— 166 —
HaldorlF, Hallersdorf, HelldorlF. Altes, ursprünglich österreichi-sches, später nach Schlesien gekommenes Adelsgeschlecht , aus wel-chem Hans v. H. sich 1703 mit Maria Elisabeth v. Prizelwitz undKuchelsdorf im ßrieg'sehen vermählte und als.Sinapius schrieb, alsHerr zu Buzow unweit Rosenberg lebte.
Tlenel, Silesiogr, renov., Cap. 8. S. 365. — Sinapius, IT. S. 659. — Freih. v. Ledebur,I. S. 312. — Siebmacher, T. 41: v. Hallersdorf.
nalem. Oldenhurgisches Adelsgeschlecht, aus welchem GerhardHeinrich v. TT., Obernmtmann zu Essens in Ostfriesland, 1795, mitHinterlassung von fünf Kindern starb. — Gerhard Anton v. H., herz.Holstein-Oldenburg. Kanzlei- und Regierungsrath, hat sich als Verf.einer Geschichte des Herzogthums Oldenburg bekannt gemacht.
Freih. v. Ledebur, I. S. 312 u. 313.
Ilalke (Schild von Silber und Roth der Länge nach getheilt miteiner Rose von gewechselten Farben, hegleitet von drei schwarzenKannen: nach einem Epitaphium in der ITeiligengeistkirche zn Berlin).Berliner Patriciergeschleclit, dem Wappen nach verschieden von derzu Stassfurth angesessenen Familie v. Halcke, S. 164. — Zu der hierin Rede stehenden Familie gehörte wohl Hans Albrecht v. H., kur-brandenburgiseber Stallmeister, verm. mit Clara Juliane v. Plotho,welcher 1658 zu Crossen starb. Von ihm stammte Gustav Georg v.TL, geb. 1647 zu Berlin, welcher 1699|Fürstl. Geh.-Rath zu Casselwar und 7. Aug. 1713 als Regierungs - und Consistorial - Präsidentdaselbst starb. Aus seiner Ehe mit Anna I ucia v. Bodelschwing,gest". 1754, entsprossten drei Söhne und sieben Töchter, doch lebten,als derselbe starb, nur fünf Töchter. Von Letzteren vermählte sichAmalie Philippine, geh. 1698. 1745 mit dem Oberforstmeister Grafenv. Wartenslehen und Louise, gest. 1766, mit Alexander Eugen duRosey in Cassel, welcher Letztere später als Fürst], Geh.-Rath undOber-lTofmarschall starb.
Strieder. hessisch» OelPhrteu-Ciesehk-hte, Vf. S. 12. - N. Pr. A.-L. V. S. 206 und 207.
— Freih. o. Ledebur , T. S. 313.
Hall (in Silber ein links gekehrter, doppelt geschweifter, schwar-zer Löwe). Niederrheinländisches , in der Jülich'schen u. BergischenRitterschaft aufgeschworenes Geschlecht, welches schon '1500 mitOphoven im Kr. Opladen begütert war, später die Güter Strauweiler.l.andscheidt, Düserath und Zundorf an sich brachte und noch 1792Landscheidt, Pesch und Wammen inne hatte.
T efter. Bergische aujgesch worone Wappen und Stammtafeln, S. 31. — Robens, "Rlemen-tarw. II. Tab 15 und Desselben Niederhein. Adel, T. S. 159—161. — N. Pr. A.-L. V. S.207.
— Lahne, I. S. 131. — Freih. v. Tsedebur, I. S. 313. — W.-B. d. Preuss. Rheinprov. Tl. Tab.24, Nr. 47 und S. 136.
Ilallaj, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom von1797 für Joseph Hallaj, jubilirten Steierischständischen Haupt-Cas-sirer, wegen 52jähriger Dienstleistung.
Megerle v. Mühlfeld, S. 55.
Hallard, genannt fflliot. Schottländisches Adelsgeschlecht, auswelchem Henry de Hallard, gen. Elliot, gest. 1681. 1668 kurbran-denb. Generalmajor und Gouverneur aller Festungen an der in dieOstsee ausfliessenden Peene "wurde,
Freih. t>. Ledebur, I. S. 113.