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Haiden, v. »lcr Haiden zii Trazberg, v. der Halden. Freiherren. Erb-
länd.-österr. Freiherrnstand. Diplom vom 3. Nov. 1679 für FranzRudolph v. d. Halden, k. k. oberösterr. Hofkammersecretair, mit demPrädicate: v. Trazberg, einer im Namen seiner Gemahlin ihm zu-stehenden Herrschaft in Tirol u. mit Vereinigung seines angestamm-ten Wappens mit dem ihm durch Vermählung mit Maria Elisabeth v.Imhof zu Spielberg, nach Ableben des Hieronymus Stauber v. Mitter-hardt zu Sigmundslust, angefallenen Wappens und vom 22. Apr. 1686für den Bruder desselben, Joseph Anton Euseb v. d. Halden. DieMutter derselben war eine Freiin v. Payersberg. — Von den Vor-fahren hatte Johann Rudolph der Aeltere v. d. Halden. Landvoigt zuBlumeneck mit seinen Brüdern, Johann Christoph, oberösterr. Re-gierungs-und Hofkammerrath und Johann Rudolph dem Jüngeren,Voigtei-Verwalter und Hübmeister der Herrschaft Feldkirch, durchkaiserliche Diplome vom 27. März 1630 und 26. Nov. 1645 die Be-stätigung des der Familie zustehenden Adels und sonstiger Freiheitenerhalten.
Geneal. Taschenb. der freih. Häuser, 1849, S. 518.
Haldcnlicrg. Altes bayerisches Adelsgeschlecht aus dem gleich-namigen Stammhause am Lech, welches von 1165 bis 1459 vorkam.
Wigul Hund, I. S. 233—235.
Halder v. Mollcnherg. Reichsadelsstand. Bestätigungsdiplom vom13. Nov. 1730 für Joseph Halder, Banquier in Augsburg. — Die Fa-milie bcsass schon in früher Zeit das bei Lindau liegende SchlossMollenberg. Lucas IL v. M., in Kempten wohnhaft, wurde 1633 vonplündernden Truppen erschlagen, worauf das Geschlecht sich als Pa-tricierstamm in T indan niederliess. Drei Enkel des Empfängers desBestätigungsdiploms von 1730, die Gebrüder Johann Friedrich, geb.1773, Banquier in Augsburg, Johann Christoph, geb. 1779, Fürstl.Fuggerscher Stallmeister und Johann Georg, geb. 1787, Handlungs-Commis, wurden bei Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern indieselbe eingetragen.
v. Lang, R. 367. — W.-B. <1. Kgr. Bayern, V. 8S.
nalderniniinstettcn, genannt Stcttncrii. Ein der reichsunmittel-baren Ritterschaft des fränkischen Cantons Altmühl einverleiht ge-wesenes Adelsgeschlecht, welches, neben anderen Gütern, auch dasGut. Wiesenbruck besass. Fritz der Aeltere v. H., gen. St., Voigt zuSchillingsfürst, kommt 1450 vor und Friedrich der Jüngere v. H.,gen. St. zu Feuchtwangen und Wiesenbruck, verm. mit Euphrosine v.Ebenheim, noch 1567. Der Vater desselben, Hans, tritt urkundlichmit seinem Bruder, Wolf, welcher sich später noch 1559 vermählte,1540 auf und die Schwester Friedrichs des Jüngeren, Anna, gest.1553, hatte sich mit Christoph Schenck v. Geyern zu Geyern, Syburgund Wiesenbruck vermählt. Letzteres Gut w«r durch seine Vermäh-lung an ihn und seine Familie gekommen.
Biedermann , Canton Altmiih], Tab. 206.
Haldeslcue. Altes, sächsisches, von 1161 bis 1223 und zuweilenauch als gräflich vorgekommenes, später erloschenes Rittergeschlecht.
Hoppenrod, Stammbuch, S. 38.