgeschlechts der Howerda, dessenGeschichte in der Mitte des 14. Jahrb. beginnt u. der Erste, welchergenannt wird und von welchem die Abstammung der Grafen v. H. inununterbrochencrFolge nachzuweisen ist, ist Menno Howerda, EbbosSolln, Häuptling von der Münte an der Westküste des Dollarts. Dieältere Geschichte der Familie Howerda findet sich möglichst genauin dem Werke: Deutsche Grafenhäuser der Gegenwart. Was dieNeuere anlangt, so verkaufte Snelger H., ein Sohn des Keno H.,